nachdem ein kritischer leserbrief vermutlich ohne drauf einzugehen im papierkorb landet, muss ich hier mein befremden loswerden.
was da im fliegenmagazin 10/13 im editorial steht, war das blödeste, das ich je auf dieser ersten seite gelesen habe. so ein hilfloser stuss, ohne logik und voller widersprüche zusammengestopselt, nur um mal was vermeintlich schwerwiegendes loszuwerden.
was hat diesen borchert bloss getrieben? woher nimmt er z.b. diese vollkommen willkürlichen vergleiche mit dem strassenverkehr? in seiner überheblichkeit versteigt er sich dazu, 20 kg übergewicht fast zu tolerieren, aber kunstflug mit nicht dafür zugelessenen geräten - oh gott oh gott!
ich provoziere jetzt mal: was kümmerts mich, wenn jemand kunstflug mit einem nicht dafür zugelassenen gerät macht? wenn er gesund landet, hat ers eben beherrscht. und da meint der borchert, man solle dann hingehen und „du du, du böser“ sagen! der mann hockt in seiner redaktion und hat keine ahnung, was man damit in einem verein oder an einem fluplatz auslöst. er nennt das „schwarze schafe aussieben“, ich nenne das gegenseitiges überwachen und anschwärzen. da kenne ich selber welche, die das schon praktizieren, ohne borcherts anleitung. super stimmung, wenn die auftauchen, da verschränke ich die hände hinter dem rücken, dass sie bloss nicht versuchen, mir die hand zu geben.
da meint der borchi im letzten absatz. „augenmass ist gefragt“. das hätte er mal selber beherzigt, bevor er sich zu diesem armseligen, verwirrten geschreibsel herabgelassen hat.
insgesamt ist mir das fliegenmagazin recht öde geworden. dazu gehört auch die rubrik dieses winkleradvokaten, das kommt mir vor wie der dr. sommer in den alten bravoheften. da hat sich rausgestellt, dass die redakteure die fragen erfunden haben. kriegen wir im fliegenmagazin womöglich borchis fragen beantwortet?
ach , was solls, ich muss es ja nicht kaufen, und den historischen artikel am ende des hefts kann ich auch im zeitschriftenladen lesen.
leute, lasst euch den spass nicht verderben, servus, qax