Letztes Jahr bei der Überführung einer C42C kam ich aus Norden mit Destination Mengen-Hohentengen. Auf FL sah ich wie von Westen eine mächtige Gewitterfront reingezogen kam und mir den Weg begann abzuschneiden. Per Funk nach Wetter in Mengen-Hohentengen nachgefragt und CAVOK gemeldet bekommen. Die Front war aus deren Sicht nördlich. Also abdrehen gen Osten und im gebührenden Abstand entlang geflogen in der Hoffnung dahinter zu kommen. Das erhoffte Loch kam aber nicht. Rechtzeitig Entscheidung zur Landung. Wo? Blick auf Karte: Eine Menge kleiner Segel-Flugplätzen rings um Laupheim mit Asphaltpiste und CTR. Die Aussicht auf den kleinen Plätzen jemanden unter der Woche anzutreffen war mir zu gering, also Entscheidung in Laupheim zu landen. Es folgten die Standard-Procedures beim Einflug in eine CTR.
Es war die beste Entscheidung. Die Jungs von der Luftwaffe haben sich gefreut ein wenig Abwechslung zu erhalten, ein meteorologischer Dienst war direkt am Platz - die Frau dort war wirklich sehr nett und sah gut aus - aber das wusste das Miststück bestimmt auch ;-). Dort erst die Dimension und heftigen Winde gesehen und aufgrund der Prognose beschlossen über Nacht unten zu bleiben. Maschine konnte ordentlich verzurrt werden. Es gab Kaffee und Kuchen und nette Gespräche mit den Kameraden und ich wurde sogar zum Hotel hingefahren und morgens wieder abgeholt, da die Strecke für den Wachhabenden eh am Weg lag. Dafür gab es auch einen Teller voller geschmierter Brötchen zum Frühstück von mir.
Nix mit Wiederstartgenehmigung oder sonstigen formalen scheiss.