Bei all den bisherigen Spekulationen würde ich gerne einige Fakten einbringen:
Wir sind mit zwei Maschinen in Formation aus Mengen nach Weilerswist aufgebrochen. Die Benzinberechnung haben wir zusammen gemacht. Flugzeit: 2,0 Stunden geplant, geflogen ist die notgelandete Maschine 2:03 h. Mein Flieger (auch mit Rotax 100 PS-Motor) war 2:10 in der Luft. In der notgelandeten Maschine befanden sich beim Start 44 Liter. Beide Maschinen waren mit jeweils nur einer Person und ohne weiteres Gepäck besetzt. Wir sind ungefähr gleich schnell und gleich hoch geflogen. Die notgelandete Maschine müsste demnach 22 Liter in der Stunde verbraucht haben. Meine hat für den Flug insgesamt 30 Liter verbraucht - also knapp unter 15 Litern in der Stunde. Ohne einen technischen Defekt ist m.E. der Verbrauch der notgelandeten C42 nicht zu erklären.
Zur Notlandefläche: Die Maschine befand sich bereits im Sinkflug auf Weilerswist über der Stadt Rheinbach. Der Pilot hatte insofern erst einmal damit zu tun, die Maschine aus dem Stadtgebiet zu bekommen.
Bei all den bisherigen Spekulationen würde ich gerne einige Fakten einbringen:
Endlich... Danke dafuer. Das klingt doch schonmal ganz anders als: Pilot zu bloed zum Sprit ausrechnen! oder? Mal sehen, was die weitere Untersuchung bringt, halte uns doch bitte auf dem Laufenden.
JoeK schrieb: Zur Notlandefläche: Die Maschine befand sich bereits im Sinkflug auf Weilerswist über der Stadt Rheinbach. Der Pilot hatte insofern erst einmal damit zu tun, die Maschine aus dem Stadtgebiet zu bekommen.
Sinkflug ??? Rheinbach (Elev 600) ist über 12 km vom Platz (Elev 446) entfernt. Was hat der Pilot dann im Tiefflug über der Ortschaft zu suchen? Ganz abgesehen davon, dass man ohne ausreichende Flughöhe das Überfliegen von Ortschaften generell vermeiden sollte, hätte die Sicherheitsmindesthöhe min. 1.000 ft betragen.
Unqualifiziert scheint hier u.a. eher der Unglückspilot zu sein!
Ernst
Hast du mehr Kenntnisse zum vorliegenden Sachverhalt als die Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung oder bist du bei Astro-TV beschäftigt? Wer gibt euch eigentlich das Recht so über andere Piloten zu urteilen? Nur weil auf dem Bild ein leerer Tank zu sehen ist bedeutet das sofort, dass er zu wenig Sprit mitgenommen hatte?
[Nachtrag] Vielleicht hast du ja auch noch eine glorreiche Erklärung
zum Unfall auf dem Flugplatz Pottschütthöhe oder zum Absturz einer AN-2
auf dem Flugplatz Bienenfarm? Was sagen denn die bunten Karten,
Glaskugeln und Teelichter?
*Kopfschüttel*
Meine Fresse ... solche Threads, und erst recht mit solchen Kommentaren sollten SOFORT nach dem ersten Posting geschlossen werden! Piloten in der Ausbildung bekommen noch Angst wenn sie ständig solchen Mist lesen.
Wir sind mit zwei Maschinen in Formation aus Mengen nach Weilerswist aufgebrochen. Die Benzinberechnung haben wir zusammen gemacht. Flugzeit: 2,0 Stunden geplant, geflogen ist die notgelandete Maschine 2:03 h. Mein Flieger (auch mit Rotax 100 PS-Motor) war 2:10 in der Luft. In der notgelandeten Maschine befanden sich beim Start 44 Liter. Beide Maschinen waren mit jeweils nur einer Person und ohne weiteres Gepäck besetzt. Wir sind ungefähr gleich schnell und gleich hoch geflogen. Die notgelandete Maschine müsste demnach 22 Liter in der Stunde verbraucht haben. Meine hat für den Flug insgesamt 30 Liter verbraucht - also knapp unter 15 Litern in der Stunde. Ohne einen technischen Defekt ist m.E. der Verbrauch der notgelandeten C42 nicht zu erklären.
OK, dann rudere ich hiermit schon mal offiziell von meiner ersten Vermutung (Rechenfehler bzw. kein Vorflugcheck) zurück. Gerechnet habt ihr auf jeden Fall richtig. Die nicht ausfliegbare Spritmenge müsste bei rund 3-4 Litern liegen, oder? Demnach wären es gut 40 Liter für 2 Stunden. Rein rechnerisch bleibt laut Handbuch eine Reserve von 10 Litern. Demnach alles top!
Klingt ja irgendwie nach Kerzen oder Luftfilter (zumindest dann, wenn es kein Leck o.ä. gab)...
Bei all den bisherigen Spekulationen würde ich gerne einige Fakten einbringen:
Wir sind mit zwei Maschinen in Formation aus Mengen nach Weilerswist aufgebrochen. Die Benzinberechnung haben wir zusammen gemacht. Flugzeit: 2,0 Stunden geplant, geflogen ist die notgelandete Maschine 2:03 h. Mein Flieger (auch mit Rotax 100 PS-Motor) war 2:10 in der Luft. In der notgelandeten Maschine befanden sich beim Start 44 Liter.
Johannes
...wie kann man bei dem Tank 44 Liter abmessen? ...oder waren es auf der Anzeige im Cockpit 44 Liter? ...die Zahl 44 irritiert mich hier etwas.
Ihr macht hier immer wieder ein Theater um eine Notlandung, zu dem noch geglückt...! Sowas ist im Ul Bereich doch sowas von banal. Oder sollte es zumindest sein. Ich vergleiche das gern mît dem geglückten Anhalten des Autos nach einem Reifenplatzer. Banal und kaum der Rede wert eben. Würde da auch seitenweise im ADAC Heft spekuliert werden weshalb ich beim Anhalten die Leitplanke geschrammt habe, ob ich den Reifen auch ordentlich auf Druck überprüft hatte oder ob er schlicht zu alt war und ich mich demnach nicht um den Zustand meiner Kiste gekümmert hatte? Ist doch allés schnurzpiepegal. War es sein Fehler wird er ihn nie wieder machen, war dies nicht der Fall, Inch Allah. Man sollte endlich mal wieder auf den Teppich kommen und die Ul Fliegerei wieder als das sehen was sie eigentlich sein sollte nämlich Spass mit Luftmopeds und nicht hier herumargumentieren als ob es sich um kommerziellen Lufttransport handelte. Notlandungen sind bei Uls Peanuts und höchstens etwas um abends im Club mit den Kumpels drüber zu lachen und die Rollen zum Reparieren zu verteilen.
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