Diebstahlssicherung

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  • Warum sollten Sie sich selbst mit diesem Problem beschäftigen? Es ist immer eine Endlosschleife. Wenn Sie einen GPS Tracker installieren, wird sich der Dieb dagegen verstecken, indem er einen GPS Störsender installiert und benutzt. Oder wenn Sie versuchen, ein Alarmsystem zu verwenden, das auf einem drahtlosen Netzwerk oder einer Fernbedienung funktioniert, dann kann der Dieb einen Wifi-Störsender oder einen Fernsteuerungs-Störsender verwenden, um dies nutzlos zu machen. Das Beste, was Sie tun können, ist, Ihr Sicherheitssystem zu verbessern oder das Flugzeug tief unter der Erde zu verstecken.

  • Roldatt schrieb:
    Das Beste, was Sie tun können, ist, Ihr Sicherheitssystem zu verbessern oder das Flugzeug tief unter der Erde zu verstecken.
    Das sehe ich ab einem gewissen Punkt als sinnlos an, weil dann wird der Dieb einfach zum Räuber und holt sich das Flugzeug mit Gewalt inkl. aller Schlüssel und Bordbücher. Das ist ab einem gewissen Punkt nämlich der einfachere Weg.

    Und glaubt mir, ich wünsche es keinem, aber wenn ihr mal in den Lauf einer Pistole oder eines Gewehrs blicken dürft, gebt ihr alles freiwillig ab.

  • Roldatt schrieb:
    Wenn Sie einen GPS Tracker installieren, wird sich der Dieb dagegen verstecken, indem er einen GPS Störsender installiert und benutzt.
    Beim Diebstahl selber ok. Aber er kann/wird nicht dauerhaft einen Stoersender am Flugzeug aktiv haben.

    Dasselbe gilt fuer ein GSM-Modul. Man muss sowas entspr. in den Flieger einbauen, dass es unmoeglich gefunden werden kann, dann schnappt die Falle irgendwann zu. Sollte ich meinen Flieger mal sichern, dann findet das Modul garantiert niemand.


    Chris

  • Chris_EDNC schrieb:
    Sollte ich meinen Flieger mal sichern, dann findet das Modul garantiert niemand.
    In die Struktur einlaminieren?
    In irgendein Instrument mit Stromversorgung mit einbauen (evtl. mit in die Zündbox)?

  • Man nehme eine Halle aus Stahl/ Alu, stelle den geklauten Flieger / Wagen etc hinein und messe ganz entspannt, ob es Sendeversuche gibt. Das dauert etwa 5Minuten plus die Zeit zum Suchen.  Wer in der Liga klaut, ist gut ausgerüstet und vorbereitet. 

    Gruss Raller

  • Moin,

    jaja, alles Mist und alles Quatsch, funktioniert alles nicht, Fahr und-Flugzeuge werden immer von Profis geklaut die grundsätzlich mit allem Ausgerüstet sind was der Elektronikmarkt so hergibt.

    Am besten man fährt einen alten Holztretroller, wer den dann klaut bringt ihn wieder zurück.

    Das Einzige wo es keine Lösung gibt ist wenn der Flieger in Einzelteilen verkauft wird, wird Er komplett egal wohin verkauft, taucht Er auch irgendwann wieder irgendwo auf und da wird er dann gefunden.

    Nur mal so nebenbei, es gibt auch Sachen wogegen es keine Störsender gibt, die sind allerdings teuer aber für einen Flieger jenseits der 100.000 Euro Grenze lohnen die sich schon allerdings kann man dann natürlich auch entsprechende Versicherungen abschließen.

  • Moin,

    ich möchte mit meinen Beiträgen nur darauf hinweisen, das es die eine Möglichkeit nicht gibt, den bösen Buben ein Schnippchen zu schlagen. Ich beziehe meine Informationen u.a. von direkten Bekannten aus Polizei und Versicherung, und da ist die Sachlage relativ eindeutig. Es gibt kaum zufälligen Diebstahl von hochpreisigen Dingen, das ist fast immer geplant oder evtl sogar auf Bestellung, und die Fähigkeit und Ausstattung der Diebe ist deutlich professioneller als die meisten Abwehrmassnahmen. Kann jetzt jeder mit umgehen, wie er möchte. Aber es gibt so gut wie keine Sicherungsmassnahme, die auf Funk basiert, die nicht auf einfachste Art und Weise ausgehebelt werden kann. Die Frequenzen der einzelnen Komponenten sind bekannt ( GPS / GSM / WIFI / BLuetooth etc ), und die Kosten für einen redundanten Sicherheitsservice viel zu hoch. Es gibt KFZ-Tracker, die Alarm schlagen, wenn sich das Modul nicht mehr orten lässt, also ab dem Moment, wo ein Signalweg geblockt wird. Da sitzt dann jemand in einer Zentrale und würde, wenn der Signalverlust länger als die üblichen Wartungszeiten dauert, einen Mitarbeit hinschicken, um vor Ort nachzusehen. Das dauert länger als 15-20 Minuten, für ein KFZ viel zu lang und selbst für einen Flieger, der dann Verladen ist und nicht mehr senden kann, schon grenzwertig. Kostet ab etwa 300.-€ pro Monat plus Prämie basierend auf dem Wert des geschützten Gegenstandes, da diese Firma auch für den Verlust haftet. Daher auch meine Meinung, das eine Versicherung in der Praxis mit das beste Mittel gegen den Verlust durch Diebstahl ist, auch wenn es nicht perfekt den Schaden behebt.

    Wer mag, kann ja mal die Aufklärungsquote im KFZ-Diebstahlbereich googeln...

    Gruß Raller

  • raller schrieb:
    Aber es gibt so gut wie keine Sicherungsmassnahme, die auf Funk basiert, die nicht auf einfachste Art und Weise ausgehebelt werden kann.
    Welche einfachste Mittel gibt es denn, ein nicht auffindbares GSM-Modul daran zu hindern, die Position zu senden? ALso ich meine nicht kurzfristig jammen, sondern dauerhaft?


    Chris

  • Hallo,

    >
    > Welche einfachste Mittel gibt es denn, ein nicht auffindbares
    > GSM-Modul daran zu hindern, die Position zu senden?
    >

    ein GSM-Modul ist *immer* auffindbar, in dem Moment, in dem es
    versucht, sendender Weise eine Verbindung aufzubauen.

    Nebenbei muss eine GPS-GSM Kombination auch noch nicht ganz
    unerheblich mit Strom versorgt werden - Du benötigst also noch
    einen ausreichend großen "Zweitakku" inkl. Laderegelung, welcher
    über Jahre hinweg "versteckt" sein kann und muss...

    Baut jemand den Flieger auseinander und schiebt ihn in einen
    einfachen Metall-Übersee Container, dann ist mit GPS-Ortung
    sofort essig.

    Alles nicht ganz so einfach, denke ich...

    BlueSky9

  • BlueSky9 schrieb:
    ein GSM-Modul ist *immer* auffindbar, in dem Moment, in dem es
    versucht, sendender Weise eine Verbindung aufzubauen.
    Also mit James Bond-Geraetschaften? Ja klar, aber Raller sprach von "einfachsten" Mitteln.
    BlueSky9 schrieb:
    Nebenbei muss eine GPS-GSM Kombination auch noch nicht ganz
    unerheblich mit Strom versorgt werden
    Bordnetz... Evtl. in Kombination mit einem kleinen Akku, welcher das GSM-Modul ein paar Tage am Leben haelt. Dann findet man auch den zerlegten Flieger.

    BlueSky9 schrieb:
    Baut jemand den Flieger auseinander und schiebt ihn in einen
    einfachen Metall-Übersee Container, dann ist mit GPS-Ortung
    sofort essig.

    Irgendwann zieht er den auch wieder raus...


    Chris

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