-kurze Bahnen mit schwierigen Anflügen und Windverhältnissen
-chemisch unkompatible Lehrer
-korinthenkackende Lehrer
-überängstliche Lehrer
-Flugschulen, die ihre Lehrer dazu instruieren, die Ausbildung künstlich in die Länge zu ziehen, um mehr zu verdienen
-schwierige Flugzeuge mit unausgewogenen Flugeigenschaften
-viele größere Pausen zwischen den Schulungseinheiten
-Stress im Berufs- und Privatleben
-Pech mit dem Wetter.
usw
Wie man sieht, gibt es fast mehr äußere Umstände als Flugschüler-spezifische Umstände, die die Schulungsdauer beeinflussen.
Ich hatte das Glück in Trier, einem langen und einfachen Platz (einfache Anflüge, einfache Windverhältnisse) mit einem alten, erfahrenen und coolen Fluglehrer auf einer genialen C42A zu schulen. Nur die längeren Pausen zwischendurch haben bisschen ausgebremst.
Bei uns in Koblenz, wo ich paar Jahre als FI aktiv war, fliegt so ziemlich niemand in weniger als 10 Stunden alleine. Der Platz ist zwar schön lang, aber die Windverhältnisse sind eher schwierig und dass es zwei Platzrunden + Segelflug gibt, macht die Sache auch nicht einfacher.
Wenn man unbedingt Vergleiche anstellen will, dann höchstens mit Schülern, die am gleichen Platz mit dem gleichen Flugzeug beim gleichen Lehrer geschult haben.