UL′s guenstig chartern?

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  • neben bereits genannten kostentechnichen Aspekten muss man sich außerdem einmal sicherheitsrelevante Aspekte vor Augen führen, die m. E. einen sehr, sehr großen Pluspunkt für das eigene Flugzeug und (mit Einschränkung) einer HG darstellen! Dabei kann man dem Vercharterer nicht einmal einen Vorwurf machen, oftmals handelt es sich um verdeckte Schäden (hartes Aufschlagen beim Landen mit dem Bugrad etc.), die nicht unmittelbar sichtbar werden. Letzten Endes bleibt es eine subjektive, vor allem aber auf die persönlichen Bedürfnisse ausgerichtete Entscheidung, ob nun Charter, HG oder eigenes Flugzeug.
  • Da hast Du Recht. Das ist ein enorm wichtiger Punkt.


    Ich würde mich freuen, wenn in Zunkft die laufenden Kosten für ein eigenes Flugzeug stark sinken würden. Dann wäre ich bestimmt ruck-zuck bei Remos auf der Matte.
  • Ach Jungs,

    ich hab'nun seit 6 Jahren `ne eigne Möhre (C42) und freue mich täglich, dass es so ist!! Ich genieße es immer wieder auf's neue zum Platz zu fahren, den Flieger aus der Halle zu schieben und einfach loszufliegen, ohne auch nur irgendjemanden ein gutes Wort geben zu müssen.
    Wenn's mir gefällt bleibe ich 1 Stunde oder ich komme erst am nächsten Tag zurück. Diese Freiheit ist eigentlich unbezahlbar.
    Und sind wir mal ehrlich, Geld macht doch nur richtig Spass, wenn man es für solchen Unsinn ausgeben kann. Das gilt sogar beinahe auch für Hallenmiete, CSL-Versicherung und Kasko.

    Und wenn wir es endlich schaffen, in unsere Fuji eine Schleppkuplung einzubauen, kaufe ich auch noch 'ne Ka6 oder 'ne Ka8, z.B eine wie die hier für schlappe € 2.500,- VB

    Michael
  • Vereinsfliegerei kann schon sehr ätzend sein. Demokratur (im besten Falle) des Vorstandes, tausend Dinge, die mit Fliegen wenig zu tun haben, zumal in einem Segelfliegerverein.
    Die glauben ja oft genug, der Quirl am Flugzeug ist Teufelszeug und sein Pilot der Teufel in Person. Wenn dann noch ′ne Schleppkupplung am Flieger ist, dann ist jede Spontanität im Eimer.
    So habe ich dann auch eine 3-Mann-HG organisiert. Das kann aber die verschärfte Form von Vereinsleben sein...
    Resumé: Fliegen ist ein Sport für Individualisten. Unterordnung macht nicht allzuviel Spaß und wirkliche Unabhängigkeit habe ich nur, wenn ein Überangebot an Maschinen da ist.
    Dann sind die Preise günstig, allerdings ist der Betreiber stets in der Kostenfalle. (Reparaturen, Motorlaufzeiten, Gurte, Wartung usw.)
    Wenn nicht, dann, sofern genügend Moos vorhanden ist, (und die holde Gattin mitmacht) ist der Besitz einer eigenen Maschine nicht zu toppen.
  • Der Zahnarzt schrieb:
    >Ich genieße es immer wieder auf's neue zum Platz zu fahren, den Flieger
    aus der Halle zu schieben und einfach loszufliegen, ohne auch nur
    irgendjemanden ein gutes Wort geben zu müssen.

    DAS ist unbezahlbar!
  • DAS IST UNBEZAHLBAR

    in der Tat für viele von uns....
  • Hi,

    "UNBEZAHLBAR" ist natürlich sehr relativ... ;-)

    Ich habe ein eigenes Trike mit einem relativ teuren Hangar-Stellplatz, der mich im Monat über 100,- € kostet. Insgesamt habe ich monatliche Fixkosten für Hangar, CSL-Versicherung, anteilige Rettung, JNP, anteilige Fläche von ca. 200 - 250,- €. Für die einzelne Flugstunde rechne ich noch einmal mit 30,- - 35,- € für Sprit und Verschleiß.
    Im Jahr liege ich auf Basis von 70 h bei insgesamt 4000 - 5000,- €. Macht pro Stunde irgend etwas zwischen 60 - 70,- € - WENN ich den Vogel nicht schrotte oder sich der Motor z. B. vorzeitig verabschiedet.

    Ich bin damit finanziell zumindest nicht schlechter dran, wie wenn ich chartere, habe dafür aber jederzeit Zugriff auf den Flieger und kenne den Wartungszustand genau.
    Außerdem finde ich es psychologisch günstiger, wenn ein Großteil der Kosten monatlich von meinem Konto abgebucht wird und ich in dem Moment in dem ich fliegen will, nur den Sprit einfüllen muss, statt dem Vercharter für 2 Stunden knattern mal eben 160 Flocken in die Hand zu drücken.

    Ich kenne auch einige Leute, die ihre C22, Avid Flyer oder andere Flieger, bei denen sich die Flächen leicht abnehmen oder anklappen lassen, im Anhänger lagern und beim Bauern unterstellen. So ein Flieger hat praktisch keinen Wertverlust mehr und man reduziert so die teilweise wahnsinnigen Hangarkosten ganz erheblich.

    Findet man dann noch ein oder zwei Mitstreiter, reduzieren sich die Kosten noch einmal ganz erheblich.

    Bei uns hier im Raum Stuttgart kostet eine Stunde 3-Achs-UL immerhin über 100,- €(!!). Wenn man nicht nur seine Mindesstunden absolviert (was ich persönlich für lebensgefährlich halte) sondern wenigstens 20, 30 h im Jahr fliegt, kommen schnell Beträge zusammen, für die man sich auch einen einfachen Flieger in einer kleinen Haltergemeinschaft leisten kann.

    Bei der Gelegenheit - ich interessiere mich für eine günstige CT-, Remos-, FK9, o. Ä. Chartermöglichkeit im Großraum Stuttgart. Alternativ dazu geht auch eine N-registrierte Cessna oder Piper... :-D

    Viele Grüße,

    Oliver
  • Ich hatte "unbezahlbar" nicht groß geschrieben...
    Vielleicht hätte ich schreiben sollen:
    DAS ist ein Gefühl, welches man mit einem Charterflieger nie haben wird.
    (Und ja, ich kann das vergleichen)
  • pro Verein: (früher)
    Ich habe die ersten Jahre meines fliegerischen Lebens im Verein verbracht. Das hat mich unter fliegerischen Aspekten weiter gebracht. Unterschiedliche fliegerische Erfahrungen der Vereinsmeier und Flüge, zu denen ich damals vermutlich nie allein aufgebrochen wäre. Der Verein ist wie ein Forum, nur kann man da den nicknames in die Augen schauen und mit denen anstossen. Natürlich gibt es wie im Forum auch im Verein Hobs. Im Verein klärt sich das meistens zivilisierter.

    pro eigener Flieger: (heute)
    Ich kann mir alle aviatischen gadgets kaufen, die ein Vereinsvorstand mit einem tippen an die Stirne beantworten würde. Ich kann mein Geld noch schneller vernichten als im Verein.
    Beruflich schubst mir der pushback den Flieger auf Position, privat genieße ich es aber, den Stoffdrachen mit links auf die Wiese zu ziehen und dann mit rappelnder Cowling über die Maulwurfhügel zu hopsen und zu wissen: Alles meins!

    Mein Resultat: Alles zu seiner Zeit.
  • ok, da habe ich doch viele Antworten erhalten.
    Das war auch leider meine Befuerchtung, dass die Chaterei ein wenig unflexibel ist. Ich hatte gehofft, dass mir jemand ein Tipp geben kann, nach dem Motto Chartern fuer drei Monate, wie es z.B. bei Autos auch so gemacht werden kann. Da nennt man es dann aber leasen. ;-)
    Der Fliegerurlaub an der Ostsee hoert sich aber erstmal vielversprechend an.

    Ach wie gerne haette ich auch mein eigenen Flieger. Aber leider wuerde es mein Geldbeutel nicht zulassen. Vielleicht aber werde ich mir eines Tages mal einen Einsitzer zulegen und hoffen das ich das Geraet dann zu Hause irgendwie in der Garage parken koennte. Wenn ich naemlich mir die Hangarkosten sparen koennte, sollte in einigen Jahren wohl auch mal etwas "Kleines" drinn sein. :-)

    Aber erstmal den Schein anfangen, mal schauen was dann auf mich zukommt. Und was das Thema Flugschule betrifft, haette ich auch noch 1001 Fragen. Dafuer mache ich dann aber ein neues Thread auf. 

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