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Eurostar sollte man lieber stehen lassen:-(

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  • So, so langsam tut sich was!
    Zumindest vom Hersteller kommt jetzt diese Sicherheitsmitteilung: KLICK* und auch das: KLICK*
    Immerhin sollen alle Besitzer angeschrieben werden. Bis dahin werden die Betriebsgrenzen um 30km/h nach unten gesetzt. Es soll eine "Zerstörungsfreie" Materialprüfung geben, bei der sich je nach Befund:

    1. Das Flugzeug wieder normal betrieben werden darf
    2. Das Flugzeug mit den herabgesetzten Limits bewegt werden darf
    3. das Flugzeug stillgelegt werden muß

    Durchführung beim Hersteller....
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  • so, das wurde aber auch Zeit. So wie ich das sehe, wird eine durch den Musterbetreuer koordinierte "Rückrufaktion" stattfinden, der Materialcheck im Evektor-Werk vorgenommen werden und falls nötig, ein Austausch stattfinden. Kosten: "Thus all EV-97aircraft in operation will be checked in turn, and in case of necessity, all spar caps will be replaced free of charge"!

    Nicht schön, aber man weiß, woran man ist!
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  • Respekt!

    Vor diesem Hersteller und seiner Reaktion auf den Unfallbericht.!!
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  • Klar man darf so etwas nicht totschlagen und zum glück wird ja jetzt auch reagiert aber der Unfall ist 2006 passiert seit dem sind mehrere 1000 stunde von irgendwelchen Eurostars auf der ganze Welt geflogen worden. Wenn jeder Pilot wüsste welche "Kinderkrankheiten" sein Flugzeug hat würde keiner mehr fliegen. Die 737 ist jahrelang mit suboptimal verlegten kabeln im Flügel geflogen was auch erst nach einem Zwischenfall entdeckt worde war.Das ist nur ein Beispiel unter vielen ... Klar so etwas kann man nicht vergleichen aber kein Paxe denkt an solche Sachen wenn er damit in urlaub fliegt. Ich will damit nur sagen dass so etwas dem besten Flugzeughersteller passieren kann und jetzt ist es eben Evektor. Also nicht den kopf in den Sand stecken sondern handeln und seine Mühle überprüfen lassen.

    .
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  • @Carlson: Hast recht, hab ich selber gemarkt nachdem ich den Bericht komplett gelesen hatte. Scheiss Vorurteile... :/

    Der Materialqualität ist man natürlich bei jedem Hersteller / Baumarkt ausgeliefert. Und im Falle eines Unfalles würde einem nicht mal ein Zertifikat helfen.

    Bin mal gespannt, was Evekotr bei den ganzen Überprüfungen herausfindet. Hoffentlich betrifft es nicht allzuviele Maschinen.
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  • Carlson, woraus ersiehst du, dass unter:

    "3. das Flugzeug stillgelegt werden muss"?

    Ich interpretiere

    "the aeroplane is unairworthy because of safety and an urgent repair is necessary"

    eher so, dass das Flugzeug zum Zeitpunkt der Untersuchung zwar nicht lufttüchtig ist, durch eine umgehende Reparatur diese aber wiederhergestellt werden kann!

    Was mich auch brennend interessiert ist die Frage, ob sich das Evektor überhaupt leisten kann?! Welche Kosten übernehmen sie tatsächlich? Es heißt ja erst mal nur:

    "Aeroplane manufacturer covers direct costs to perform the inspection"

    Es steht nichts davon, dass sie auch, falls notwendig, den "Holmgurt" tatsächlich austauschen bzw. diese Kosten tragen.. Was meint ihr? Toll wäre ja auch, wenn man mal ein Lebenszeichen vom Musterbetreuer sehen würde, dieser hält sich aber vornehm zurück... traurig!
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  • @Andi: Ich meinte natürlich nur bis zur Reparatur, halt so wies da steht.
    Das Luftsportgerätebüro hat das Bulletin jetzt auch "schon" auf seiner Seite veröffentlicht.
    Die Kosten werden mit Sicherheit erheblich sein, zumindest bei denen, wo der Gurt raus muß.
    Einzig Positive: Evektor ist groß genug, um diesen Schlag zu verdauen, zumindest denke ich das. Jeder kleinere Hersteller würd mit sowas die Grätsche machen.
    Ich bin mal gespannt, wie die Rückrufaktion aussehen wird. Wir haben den Importeur mal angeschrieben, mal sehen was der sagt...
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  • Hi Carlson,

    bin mal gespannt, wie die Kommunikation mit dem Musterbetreuer vonstatten geht. Halte mich (uns) doch bitte auf dem Laufenden; vielleicht macht ein Zusammenschluss mehrerer EV Piloten ja auch Sinn!?

    Schöne Grüße

    Sorry, doppelt :-(

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  • Diese Beiträge liegen mehr als 5 Monate auseinander.
  • Hallo zusammen,
    ich besitze eine Eurostar EV 97 aus Baujahr 2005. Bei mir wurde festgestellt das meine Holmgurte aus dem betroffenen Material bestehen. Die Flügel wurden abmontiert und laut Peter Kuhn aus Bautzen werden die Gurteneu eingezogen und sollen stabiler als die Original Flügel die in Ordnung sind. Ich bin extrem enttäuscht das ich jetzt 5 Wochen (ich hoffe nicht länger) auf meine Maschine warten muss. Ich weiss auch nicht genau wie und was die da im Werk machen. Es stellt sich aber die berechtigte Frage welche Betriebe der Lieferant des Minderwertigen Materials noch beliefert hat. Kann es sein das auch Breezer und Co. auch Probleme im Grenzbereich bekommen??
    Gibts jemanden hier dessen Eurostar auch ins Werk muss? Würde mich interessieren.
    Gruss
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