SPL --> PPL und dann UL fliegen?

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  • Also nur, damit ich das jetzt richtig verstehe:

    Gesetzt den Fall ich mache den LAPL(TMG), lasse mir den dann umschreiben auf 3-Achs UL und fliege dann im Jahr sagen wir mal 40 Stunden 3-Achs UL. Kann ich damit die LAPL(TMG) Lizenz behalten oder verfällt die dann, weil ich zwar die Mindeststundenzahl überschritten habe, dies aber auf dem falschen Flugzeugmuster?

    Beim PPL-A mit Umschreibung auf 3-Achs UL verfällt der PPL-A in einer solchen Konstellation ja, weil zwingend vorgeschrieben ist, daß ich die Mindeststundenzahl auf einem Vogel der Echo-Klasse abfliege und nicht auf einem UL.

  • Hallo cbk,

    Der LAPL egal ob TMG oder SEP verfällt dann nicht, aber Du darfst die dort genannten Rechte nicht ausüben, bis Du die genannten Bedingungen von Mindeststunden und Übungsflug oder ersatzweise eine erneute praktische Prüfung mit Prüfungsberechtiigtem erfüllst.
    Bin zur Zeit in selbem Zustand, da trotz meiner hunderte Stunden als UL- Fluglehrer diese für den LAPL nicht zählen. Eine baldige Überprüfung mit o. g. Prüfungsberechtigten wird aber die vollständige Gültigkeit der Lizenz wiederherstellen.
    Übrigens wundert es mich, daß Du nicht Höxter mit guter und günstiger LAPL- Aubildung oder Bad Pyrmont mit sehr günstiger TMG  und UL- Ausbildung ( gerade auch Wochentags) nicht in Erwägung ziehst, da das doch viel näher an Holzminden liegt?
  • Noch ein Hinweis bzgl. Deiner Länderliste: LAPL ist eine europäische Lizenz und außereuropäisch ein toter Lappen. Aber: Upgrade von LAPL auf PPL möglich. Downgrade zum UL-Dreiachs ein Lacher.

    Bye Thomas
  • Zitat: "Der LAPL egal ob TMG oder SEP verfällt dann nicht, aber Du darfst die dort genannten Rechte nicht ausüben, bis Du die genannten Bedingungen von Mindeststunden und Übungsflug oder ersatzweise eine erneute praktische Prüfung mit Prüfungsberechtigtem erfüllst."

    Ok, das wäre ein Vorteil gegenüber dem PPL-A (Jar...), weil der PPL verfällt nach 7 Jahren komplett. Da wird man dann also so gestellt, als ob man nie den PPL gemacht hätte. Wenn man da beim LAPL auch nach sagen wir mal 20 Jahren des UL-Fliegens kommen kann, um die Lizenz wieder zu reaktivieren... ;-)

    Was mir bei der Echo-Klasse auf den Keks geht ist, daß ich da anscheinend außer Tanken, Waschen, Öl nachfüllen und Fliegen nichts machen darf. Also Öl- oder Zündkerzenwechsel sind schon verboten. *grübel* 

    Was Höxter und Bad Pyrmont angeht, sind das sicherlich schöne Orte. Nur wohne ich nicht in Holzminden sondern in einem kleinen Kaff 25km nord-östlich von Bielefeld. Ich will nur, wenn es mir mein Doc. bis dahin erlaubt, zum ul-Foren Treffen (21.-23- August) kommen, das ja in Holzminden stattfindet. Von mir aus ist das eine elende Gurkerei nach Höxter, da Autobahnen fehlen. Das kann ich mir so nebenbei abends nicht antun.

  • Was mir bei der Echo-Klasse auf den Keks geht ist, daß ich da anscheinend außer Tanken, Waschen, Öl nachfüllen und Fliegen nichts machen darf. Also Öl- oder Zündkerzenwechsel sind schon verboten.

    Naja, so kann man das nicht stehen lassen. Im Prinzip kannst Du als Pilot/Owner fast alles machen, Du brauchst nur einen Prüfer/LTB/CAMO, der Dich bestimmte Arbeiten durchführen lässt (beauftragt) und diese dann abnimmt.

    Bei UL musst Du auch größere Reparaturen vom Prüfer abnehmen lassen.

    Es gibt viele Flugzeuge, welche von ganz normalen Leuten komplett restauriert werden oder sebst gebaut werden. Das geht bei Echo ebenso wie bei UL. Der bürokratische Aufwand ist bei Echo etwas höher, aber hält sich auch in Grenzen.

    Selbstverständlich sollte jeder seine Kenntnisse und Fähigkeiten einschätzen können und vielleicht die Finger von Dingen lassen, die kritisch sind. Mit einem guten Prüfer bzw. Instandhaltungsbetrieb kann man aber auch viel lernen und mit der Zeit immer mehr Kompetenz entwickeln.
    Also traut Euch, es ist gar nicht so schlimm wie oft erzählt wird.
  • Einwurf von der Seite:
    Oerlinghausen ist kein reiner Segelflugplatz. Dort sind zahlreiche Flugschulen am Platz, die Flugschule Senne zB bietet eine UL-3-Achs Ausbildung auf einer C42 und Breezer an. Landegebühr liegt bei 4,50€ (vielleicht ist sie in der Schulung noch günstiger?), die Schulstunde kostet 128€. 

    Bielefeld (EDLI) wäre mir allein durch die Landegebühr von 7,70€ zu teuer.
  • -bis Du die genannten Bedingungen von Mindeststunden und Übungsflug oder
    ersatzweise eine erneute praktische -Prüfung mit Prüfungsberechtiigtem
    erfüllst.

    Eine praktische Prüfung brauchst Du nicht machen, nur eine Befähigungsprüfung mit einem Prüfer deiner Wahl. Nebenbei, bei dieser Prüfung kannst Du nicht durchfallen.


    -Was mir bei der Echo-Klasse auf den Keks geht ist, daß ich da
    anscheinend außer Tanken, Waschen, Öl nachfüllen und -Fliegen nichts
    machen darf. Also Öl- oder Zündkerzenwechsel sind schon verboten.
    *grübel*

    Hast Du ein Experimental oder Annex2, kannst Du alles selber machen, fast wie beim UL. Nur eben in Absprache mit dem Prüfer.
  • Nur wohne ich nicht in Holzminden sondern in einem kleinen Kaff 25km nord-östlich von Bielefeld.
    Dann kommen für dich ja vermutlich am ehesten Porta Westfalica oder Oerlinghausen in Frage, wobei ich mir bei Porta nicht sicher bin, ob dort auch UL geschult wird. Ich meine, dort wird PPL, etc. nur im Verein geshcult, eine komerzielle Flugschule gibt es dort nicht.
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