"Ich vermute sehr stark eine Sicherheitslandung vor der aus NordNordOst annahenden Front mit Starkregen und Böen. Mag sein dass diese bei den Vorhersagen besser gar nicht erst 20 Minuten vorher (!) in Pirmasens hätten starten sollen. Wobei laut Unfallbericht im Anflug auf die 26 a) keine unauffälligen Geräusche des Motors, b) kein Niederschlag, c) gute Sicht und d) der Wind noch gering gewesen sein soll. Mit Blick auf die Platzrunde haben diese sich auch ordnungsgemäß von Norden kommend einsortiert. Wo ich Probleme habe ist dieser Satz: "Eine Zeugin sah das UL nahezu senkrecht zu Boden fallen. An der linken Seite bemerkte sie ein Objekt, welches sie als einen sich öffnenden Fallschirm beschrieb." Warum zieht man die Rettung im Endanflug, wo doch noch genügend Höhenreserve (ca 1000 Fuß) auf einen in nur 430 Fuß Höhe gelegenen Platz, 600 Meter weiter weg wäre? Wie kann es sein, dass die Maschine spitz zu Boden fällt? Ist die Rettung vielleicht von selbst hoch gegangen? Gab es vielleicht einen Blitzschlag oder wenn kein Blitz beobachtet wurde, eine elektrostatische Entladung? Kann es sein, dass dadurch die Rakete gezündet hat und der neue Vogel so unkontrolliert abstürzte? Meine 5 Cent..."
Ich bin da ein wenig von der BFU enttäuscht. Bei dem Abstorzt der DR400, die in die Wirbelschleppe einer An2 bei Start geraten ist, wurden aufwändige Versuche nachgestellt. Hier schweigt sich der Unfallbericht aus. Nichts... und warum der Bericht Mitte November schon fertig war, aber erst jetzt veröffentlicht wurde, hinterlässt bei mir Fragezeichen. Eine Woche wäre noch im Verwaltungsapperat erklärbar aber über 4 Wochen?