X-Meilen vom Platz zur Landung

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  • Hallo,


    > Ich habe den Eindruck das hier nur die Theoretiker Ihren Besserwisser
    > Senf ablassen.  Völlig Praxis fremd.

    Na, zum Glück haben wir ja Dich, QDM, als grössten aviatischen "Praktiker"!  ;-))))))



    > wo wir doch Sportpiloten sind. Da ist doch Kilometer Angabe Pflicht ?
    > Wir fliegen auch keine Meilen sondern Kilometer.
    > Schon mal auf den Fahrtmesser gesehen? 


    Es sind immer genau diese Art von Aussagen von Dir, die ich nur mit
    einer Mischung aus Fassungslosigkeit und Fremdschämen quittieren
    kann!

    Und aussgerechnet Du schreibst hier was von "Theoretikern" und "Besserwisser Senf"...


    BlueSky9
  • Ich meine auch, dass das keineswegs Haarspaltereien sind, eindeutige Positionsmeldungen sind fuer uns ueberlebensnotwendig!
    Jeder schimpft auf die Nichtfunker in der Platzrunde und andererseits wird dieses unsaegliche "5min nordwestlich, zur Landung" als Positionsmeldung angesehen....


    Chris
  • Mein persönliches Fazit von diesem Beitrag: Sehr interessante Betrachtungsweisen :-)
  • @BlueSky9
    wenn du fertig mit schämen bist können wir ja wieder zu sachlichen Diskussion zurückkehren. 

    Wenn Du mich zitiert dann bitte vollständig . ( Da war noch ein provokatives "oder?" ) 
    Mir sind Meilen in der Fliegerei durchaus  bekannt. Und die Umrechnerei ist ja Prüfungsbestandteil. 

    Zur Praxis:  Wir haben ja genügend FIs hier die können das gerne mal nachprüfen.  Da fliegt ein ULer auf einen Platz zu  . Bei 5 Minuten konnte er nicht funken es  sind eben nur 4 Minuten zum Platz.. Die Geschwindigkeit lässt sich bei fast allen Anzeigegeräten im UL nur in KM ablesen.
    Jetzt spreche ich als FI den PIC an ( muß kein Schüler sein, gerne beim Checkflug erfahrenen Piloten) und frage wieviel Meilen sind wir vom Platz entfernt. Er hat 20 Sekunden  Zeit zum antworten.   ( auch auch  mal mit unterschiedlichen Geschwindigkeiten rechnen lassen wann er exakt von den KM über Meilen auf die  Minuten kommt )  
    ,denn sonst ist die Position ja auch wieder eine andere und seine Aufmerksamkeit wird für die Rechnerei verbraucht , er soll ja gleich landen , rausschauen und nicht rechnen.  . 
    Da hörst Du  nur ääähh.. 
    Ok da ist einer  Klevver und sagt was halbwegs genaues. Das wird dann als Positionsmeldung ohne Höhe ( machen 90 % so) an den Türmer gefunkt. Das ist dann die Positionsmeldung im Raum. Aha. Die meisten sind wahrscheinlich falsch. ( Wäre mal eine Aufgabe für die Wissenschaft das zu prüfen) 
    Was kann damit der Gegner anfangen?  Da kommt einer aus einer Richtung , sonst nix. 
    Alternativ: Die 5 Minuten oder wieviel auch immer, kann man heute auf fast allen  GPS Geräten in Sekunden ablesen.
    Das sind fast alle PIC s gewohnt.  
    Und jeder weiß dann genau was nach einer bestimmen Zeit passiert. Ob wir uns an einem bestimmten Punkt in exakt in einer festgelegten Höhe treffen werden. Das ist doch das eigentliche Risiko.Die Unfälle passieren doch in der Platzrunde, z B Koblenz, Zell am see usw.     Da kann einer noch mal Gas geben oder schon mal über ausweichen nachdenken. 
  • Zur Praxis:
    Da gebe ich nicht meine Position in Relation zum Platz (ist einfach zu weit weg und damit zu ungenau), sondern in Relation zu einer grossen Ortschaft, See etc.. an.

    und seine Aufmerksamkeit wird für die Rechnerei verbraucht
    Rechnen muss niemand.

    Das wird dann als Positionsmeldung ohne Höhe ( machen 90 % so) an den Türmer gefunkt.
    Nicht an den Tuermer, an die anderen Piloten. Tunlichst mit Hoehe, das wirkt sich lebensverlaengernd aus.

    Aber ist es nicht erstaunlich, dass in allen uebrigen Laendern die Piloten das ohne Zeitangabe schaffen? Aber die schaffen auch noch viel mehr, z.B. ohne FL an extrem belebten Plaetzen fliegen, auch so ein Mysterium, wo kein deutscher Pilot je verstehen wird, wie sowas funktionieren kann... ;)


    Chris
  • Alternativ: Die 5 Minuten oder wieviel auch immer, kann man heute auf fast allen GPS Geräten in Sekunden ablesen.
    Das sind fast alle PIC s gewohnt.
    Gleiches gilt aber auch für die Entfernung zum Ziel.... egal ob in km oder nm....


    Zur Praxis: Wir haben ja genügend FIs hier die können das gerne mal nachprüfen. Da fliegt ein ULer auf einen Platz zu . Bei 5 Minuten konnte er nicht funken es sind eben nur 4 Minuten zum Platz.. Die Geschwindigkeit lässt sich bei fast allen Anzeigegeräten im UL nur in KM ablesen.
    Jetzt spreche ich als FI den PIC an ( muß kein Schüler sein, gerne beim Checkflug erfahrenen Piloten) und frage wieviel Meilen sind wir vom Platz entfernt. Er hat 20 Sekunden Zeit zum antworten. ( auch auch mal mit unterschiedlichen Geschwindigkeiten rechnen lassen wann er exakt von den KM über Meilen auf die Minuten kommt )
    ,denn sonst ist die Position ja auch wieder eine andere und seine Aufmerksamkeit wird für die Rechnerei verbraucht , er soll ja gleich landen , rausschauen und nicht rechnen. .
    Da hörst Du nur ääähh..

    Eigentlich ist das ganz einfach. Jeder weiss ja, mit welcher Geschwindigkeit er üblicherweise unterwegs ist. Bei mir sind das meist so ca. 180-190 km/h - entspricht in etwa 1,7 NM/min...das einmal gemerkt rechnet sich sowas eigentlich ganz unkompliziert...erübrigt sich aber aufgrund der GPS-Geschichte eintlich sowieso.

    Ich habe es in der Ausbildung mit NM gelernt, und den Tipp bekommen, dass wenn man mit ICAO-Karte fliegt, eine Daumenbreite in etwa 5 NM entspricht, sollte man schnell ne ungefähre Entfernung abmessen wollen.

  • Jetzt spreche ich als FI den PIC an


    DU bist Fluglehrer?
  • @onkelmoetze 
    genau,  so macht es die Masse . Aber mal sinkt man und  ist schneller mal ist man langsamer, mal 190 oder 150 Km/H . Klar 1,7 hat man im Kopf, mal 5 und das funke für die anderen Piloten (...klar nicht für den Türmer, da sind wir einer Meinung, trotzdem nett wenn er antwortet und ich nicht dreimal rufen muss. ) .  Ich wette Du bist woanders.  Das prüft ja auch keiner mal nach. 
    Und nur weil es alle machen muss es nicht richtig sein (sieht man an Griechenland hätte ich beinahe gesagt)  und welche Aussage hat ein 8,5 Meilen Objekt in der Ferne, nix, das kann man nur mit Fernglas suchen. 
    Selbst in 3 Meilen Entfernung ist es schwierig. 
    Völlig Banane, da sind die Segelflieger die um einen Platz rumschwirren wichtiger. 
    Aber in exakt der vorgeschriebenen Höhe, an einem vorgeschriebenen Punkte ,in der gleichen Zeit ,dass ist der Hammer ! Bei der Info geht das Adrenalin hoch.  Fliegt denn hier keiner? 
    Die Meilenaussage hat zu wenig sicherheitsrelevante Info. Schon gar nicht ohne Höhe und die hört man fast nie. (@ Chris ist es nicht so?) 
    Und warum machen es alle? Die Meilengeschichte kommt noch aus der guten alten Zeil mit Koppelnavi :) . 

    Der Schwarm beginnt ja bereit ohne Vorschriften das zu ändern weil es sinnvoll ist. 
    Vielleicht macht mal die DFS eine Untersuchung, dann wird es offiziell. 
    Personen die Veränderung anmahnen haben es immer etwas schwerer gegen kristalline Strukturen in den Gehirnen :)
     QMD
    Ps

    Lest mal den Funkverkehr hier . Hätte der gesagt das er in 1 Minute da durchdonnert, wäre vielleicht eine Person noch am Leben.
  • und welche Aussage hat ein 8,5 Meilen Objekt in der Ferne, nix, das kann man nur mit Fernglas suchen.
    Selbst in 3 Meilen Entfernung ist es schwierig.
    Du hast es nicht verstanden.
    Bei uns am Platz ist eine typische Meldung: F-JRSA, Position Sursee, 4500ft, inbound for landing. Sursee ist eine grosse Ortschaft in der Naehe des Platzes, kennt jeder und steht auf jeder Karte.
    Was ist daran nun unklar? Wer muss hier was mit dem Fernglas suchen? Die Piloten im Umkreis wissen nun EXAKT, wo ich bin (und wohin sie ggf. gucken muessen, wenn in der Naehe von Sursee unterwegs) und in welcher Hoehe und wo ich bald sein werde.

    Schon gar nicht ohne Höhe und die hört man fast nie. (@ Chris ist es nicht so?)
    Und weil es viele falsch machen, machen wir halt einfach alle so weiter und jeder wie er will? Auch eine Loesung.


    Chris
  • Den Unfall in Bremgarten als Beispiel heranzuziehen ist wenig hilfreich. Dort führten andere Faktoren zur Kollision als genaue Positionsmeldungen. Weder Yak Formation, noch das anfliegende UL hielten es für nötig sich gegenseitig abzustimmen.  Und der Flugleiter lehnte sich mit seinen Funksprüchen ziemlich weit hinaus, was später juristisch ein ich denke allgemein bekanntes Nachspiel fand.

    Will sagen: Die beiden wären so oder so zusammen gestossen egal ob Meilen/km, Minuten oder Position im Funk. Jeder war auf sich fixiert, keiner hatte das vollständige Fluggeschehen als "Radarbild" im Kopf. 
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