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Schreckliche Unglücksfälle

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501Beiträge in diesem Thema
  • Keine Panik, ich bin nicht Rechtsanwalt, sondern habe vorne - und nicht seitlich - gesessen.
    Jetzt ist die Katze aus dem Sack und ich kann ein belustigtes Grinsen meinerseits nicht verleugnen..... ;)


    Chris
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  • Chris_EDNC ich kann ein belustigtes Grinsen meinerseits nicht verleugnen
    Nun ja, die Verteilung der Qualitäten ist natürlich auch bei Richtern nicht gänzlich anders als in anderen Berufsgruppen - wobei Dietmar natüüüürlich ein Guter ist :-)))

    Bye Thomas
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  • Keine Panik, ich bin nicht Rechtsanwalt, sondern habe vorne - und nicht seitlich - gesessen.
    Umso schlimmer!! :-((

    Michael
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  • Nun ja, die Verteilung der Qualitäten ist natürlich auch bei Richtern nicht gänzlich anders als in anderen Berufsgruppen
    Das ist schon so, bei einer meiner Verhandlungen hatte ich mal einen Richter, der ganz offensichtlich befangen war, man koennte auch sagen: Ein Idiot. Er wurde von der hoeheren Instanz dann auch zurechtgestutzt.

    Was Dietmar betrifft, so traue ich seinen juristischen Aussagen dann aber doch eher, als denen eines Laienjuristen, welche in einigen Punkten (z.B. Haftung des Piloten bei falschen Pruefpapieren) immer wieder falsch sind....


    Chris
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  • Hallo!

    > welche in einigen Punkten (z.B. Haftung des Piloten bei
    > falschen Pruefpapieren) immer wieder falsch sind....

    Sind sie das?

    Oder sind sie das wieder nur "gefühlt"?


    BlueSky9
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  • Sind sie das?
    Ja.


    Chris
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  • Kasko lassen wir mal außen vor, denn die Nummer ist ja eh durch den Wert des Flugzeugs nach oben hin begrenzt.

    Mich würde konkret interessieren, ob man in der Haftpflichtversicherung einen möglichen Regress des Versicherers auch ähnlich begrenzen würde, wie in der KFZ-Versicherung, die ja letztendlich gleichgelagert ist? Oder ob hier nahezu unbegrenzt regressiert werden kann?

    Denn das wäre ggf. tatsächlich existenzbedrohend.

    PS: Danke DiJoZi für Dein Outing und den trefflichen Rundumschlag. Es würde mich freuen, wenn Du derartige Themen mit der bisherigen Energie weiterbegleiten würdest. Denn eins steht absolut außer Frage. In Deutschland wird nicht jeder Richter, nur weil er mal irgendwo Jura studiert hat.

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  • Umso schlimmer!! :-((


    Schlimm ist es aus meiner Sicht, wenn man versucht, den zu befundenden Sachverhalt so lange zu verdrehen, bis die eigene Auffassung zu passen scheint.

    Damit gerade dies nicht geschieht, ist zunächst die Sachfrage, die es juristisch zu bewerten gilt, zu klären - und dann setzt die juristische Bewertung ein.

    Eine juristische Klausur, in der am Sachverhalt herumgebogen wird, bis die eigene Rechtsauffassung passen könnte, ist schlicht nicht bestanden.

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  • Mich würde konkret interessieren, ob man in der Haftpflichtversicherung einen möglichen Regress des Versicherers auch ähnlich begrenzen würde, wie in der KFZ-Versicherung, die ja letztendlich gleichgelagert ist? Oder ob hier nahezu unbegrenzt regressiert werden kann?

    Denn das wäre ggf. tatsächlich existenzbedrohend.


    Ohne jetzt nachzuschlagen kann meines Wissens ein Geschädigter oder die hinterbliebene Familie einen PIC auch über evt. SFZ Grenzen einer Versicherung heraus zivilrechtlich belangen, sofern ihm vor Gericht eine Fahrlässigkeit bewiesen werden kann. 

    Es gibt aber auch Gegenbeispiele wo Versicherungen, die sich versuchen aus Ihrer Verantwortung herauszuwinden zur Zahlung verurteilt wurden, weil diese zur Abwendung genau solcher Fälle von einem PIC abgeschlossen wurde. Da kann sich dann eine Versicherung nicht plötzlich dahinstellen und erklären, sie will nicht mehr zahlen.

    Ich glaube das ist momentan das, was bei dem Flugunfall in Eisenach juristisch aufgearbeitet wird.
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  • Damit gerade dies nicht geschieht, ist zunächst die Sachfrage, die es juristisch zu bewerten gilt, zu klären - und dann setzt die juristische Bewertung ein.

    Naja Dietmar, zumindest in der Provinz - wo die Frau vom Richter die Parteikollegin vom Bürgermeister ist, werden mitunter Sachverhalte vorab am Golfplatz, Flugplatz oder im Weinkeller - sagen wir es mal milde ausformuliert - miteinander "sondiert".
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