Dazu ist es sehr sinnvoll, mal das NFL durchzuarbeiten, weil da im Grunde alle Phrasen und Funkabläufe, wie sie sein sollten, in deutsch und englisch aufgeführt sind.
alle Fragen zum BZF gern per PN an mich, bin da nicht ganz unerfahren...
Die Funkbeispiele und Übungstexte aus dem Link von Alex und Steve sind gut gemeint und
akribisch zusammengestellt, ich mag sie meinen Schülern aber trotzdem
nicht empfehlen. Die Texte sind nicht aktuell, die Funkbeispiele nicht
wirklich Regelkonform und die Freigabetexte unrealistisch).
Für Selbstlerner besser: Die aktuellen Übersetzungstexte, die man für′n
Zehner in der Buchhandlung bestellen kann. (BZF I Übungstexte vom
Franzen-Verlag, ISBN 3-930996-07-3 ).
Die Schilderung der Prüfung aus Köln hat mir gefallen, nur eines wundert mich: Start und Landung in Köln? Wie war das bei den anderen Kandidaten?
ca-max schrieb: alle Fragen zum BZF gern per PN an mich, bin da nicht ganz unerfahren...
Keine Lust alle daran teilhaben zu lassen oder wie?
Also bei mir war es damals ein Sonder-VFR Abflug von Köln-Bonn und einen normalen Anflug nach Köln-Bonn bei bestem Wetter. Meine Erfahrungen habe ich damals hier dokumentiert.
Bin in Köln und Bonn mit einer Echo Kennung gestartet und gelandet, aber in einer der beiden Prüfungen saß einer mit mir mit drin, der mit dem Prüfer, wie auch Markus, absprach, seine Mike Kennung benutzen zu drüfen, obwohl Köln keine UL Zulassung hat!
Für Selbstlerner besser: Die aktuellen Übersetzungstexte, die man für′n
Zehner in der Buchhandlung bestellen kann. (BZF I Übungstexte vom
Franzen-Verlag, ISBN 3-930996-07-3 ).
Da hast Du recht, wenn man es genau nimmt. Aber man muss ja die Texte nicht auswendig kennen, sondern die gebräuchlichen Vokabeln kenne, wonach man eh frei übersetzt, also geht das im Grunde mit der Übung von einigen Texten.
Für die Phrasen wie gesagt am besten das NFL durcharbeiten und Luftrecht kennen!
e30alex schrieb: obwohl Köln keine UL Zulassung hat!
So ist es... Die Prüfer sind da aber recht flexibel und haben absolut kein Problem damit. Ist aber dringend zu empfehlen das abzusprechen. Nicht, dass der mit dem falschen Bein aufgestanden ist und man den Salat dann schon bei der Kontaktaufnahme hat... :)
gelöschter User am 09.05.2012 um 16:02 Uhr
ca-max schrieb: Die Funkbeispiele und Übungstexte aus dem Link von Alex und Steve sind gut gemeint und akribisch zusammengestellt, ich mag sie meinen Schülern aber trotzdem nicht empfehlen. Die Texte sind nicht aktuell, die Funkbeispiele nicht wirklich Regelkonform und die Freigabetexte unrealistisch).
Für Selbstlerner besser: Die aktuellen Übersetzungstexte, die man für′n Zehner in der Buchhandlung bestellen kann. (BZF I Übungstexte vom Franzen-Verlag, ISBN 3-930996-07-3 ).
Hallo ca-max
Das Heft mit den Texten habe ich schon mehrfach gesehen. Das sind jedoch nur die Texte zum übersetzen, richtig? Das habe ich momentan über Exam 11 (110 texte zum übersetzen). Funkbeispiele sind da aber nicht beschrieben, oder?
Funkbeispiele kann man wirksam ohnehin nur im Gespräch trainieren, Lesen
nützt da wenig. Eher noch zuhören, wenn man in der (Funk-)reichweite
eines kontrollierten Platzes wohnt.
Ansonsten empfehle (und verwende) ich nur Originalquellen, die
Sprechfunk-NfL z.B. und, ganz wichtig. die AIP. Ist ja keine spannende
Lektüre, aber wenigstens immer aktuell :))
ca-max schrieb: alle Fragen zum BZF gern per PN an mich, bin da nicht ganz unerfahren...
Keine Lust alle daran teilhaben zu lassen oder wie?
Nee, reine Zurückhaltung, wollte mir nur keine schamlose Selbstvermarktung vorwerfen lassen. ;)
Das mit Köln-Köln wundert mich schon, in Bremen (und früher in Hannover) lassen sie immer einen Katalog von Plätzen auf die Leute los. Da geht es immer von-nach, und der Nachbar hat z.B. den Gegenkurs, oder zwei ganz andere Plätze.
Bläht das Training unnötig auf, denn hinterher heißt es sowieso: "Wenn sie einen Platz können, können sie alle anderen auch"
> So ist es... Die Prüfer sind da aber recht flexibel und > haben absolut kein Problem damit.
Ähhmmm - da muss ich aus eigener Erfahrung leider widersprechen ;)
Ich will mal kurz berichten:
Wir haben ende 2011 in Eschborn (bei Frankfurt) mit einigen Leuten das BZF 1 gemacht und da war alles *komplett* festgelegt.
Es gab für jeden eine vorbereitete Mappe mit allen Infos: Startflugplatz & Karten Zielflugplatz & Karten LFZ Muster Festgelegte Kennung Aufgedruckte ATIS Meldung (Information xyz) Aufgedruckte METAR
2-3 Minuten angucken und los ging es mit dem ersten Kandidaten!
Da gab es _keine_ Sonderwünsche
(Einer hatte die DO27 D-ENTE - und keinen blassen Schimmer, welch′ berühmtes Flugzeug er da "flog" :-)))
Abflug inkl. SVFR in englisch und Landung in deutsch.
Das Taxiing war nicht sehr schwer, maximal mal ein Runway-Crossing mit Clearance inklusive oder aber ein "Follow green Cessna from 9 o′clock...".
Die SVFR hatten 2-3 Kurswechsel und 2-3 Höhen.
Beim Departure wurde "Kurs und Höhe nach 2 Minuten" gefragt. Wer den Abflug auf englisch gut hinbekommen hat der hatte bei der Landug spätestens am 2. Pflichtmeldepunkt ein "Clear to land Runway xx" und war durch. Wer beim Abflug strauchelte, der bekam bei der Landung nochmal die ganze Platzrundenpackung inkl. Abfrage der Kurse im Gegen- u. Queranflug.
Die Prüfung insgesamt war sehr streng, die Atmosphäre recht angespannt und der Prüfer hat seinem (berechtigten) Unmut auch Luft gemacht - der eine oder andere Rumstammel-Prüfling hat auch schonmal ein paar Worte erzählt bekommen (alles während der Prüfung !)
Aber: Die eigentliche _Bewertung_ der Leistungen hinterher war absolut human!!! Und alle bis auf einen haben bestanden :-)
Die Startflugplätze der BZF 1er waren alles ausländische Plätze mit den entsprechenden VACs der jeweiligen Landes-AIPs (!) (War sehr spannend für den, der noch niemals ein ausländisches VFR Approach-Chart gesehen hat ;-)))
Aus der Erinnerung waren unter den Startplätzen Zürich Marseille (Provence) Amsterdam (ich glaub′ auch Athen)
Die Zielflugplätze waren die Klassiker Hamburg Frankfurt Leipzig Kölln-Bonn
Im Nachhinein muss ich sagen: die BZF 1 Prüfung war die schwerste in meiner gesamten UL Ausbildung (ich habe geschäftlich gelegentlich mit Englisch zu tun) Es hat aber auch einen riesen Spass gemacht sich mit einer Gruppe von Fliegern mal intensiv mit der Funkerei auseinander zu setzen und quer über EDDF zu Taxen :-))
Ich kann es nur empfehlen - aber gute Vorbereitung tut Not!
In Prüfungen gibt es immer mal Auswüchse, aber das mit den ausländischen Startflugplätzen ist schon speziell. Es steht sogar voll im Widerspruch zu den amtseigenen Prüfungsrichtlinien.
Merkwürdig, auf was für Ideen Menschen kommen können, wenn sie andere über′s Stöckchen springen lassen dürfen.
Was mir zunehmend auffällt, das sind die absolut unterschiedlichen regionalen Prüfungsstile - und das bei einer eigentlich einheitlichen Bundesbehörde.
Dabei will ich den Anspruch der Fluglotsen, die es auf ihren Frquenzen nur mit qualifiziertem Personal zu tun haben wollen, überhaupt nicht in Frage stellen. Aber erkläre mal einem nicht ganz fünfzehnjährigen Segelflugschüler, der mit seiner Ka 8 bald bei Prachtwetter auf Strecke gehen soll, daß er zuerst noch lernen muß, wie man unter Sonder-VFR-Bedingungen aus Düsseldorf rausstartet!
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