Kommt es mir nur so vor, oder ist das für viele hier im Forum die unabwendbare Konsequenz, der man höchstens damit begegnen kann, alles nur erdenkliche zu tun, dass der Motor bloß keine Mucken macht.
Zumindest werden immer wieder BfU-Berichte zitiert, in denen von Triebwerksproblemen die Rede ist ( z.B. dieser, der hier oder dieser hier) und in erster Linie diese für den Unfall ursächlich gemacht.
Das kann man so natürlich nicht stehen lassen. In den Beispielen waren es nämlich immer eklatante Pilotenfehler, in einem Fall sogar durch einen Fluglehrer, die die beherrschbare Situation eines Leistungsverlusts oder Stillstands des Triebwerks schnell einen prekären und schließlich fatalen Verlauf nehmen lies.
Ein Strömungsabriss generell oder besonders in einer Umkehrkurve hat eben nichts mehr mit den anfänglichenTriebwerksproblemen zu tun, sondern wird allein und aktiv durch den verantwortlichen Luftfahrzeugführer herbeigeführt.
So hätte es in den zitierten Unfällen keinen Toten geben müssen.
Dass diese Unfälle dennoch so tragisch endeten, kann m.A.n. nur zwei Gründe haben:
Entweder stellten die Piloten, bewusst oder unbewusst, den Wert und die Verantwortung für den Flieger über die für die Unversehrtheit und letztlich das Leben von sich selbst und des Passagiers oder es fehlen schlichtweg die erforderlichen Skills.
Diese Skills kann und muss man immer wieder trainieren und sollten doch so nicht wirklich das Problem sein.
Das fehlende Bewusstsein aber, dass ein Haufen Blech, GfK, Rohr Tuch oder sonst was mit ´nem Motor vorne dran immer weniger wert ist als die Gesundheit und das Leben der Insassen, scheint in letzter Konsequenz doch die Oberhand zu behalten.
Michael