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  • Hallo!

    > ...dass nur die von COMCO IKARUS gelieferten Flächenbespannungen
    > auf den von uns hergestellten Ultraleichtflugzeugen verwendet werden dürfen,
    > da sie Teil der luftfahrtrechtlichen Zulassung sind.

    So einen Quark habe ich ja noch nie gehört!
    Es gibt im UL Bereich *keine* "zertifiziert" hergestellten Teile....

    > ...dass der ... genannte "Hersteller" von Nachrüst-Bespannungen gute
    > Arbeit abliefert, aber es ist nunmal nicht zugelassen.

    Das ist sicher so nicht ganz richtig...

    Die Musterzulassung eines ULs umfasst m.W. die Bauart, Verarbeitung und
    Materialbeschaffenheit eines Bauteils / einer Baugruppe - aber keinesfalls
    den *Hersteller* dieses Bauteils selbst!!

    Wenn eine C42 mit einem "DuPont-UV-stabilen-Poly-XYZ" Material Best.Nr. 01386000
    bespannt ist und dieses Material mit Nylonfaden der Stärke 0,xxx mm im
    5/97*2*Pi*ABC Stich vernäht ist - dann kann ich diese Baugruppe exakt nach
    den Musterzulassungsvorgaben Nachschneidern und aufziehen.

    Wer soll mir das verbieten??

    Ich darf natürlich _kein_ anderes Material verwenden,
    ich darf natürlich _keinen_ anderen Faden verwenden,
    ich darf natürlich _keinen_ anderen Schnitt verwenden...

    Das wars dann aber auch schon  :)))


    > Derartige Versuche wurden auch mal vom "Musterbetreuer" der Fascination
    > versucht. Da ging es dann plötzlich um "Herstellerzertifizierte" Ersatzteile...

    "versuchen" kann man es ja ;))


    > ...Und tatsächlich, kaum einer hat das mitgemacht...

    Richtig so!  :))


    BTW. Vor einiger Zeit hatte ich mal von der B&F-Technik Webseite die
    Infos zum Auflasten der alten Polaris-Flieger runtergeladen.

    Da wird es einer lediglich "sachkundigen Person" "erlaubt", 2 Lagen
    Glasfaserlaminat auf die Holmzunge der Flächensteckung aufzubringen
    und zu Tempern um damit die 472,5 kg Auflastung zu bekommen...

    So geht das bei ULs!!

    ...da wird doch irgend ein begabter Näher in der Lage sein, so ein C42 Lappen
    zusammen zu tackern, oder was?!?!?    ;-)))))

    BlueSky9
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  • Ich würde meine Flächenbespannungen eher jemanden anvertrauen der sich mit dieser, und nur dieser, Arbeit sein Brot verdient und nicht jemanden der sich um ein ganzes Flugzeug kümmern muss. Ich denke dass ein professioneller Segelmacher sich mit seiner Materie besser auskennt, auf dem neusten Stand in seinem Fach bleibt und durchaus mehr versagte Segel gesehen hat als einer der sich nur um ein einziges Muster kümmert. Ganz davon abgesehen sollte so jemand auch objektiver dastehen als einer der sich für sein Flugzeug keinen schlechten Namen leisten kann.

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  • Zitat von kernel

    >- Der Pilot, je nachdem in welcher Fluglage sich der Flügel in Wohlgefallen auflöst auch von seinem Rettungsgerät nicht mehr viel hat, weil nicht genügend Höhe zu einer wirksamen Auslösung vorhanden ist,<

    Zitatende

    Diese  z u g e l a s s e n e n Scheiß-Retttungsgeräte mit grundsätzlichem Zeit- und / oder Höhen-Problem gibt es doch schon für alle Fälle anderen Versagens. Es handelt sich dabei um dilettantische Veränderungen am Schirm in Form von regulären Zulassungs-Paramtern für die illegalen - weil Mindestgeshwindigkleit! überschrittten -  +-~300 km/h-Boliden in Form von Entfaltungsstoßhemmern = Stoffbahnen zusammengenäht, um durch das per Luftkraft sukzesssiv zu bewirkende Zerreißen der Nähte im UL-Havariefall die eigentliche Funktion des RG sicherzustellen, weil andernfalls das sich unmittelbar sofort voll öffnende RG durch den folgenden Entfaltungsstoß bei ~ 300 km/h platzt. 

    Fliege, wenn niedrig, also möglichst schnell! mit dem Zwangs-RG - um die Nähte aufreißen zu können, denn die Langsamen haben dadurch auch die "Arschkarte", so daß sie beim Durchsacken erst die Speed dafür im freien Fall bekommen würden - oder eben auch nicht, in einem Widerstands-Drahtverhau, die zu Recht UL heißen.

    Merke: Wer früher stirbt, ist länger tot, im wahrsten Sinne des Wortes ums Leben gebacht. 

    Lang lebe deshalb der deutsche Obrigkeitsglaube, der TÜV, das Gütesiegel und die Abzocke... und was noch? Natürlich: Die organisierte behördliche Verantwortungslosigkeit der pensionsberechtigten Sesselfurzer nach vorheriger gründlicher - weil im Zuwiderfall unter Strafe gestellter - Entmündigung des Users, auch Bürger genannt.

    Gruß hob

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