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UL und maximale Gewichte

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91Beiträge in diesem Thema Jetzt antworten
  • @truxxon

    Mike ist das Experimentierfeld für neuartige Technologien und den Leichtbau. Und so wünsche ich mir es auch weiterhin.

    Allerdings sollten auch die Unterschiede zwischen Mike und Echo bestehen bleiben. Neulich saß ich in einer Remos, die mit zwei Primary Flight Displays, extra Künstlichem Horizont und einem Autopiloten ("nur" 2-Achsen) ausgestattet war. hinzu kamen Funk und Transponder. So etwas war vor 15 Jahre beinahe die Maximalausstattung bei den Citations. Diese Avionikpakete kosten Gewicht und können im schlimmsten Fall vom eigentlichen Tun eines Ultraleichtpiloten (sorry: -pilotin) ablenken: "Fly the airplane!"

    Ich fliege in beiden Welten (M und E) und möchte nicht mit einem überladenen UL unterwegs sein. Und oft schon war ich nach dem Beladungsdiagramm bei einer C150 oder 152 mit vollen Tanks in den Tragflächen und einem etwas gewichtigerem Fluggast hart an der Grenze des Erlaubten. Gewicht ist also auch in der E-Klasse ein ganz, ganz wichtiges Thema, welches jeder berücksichtigen sollte. Denn es geht grundsätzlich nicht allein um die Belastbarkeit der Struktur eines Flugzeugs, sondern um die Flugeigenschaften (performance envelope), damit die Maschine in allen Situationen beherrschbar ist.

    Happy Landings!
    aviatrix
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  • aviatrix schrieb:
    @truxxon
    ... Neulich saß ich in einer Remos, die mit zwei Primary Flight Displays, extra Künstlichem Horizont und einem Autopiloten ("nur" 2-Achsen) ausgestattet war. hinzu kamen Funk und Transponder. So etwas war vor 15 Jahre beinahe die Maximalausstattung bei den Citations. Diese Avionikpakete kosten Gewicht und können im schlimmsten Fall vom eigentlichen Tun eines Ultraleichtpiloten ...

    Happy Landings!
    aviatrix
    Die kann man auch als Echo LSA kaufen, fliegt dann mit den APs auch legal und hat bei der Remos dann gut 240 kg Zuladung.

    Nur mal eben als Gedanke wegen des Gewichts der Ausrüstung. Interessanterweise ist ein PFD mit EFIS und Moving Map heute nicht schwerer als die analogen Instrumente plus GPS. Der AP, Servos und Gestänge wiegen, o.k., aber die Steuerung giht direkt über z.B. das Skyview ohne Zusatzgeräte. Die Remos mit AP, 1x PFD (EMS, EFIS, Moving Map) und AP ist nicht schwerer als die gleiche Maschine mit analogen Instrumenten, einem konventuionellen Kreisel und einem 496er mit Festeinbau.

    Das alles ist für einen Verein oder eine Flugschule mit Ausbildungsschwerpunkt totaler Overkill. Aber privat, für längere Touren eine unvergleichliche Erleichterung. Ich würde das auch nicht redundant verbauen. Wenn es ausfällt hat man noch das iPhone zum weiterfliegen und eine Remos kriegt man auf den gängigen Plätzen auch ohne Speedo und Horizont gelandet.

    Aber ist es nicht wirklich rattig, das das überhaupt geht! DAS ist die eigentliche Mike/LSA-Message!!!

    Truxxon
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  • @truxxon "Aber ist es nicht wirklich rattig, das das überhaupt geht! DAS ist die eigentliche Mike/LSA-Message!!!"

    Ja klar, das ist es, und vor allem faszinierend, weil finanzierbar und weil funktionstüchtig.

    Ich wollte nur darauf hinweisen, dass das Gewichtsproblem nicht alleine in Zusammenhang mit der Struktur eines Flugzeugs zu sehen ist (Zitat in etwa hier im Forum: die sehen doch genauso aus), sondern auch die Flugeigenschaften beeinflusst (bei einem Gesamtgewicht von z. B. 600 kg kann ich nicht mehr mit den im Handbuch vermerkten gemütlichen 70 km/h bei 3. Stufe Klappen im Endteil anfliegen). Das ist ne Binsenweisheit, sollte aber halt immer berücksichtigt werden.

    :-) aviatrix
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  • Ja schau mal einer an: ein Thread über 6 Seiten zu einem Thema, dass provokanter nicht sein kann und fast nur lesenswerte, gute Posts vor allem der Forumsoberschreiber. Wenn es jetzt keiner versaut wird das eine Pflichtlektüre für jeden Newbie und Hinterbänkler, die den UL-Gedanken nicht verstehen (wollen).
    Reist euch zusammen!
    aareb
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  • aviatrix schrieb:
    ... (Zitat in etwa hier im Forum: die sehen doch genauso aus), sondern auch die Flugeigenschaften beeinflusst (bei einem Gesamtgewicht von z. B. 600 kg kann ich nicht mehr mit den im Handbuch vermerkten gemütlichen 70 km/h bei 3. Stufe Klappen im Endteil anfliegen). Das ist ne Binsenweisheit, sollte aber halt immer berücksichtigt werden.

    :-) aviatrix
    Eben!!! Hier fragte neulich mal jemand, warum ich eigentlich so ein Ar.... sein muss. In dem Absatz steckt viel der Begründung.

    :)

    Truxxon

    aareb schrieb:
    Ja schau mal einer an: ein Thread über 6 Seiten zu einem Thema, dass provokanter nicht sein kann ... Reist euch zusammen!
    aareb
    Abwarten! Ich will nur mal ein anderes Finale ausprobieren.
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  • @aareb
    Du zeigst mich auf Deinem Icon gerade in meiner allerliebsten UL-Flugposition! Herzlichen Dank :-) aviatrix
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  • aareb: "Ja schau mal einer an: ein Thread über 6 Seiten zu einem Thema, dass provokanter nicht sein kann und fast nur lesenswerte, gute Posts vor allem der Forumsoberschreiber. "

    Ja, genau das habe ich heute morgen auch gedacht.
    Ein Wunder in der Forumswelt der UL-Flieger. Wir sind erwachsen geworden. ;-))
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  • Und ich hoffe als angehender PPLer darf mich trotzdem in Euren Reihen bewegen.. ;-)
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  • Hallo PPler Pheeos

    zu deiner Frage: wenn ich  40tausend Euronen in der Tasche hätte für

    einen gebrauchten Flieger und mich mit meinem PPL + SPl entscheiden

    könnte , so tendier ich seit einigen Jahren und 1000 Ul Stunden wieder

    mehr zum E-Dampfer.

    Der Markt gibt derzeit einige schöne Modelle für 25-35 tsd. € her.

    Piper Colt , Pa 28 /140  oder Robin DR 300 /108 und viele mehr.

    Alle mit kleineren Mogas tauglichen Motoren und jede Menge Reserve

    im 2- sitzigen Betrieb.

    Wir haben am Platz kürzlich 2 solche Schätzchen mit Rest TBO von

    1800 Std und top allg. Zustand in die Hallen bekommen.

    Wenn es dann noch Annex II Flieger sind ,hält sich auch die Lufttüchtigkeits-

    prüfung in Grenzen und der Fixpreis ist nicht weit unterschiedlich vom UL.

    Die Reisegeschwindigkeit hält allemal mit den durchnitts ULs mit und

    den erhöhten Verbrauch ( ca 4-8 Liter ) kann man gut verkraften , wenn

    man bedenkt, das ich mehr Gepäckraum und eine höhere Zuladung habe.

    Wenn ich dann noch höre, wie viele Rotaxe sich vor erreichen von 1500 Std.

    verabschieden und die kleinen großen Abflüge / Crash´s an jedem Wochen-

    ende mit UL´s ( vorgestern noch auf Norderney ), dann kann man diese direkte

    Vergleichsrechnung zwischen M und E oder K nur bedingt oder als Geschmacksache

    anstrengen.

    jedem sein Schätzchen…gruß Reinhard

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  • ... irgendwann werde ich als "Nichtpilot" und Neuling hier wohl auch mal verstehen was die ganzen Abkürzungen bedeuten, die ihr so fleißig gebraucht....

    Leider habe ich hier keine "Übersetzung" gefunden.

    Vielleicht macht sich ja mal jemand die Mühe ...

    LG
    Ralle
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