Carlson schrieb:
... wieso habe ich grade einen Stephan vor Augen, der sich über diese "geschlossenen Landeplätze" in Deutschland kringelt... oder vor Schmerzen krümmt...
Ich bin mal recht früh Morgens auf einem Platz gelandet. Nach ner halben Stunde kam dann der "Flugleiter". Man hat der sich über diese "Wildwestmethoden" von uns ULern ausgelassen.... Kein "Hey toll, wo kommst du denn so früh her" oder, "schön, dass du auf unseren schönen Platz gelandet bist. Möchts nen Kaffee??" Nein, man mußte mir erstmal mitteilen, wie böse und verboten das war. Mein Einwand, dass das Signalfeld den Platz als geöffnet darstellt, die Platzrune falsch ausgelegt war und ansonsten die Piste einen recht guten Eindruck hinterlassen hatte, war dann das Meckern etwas weniger laut. Als ich mich im Laufe des Gespräches auch noch als PPLer mit FI outete, ja da wurde das Gespräch freundlicher, ... da hatte ich aber kein Bock mehr. Hab ihm dann mal erzählt, was dass für ein Eindruck auf mich gemacht hat, einen beschissenen nämlich. Wir sind halt in Deutschland. Ich hab aber, fairerweise zugestanden, auch genau das Gegenteil erleben dürfen....
Grundsätzlich: Landen dürft ihr immer!
Danke Carlson,
da bin ich ja noch gar nicht drauf gekommen!
Platzrune - das ist es - nämlich die NAZI-Schriftzeichen der deutschen Luft"recht"schöpfer. Und der dahinter steckende Geist kann ja gar nicht anders und insofern auch nicht mehr weit sein. Schließlich werden die Kinder lt. Prof. Uta Ranke-Heinemann trotz aller Erziehungs-Bemühungen aufgrund des beispielhaften Vorlebens sowieso wie ihre Eltern. Aber wenn man nicht mal weiß, wo man herkommt, kann man unmöglich wissen, wo man hinwill, Ihr Duckmäuser - mit dem vorbildlichen vorauseilenden Kadavergehorsam, die auch noch den irrsinnigsten Vorschriften mit mehr als peinlichster Vergangenheit noch was Gutes abgewinnen wollen.
Gruß hob