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Absturz Airbus A320 Airline Germanwings

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224Beiträge in diesem Thema Jetzt antworten
  • Der Spruch mit den "dummen Menschen" ist gut. AUs mindestens 2 Gründen. Zum einen wegen dem "gewonnen haben". Auch der Schachspieler hat ja gegen die Taube nicht gewonnen. Und in einer Diskussion geht es (sollte es gehen) nicht ums gewinnen.

    Und dann noch die Definition des dummen. Da sieht sich natürlich jeder auf der richtigen Seite. Da hab ich auch einen schönen Spruch:

    Nichts auf der Welt ist so gerecht verteilt wie der Verstand. Denn jedermann ist überzeugt, daß er genug davon habe. (Rene Descartes, fr. Mathematiker u. Philosoph, 1596 - 1650)

    Ulf
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  • Noch eine Theorie:

    Der Co Pilot wurde entführt und erschossen, stand in irgendeiner Meldung.

    Ein Terrorist hat sich ins Cockpit gesetzt und wollte den Stausee - Talsperre zerstören.

    Nun wurde der Flieger abgeschossen.

    Oder:

    Der Copilot ist ohnmächtig geworden, der Pilot wollte ins Cockpit hat den falschen Code eingetippt,
     oder die Türöffnung war derfekt, Co ohnmächtig

    es bleibt aber immer noch:


    Der Flieger wurden in den Sinkflug gebracht , von wem ??

    Es wurde eine Kurve geflogen, von wem ??

    alles sehr unwarscheinlich, so schwer es zu glauben ist war es wohl der Co Pilot ,,,warum werden wir wohl nie erfahren.
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  • MOIN: >Die Dinger fliegen sowas von narrensicher geradeaus das es wahrlich keine Kunst ist das Ding auf einem stabilen Kurs zu halten.<

    So soll es sein; stabil um alle 3 Achsen mit immerhin 3 x 2 = 6 Freiheitsgraden. Die dazu erforderlichen konstruktiven aerodynamischen "Rezepte" kosten zwar Leistung, aber i.d.R. weniger, als häufigere notwendige Steuerungseingaben im Falle von Abweichungen wegen zu geringer Eigenstabilität.

    Gruß hob

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  • ohh ich weiß nicht was ihr sagen soll, mir fehlen die worte
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  • da können wir ja richtig froh sein, dass du für diesen grammatikalisch äusserst anspruchsvollen satz noch ein paar worte zusammengekratzt hast. weiter so und frohes rest-ostern .........
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  • Heute im Net gelesen:

    "Der renommierte Münchner Psychiatrie-Professor Florian Holsboer bezweifelt, dass Todes-Pilot Andreas Lubitz zum Zeitpunkt der Tat eine schwere Depression hatte. Dem Nachrichtenmagazin "Focus" sagte Holsboer: "Ich schließe das aus." Ein "schwer Depressiver wäre zu so komplexen Handlungsabläufen, wie der Flugvorbereitung, dem Aussperren des Kapitäns und der Tat selbst gar nicht fähig und wäre seinem Piloten als fluguntauglich aufgefallen." Nur weil der Mann mal eine Depression gehabt habe, könne man nicht darauf schließen, dass er diese Tat aus einer Depression heraus verübt habe. "Ein solches Handeln ist absolut depressionsuntypisch", so der langjährige Leiter des Max-Planck-Instituts für Psychiatrie.

    Im Grunde, so Holsboer weiter, seien eher zwei Varianten denkbar: "Es gibt Persönlichkeitsstörungen, bei denen ein hohes Aggressionspotenzial vorliegt. Diese Menschen sind sehr kränkbar und impulsiv und haben auch einen gewissen Verlust an Realitätsbindungen. In der Extremform, bei Menschen mit Wahn, passiert Ähnliches: Der Täter kann die Konsequenzen nicht mehr realistisch bewerten."

    Im Gespräch mit "Focus" kritisierte der 69-Jährige, Mediziner seien etwa bei Tauglichkeitsprüfungen "zu sehr darauf angewiesen, dass ein Probant immer die Wahrheit sagt". Das tue er aber nicht, wenn für ihn daraus negative Konsequenzen entstehen könnten. "Es wäre schon sehr hilfreich, endlich die Labor-Diagnostik in die Psychiatrie einzuführen, die Dinge für uns objektiviert und die uns frühzeitig Hinweise geben kann, wenn sich beim Patienten beispielsweise im Stresshormonhaushalt Entscheidendes ändert."

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  • Moin,

    Herr Holsboer ist nicht "renommiert", sondern durchaus umstritten, gerade, was seinen Umgang mit depressiven Patienten angeht. Zudem verfolgt er mit seiner Forderung wirtschaftliche Interessen, da er Gesellschafter einer Firma ist, die genau solche Labormarker entwickelt. Übrigens bislang ohne wirklichen Erfolg. Wenn es wirklich valide Labortests gäbe (die aber auch, wie jeder Test, auch in der inneren Medizin, immer mit dem klinischen Befund abgeglichen werden müssen), würden sie schon längst angewandt. Seine Ausführungen zu Persönlichkeitsströrungen etc. sind im übrigen Lehrmeinung und nichts besonderes.

    Ich finde es ehrlich gesagt zum K..., wenn sich "Experten" ohne Kenntnis des Einzelfalls öffentlich äußern und deren Äußerungen dann unreflektiert aufgenommen werden, ganz besonders dann, wenn sie eigene kommerzielle Interessen verfolgen.

    Dazu gibt es auch eine Stellungnahme der DGPPN (Deutsche Gesellschaft für Psychiatrie, Psychotherapie und Nervenheilkunde), die alles zu diesem Thema sagt.

    Grüße
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  • Na bitte!
    Eine derartige Mitteilung/Bewertung hätte ich mir hier schon lange gewünscht.
    Dehalb habe ich sie hier eingestellt.
    Erspart uns so tiefsinnige Meinungen wie z.B. die von stein1020
    Stellungnahme zum Absturz von Flug 4U9525 Die Deutsche Gesellschaft für Psychiatrie und Psychotherapie, Psychosomatik und Nervenheilkunde, der Berufsverband Deutscher Nervenärzte und der Berufsverband Deutscher Psychiater sind zutiefst erschüttert von der Tragödie des Absturzes des Germanwings-Fluges 4U9525.

    Wir trauern um die bei dem Absturz ums Leben gekommenen Menschen. Unsere Gedanken sind bei den von unvorstellbarem Leid getroffenen Angehörigen, die nicht nur in diesen Tagen, sondern auch langfristig alle erdenkliche psychologische und medizinische Unterstützung erhalten sollten.

    Die Angehörigen, aber auch die gesamte Bevölkerung, wollen eine Erklärung für dieses unsägliche Unglück: Welche Motive bewegten den Co-Piloten dazu, ein vollbesetztes Passagierflugzeug wahrscheinlich absichtlich abstürzen zu lassen?

    Die öffentliche Diskussion, die größtenteils auf der Basis von Spekulationen geführt wird, rückte schnell die Diagnose Depression, an der der Co-Pilot vor mehreren Jahren vermeintlich erkrankt war, in den Mittelpunkt.

    Die DGPPN als wissenschaftliche Fachgesellschaft hält es für unangemessen, auf der Basis unvollständiger Informationen die mögliche Rolle einer psychischen Erkrankung bei dem mutmaßlichen Entschluss des Co-Piloten, die Maschine zum Absturz zu bringen, zu diskutieren. So fehlen Angaben zur Lebensgeschichte, der Persönlichkeitsentwicklung, der Kranken- und Behandlungsgeschichte, über die aktuelle Symptomatik und Therapie, den Medikamentengebrauch sowie über die aktuellen Lebens- und die konkreten Handlungsumstände. Nur in Kenntnis dieser Informationen könnte eine fundierte Diagnose gestellt werden und eine Ursachenzuschreibung erfolgen.

    Wir erleben mit großer Bestürzung eine völlig übereilte, von Spekulationen getragene, Meinungsbildung zu psychischen Erkrankungen als Ursache für den wahrscheinlich willkürlich herbeigeführten Flugzeugabsturz.

    Die Diagnose einer jeden psychischen Erkrankung bezeichnet ein Muster von Symptomen, das sich aufgrund sehr unterschiedlicher psychischer Entwicklungen, psychosozialer Belastungen und biologischer Voraussetzungen entwickelt. Bei manchen Menschen mit einer akuten psychischen Störung können beispielsweise eine schwierige Persönlichkeitsentwicklung mit Selbstwertproblemen, übermäßiger Ehrgeiz und belastende aktuelle Lebensumstände für ihr Handeln viel entscheidender sein als eine gleichzeitig bestehende „akute psychische Störung“. Auch diese Zusammenhänge müssten – neben vielen anderen – in der weiteren Diskussion um das Handlungsmotiv des Co-Piloten berücksichtigt werden.

    Etwa 90% der jährlich circa 10.000 Suizide in Deutschland erfolgen vor dem Hintergrund einer oft nicht erkannten oder nicht optimal behandelten psychischen Erkrankung. Dabei werden die Suizide fast ausschließlich alleine durchgeführt. Sehr selten kommt es zu einem erweiterten Suizid, bei dem der Selbsttötung die Tötung eines oder mehrerer Anderer vorausgeht. Dabei handelt es sich zumeist um nahe Bezugspersonen, welche der Erkrankte nicht in der von ihm als ausweglos erlebten Situation zurück lassen möchte. In dieses Muster passt das nun diskutierte, mutmaßliche Handeln des Co-Piloten in keinster Weise. Ein wahrscheinlich absichtlich herbeigeführter Absturz eines Passagierflugzeuges durch einen Piloten ist ein extrem seltenes Phänomen. International konnte nur in einem Fall der Suizid als Ursache zweifelsfrei nachgewiesen werden.

    In der öffentlichen Diskussion wird fälschlicherweise vermittelt, dass von psychischen Erkrankungen, insbesondere eine der häufigsten, der Depression, Gefahren für die Allgemeinheit ausgehen, gegen die Schutzmaßnahmen erforderlich sind. Dadurch werden Menschen mit einer psychischen Störung, und das sind – betrachtet man die Lebenszeit eines Menschen – nach dem letzten Gesundheitssurvey des Robert Koch-Instituts 2011 mehr als 30% der Bevölkerung, öffentlich diskriminiert. Die auch heute immer noch bestehende Angst und Scham, die viele Menschen mit einer psychischen Erkrankung haben und die sie häufig vor anderen verbergen wollen, wird durch die Berichterstattung der letzten Tage verstärkt. Der Wunsch und die Motivation, verfügbare, wirksame und erfolgreiche Therapiemethoden (Psychotherapie und Medikamente) in Anspruch zu nehmen, wird weiter reduziert. Schon bisher nehmen beispielsweise weit weniger als 50% der an Depression Leidenden medizinische und psychotherapeutische Hilfe in Anspruch – u. a. auch wegen befürchteter Nachteile bei Bekanntwerden der Diagnose.

    Die stigmatisierende Wirkung der Meinungsbildung über die möglichen Gefährdungen durch Menschen mit psychischen Erkrankungen wird in den letzten Tagen durch Stimmen aus der Politik noch verschärft. Führende Politiker fordern, die ärztliche Schweigepflicht für den Fall zu lockern, dass Patienten mit psychischen Erkrankungen in verantwortungsvollen Positionen sind.

    Solche Forderungen sind für Menschen mit psychischen Erkrankungen kränkend und sie gefährden das Arzt-Patienten-Verhältnis. Sie werden dazu führen, dass betroffene Menschen seltener und vielleicht zu spät Hilfe und Behandlung suchen. Stellt ein Arzt bei einem Patienten aufgrund seiner psychischen Erkrankung Gefährdungstendenzen fest – und dies gilt sowohl für Selbst- als auch für Fremdgefährdung – so ist er zu gezieltem vorbeugendem beziehungsweise die Gefährdung bekämpfendem Handeln berufsrechtlich schon jetzt verpflichtet. Bei Gefährdung höherer Rechtsgüter, z. B. Leib und Leben Anderer, ist die ärztliche Schweigepflicht in der Regel nicht mehr bindend. Juristisch stehen ihm dazu der Paragraph 34 Strafgesetzbuch (rechtfertigender Notstand) und vor allem die Psychisch-Kranken-Hilfe-Gesetze der Länder zur Verfügung, die eine sofortige Unterbringung in den geschützten Bereich eines psychiatrisch-psychotherapeutischen Krankenhauses vorsehen.

    Eine darüber hinausgehende Meldepflicht würde Patienten daran hindern, über tabuisierte Gedanken und Gefühle zu sprechen und gegebenenfalls Ärzte dazu verleiten, Gefährdungen zu verkennen, um ihren Patienten in ihrer sozialen und beruflichen Umgebung nicht zu schaden.

    Zutiefste Erschütterung, Trauer für die bei der Flugzeugkatastrophe getöteten Menschen und mitfühlende Anteilnahme an dem Leid der Angehörigen prägen in diesen Tagen die Mitglieder von DGPPN, BVDN und BVDP.

    Dennoch sollten voreilige spekulative Erläuterungen des möglichen Tatmotivs und vor allem einer möglichen Diagnose einer psychischen Erkrankung des Co-Piloten als Ursachen für die Flugzeugkatastrophe vermieden werden.

    30% der Bevölkerung in Deutschland leiden im Laufe ihres Lebens ein- oder mehrfach an einer psychischen Erkrankung und sollten durch die öffentliche und mediale Diskussion nicht diskriminiert und stigmatisiert werden.

    Eine so genannte Meldepflicht für psychische Erkrankungen und das Durchbrechen der ärztlichen Schweigepflicht wird die Angst und die Scham der von psychischer Erkrankung Betroffenen erhöhen und eine frühzeitige sachgerechte Behandlung verhindern.

    Uneingeschränkte Priorität hat bei der Vielzahl der von psychischen Erkrankungen betroffenen Menschen das frühzeitige Erkennen und eine konsequente professionelle Behandlung.


    Für die Vorstände von DGPPN, BVDN und BVDP
    Dr. med. Iris Hauth
    Dr. med. Frank Bergmann
    Dr. med. Christa Roth-Sackenheim

    Kontakt
    Präsidentin DGPPN
    Dr. med. Iris Hauth
    Reinhardtstr. 27b
    10117 Berlin
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  • Professor Florian Holsboer hat in einem Punkt schon Recht und das widerspricht auch nicht der Gesellschaft für Psychiatrie und Psychotherapie.
    Es gibt doch einen Typ von seelisch Kranken der mit Frust nicht umgehen kann und Aggression gegen Dritte bis zur eigenen Selbstzerstörung richtet.
    Kann man selbst testen.  
    ZB der Hass auf das Finanzamt. Da kommt schon mal die Wut auf , aber wir alle haben uns im Griff Dieser leider nicht . hier  
    Oder denken wir an Erlebnisse in der Schulzeit , ausgeliefert der Willkür von Lehrern. Da kam schon mal Hass auf. Aber man machte mal ein Streich und gut war. 
    Dieser leider nicht hier       oder Fall Steinhäuser. 
    Das Phänomen ist viel verbreiteter als man denkt. Und durch unsere gesellschaftlichen Zwänge eher begünstigt. Die erscheinen depressiv machen aber für Ihre Probleme andere  (zu Recht?) verantwortlich. Das Potential wird man in Zukunft testen und Reaktionen provozieren können . Vielleicht auch analysieren mit Chemie ( Adrenalinspiegel etc)  oder MRT.
    Eine einfache Lösung ist Frauen als Pilotinnen einzustellen. Denn die haben (bis her noch) ein höheres Frustpotential und sind friedvoller.  :)  
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  • Aus N-TV Video:
    Wie sicher sind die Computersysteme an Bord von Flugzeugen? Ein US-amerikanischer Hacker behauptet, er habe sich mehrfach während des Fluges Zugriff auf die Computersysteme der Maschinen verschafft. In einem Fall hat er dabei nach eigenen Angaben sogar die Kontrolle über die Triebwerke des Flugzeugs übernommen.

    Da lag wohl Karl-Alfred Römer doch nicht ganz so falsch?...
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