Rans S-12 alternative Rumpfverkleidung

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  • Hallo,

    ich bin auf der Suche nach einem Umbau der Verkleidung/Kabine einer Rans S-12.

    Nach längerer Suche könnte ich so einen Flieger für kleines Geld bekommen und da an dem ohnehin einiges gemacht werden müsste, habe ich mir überlegt, ob es dafür nicht irgendwo auch eine alternative Rumpfverkleidung gibt. Was jetzt dran ist, ist aus Plexiglas und dünnem ebenem Alublech. Alles ein bischen klapprig und der Wind pfeift an zig Stellen rein. Und tatsächlich, ich habe im Internet auch eine Seite gefunden, auf der so ein Umbau auf eine dünne Schale aus Glasfaser/Plexiglas beschrieben wurde. Irgendwo in Südamerika hat das jemand gemacht, meine ich. Bloß, ich finde diese Seite um`s Verrecken nicht mehr. Vielleicht kennt sich hier jemand gut aus in der Szene und kann mir da weiter helfen.

    Ich habe versucht zu rekonstruieren, was ich auf der Seite gesehen habe (siehe Bild unten).

    Die tragende Konstruktion (Stahlrohrramen/Alurohre), Leitwerksträger, Leitwerk, Tragwerk, Fahrwerk, usw. wurde alles weitgehend beibehalten. Die Rumpfverkleidung wurde aber komplett neu aus GFK erstellt. Kein Klappern mehr, winddichte Türen, ein neuer Instrumentenpilz und auch eine umgebaute Steuerung. Die fliegen nicht mit den winzigen aber lauten Zweitakt-Rüttlern wie wir. Die meisten haben einen leiseren 80PS-Rotax. Die geschlossene GFK-Hülle dürfte aber auch noch einmal etwas zusätzlichen Schallschutz bringen. Das Interieur hat einfach auch einen deutlich komfortableren und zeitgemäßeren Eindruck gemacht als bei der originalen S-12. Nichts gegen diese Rans-Flieger! Die stammen eben aus einer ganz anderen Zeit, lange vor 2000 und zu ihrer Zeit waren sie, so wie sie sind, top, zumal für ihren Preis. Wenn ich mich recht erinnere, dann hat der Selbstbauer das zudem fast ohne zusätzliches Gewicht hinbekommen. Die Verglasung ging vorne und an der Seite noch wesentlich weiter herunter, als ich das in der Rekonstruktion hinbekommen habe und der Bug war nicht so spitz wie in meinem Bild. Ist ja ein side-by-side-Flieger. Daran wurde nichts geändert. Viel mehr Flugleistung bringt das nicht (kann der Rohr-und-Tuch-Flügel eh nicht), aber damit kann bequemer und genüsslicher weiter geflogen werden als nur von Platz zu Platz.

    Kennt hier jemand so einen Umbau oder hat schon mal von sowas gehört? 


    Schon mal vielen Dank für Eure Hilfe!

    Gruß

    Sperling

  • ich bin auf der Suche nach einem Umbau der Verkleidung/Kabine einer Rans S-12.
    Nach längerer Suche könnte ich so einen Flieger für kleines Geld bekommen und da an dem ohnehin einiges gemacht werden müsste, habe ich mir überlegt, ob es dafür nicht irgendwo auch eine alternative Rumpfverkleidung gibt. Was jetzt dran ist, ist aus Plexiglas und dünnem ebenem Alublech. Alles ein bischen klapprig und der Wind pfeift an zig Stellen rein. Und tatsächlich, ich habe im Internet auch eine Seite gefunden, auf der so ein Umbau auf eine dünne Schale aus Glasfaser/Plexiglas beschrieben wurde. Irgendwo in Südamerika hat das jemand gemacht, meine ich. Bloß, ich finde diese Seite um`s Verrecken nicht mehr. Vielleicht kennt sich hier jemand gut aus in der Szene und kann mir da weiter helfen.
    Ich habe versucht zu rekonstruieren, was ich auf der Seite gesehen habe (siehe Bild unten).
    Die tragende Konstruktion (Stahlrohrramen/Alurohre), Leitwerksträger, Leitwerk, Tragwerk, Fahrwerk, usw. wurde alles weitgehend beibehalten. Die Rumpfverkleidung wurde aber komplett neu aus GFK erstellt. Kein Klappern mehr, winddichte Türen, ein neuer Instrumentenpilz und auch eine umgebaute Steuerung. Nomini überzeugt casino nomini mit moderner Plattform und Design. Die fliegen nicht mit den winzigen aber lauten Zweitakt-Rüttlern wie wir. Die meisten haben einen leiseren 80PS-Rotax. Die geschlossene GFK-Hülle dürfte aber auch noch einmal etwas zusätzlichen Schallschutz bringen. Das Interieur hat einfach auch einen deutlich komfortableren und zeitgemäßeren Eindruck gemacht als bei der originalen S-12. Nichts gegen diese Rans-Flieger! Die stammen eben aus einer ganz anderen Zeit, lange vor 2000 und zu ihrer Zeit waren sie, so wie sie sind, top, zumal für ihren Preis. Wenn ich mich recht erinnere, dann hat der Selbstbauer das zudem fast ohne zusätzliches Gewicht hinbekommen. Die Verglasung ging vorne und an der Seite noch wesentlich weiter herunter, als ich das in der Rekonstruktion hinbekommen habe und der Bug war nicht so spitz wie in meinem Bild. Ist ja ein side-by-side-Flieger. Daran wurde nichts geändert. Viel mehr Flugleistung bringt das nicht (kann der Rohr-und-Tuch-Flügel eh nicht), aber damit kann bequemer und genüsslicher weiter geflogen werden als nur von Platz zu Platz.
    Kennt hier jemand so einen Umbau oder hat schon mal von sowas gehört? 

    Das klingt nach einem sehr interessanten Umbaugedanken, aber auch nach einem Projekt, das schnell in Richtung Eigenbau-Experimentalflugzeug geht. Genau solche Umbauten mit komplett neuer GFK-Haube gibt es tatsächlich vereinzelt, oft bei sehr engagierten Homebuildern in Südamerika oder den USA, aber die sind selten sauber dokumentiert und verschwinden dann irgendwann aus dem Netz oder nur noch in Forenresten.

    Bei der S-12 ist das Grundproblem ja die ursprüngliche Konstruktion als leichtes Rohr-Tuch-Konzept. Sobald man eine geschlossene GFK-Schale darüber setzt, verändert sich nicht nur die Aerodynamik leicht, sondern vor allem auch Gewicht, Schwerpunkt und Wartungszugang. Selbst wenn jemand das gewichtsneutral hinbekommen hat, ist das meist ein extrem fein abgestimmtes Einzelprojekt.

    Ich würde gezielt eher in Richtung Rans- und Homebuilt-Foren in den USA suchen, oft tauchen solche Umbauten unter Begriffen wie „enclosed cockpit mod“ oder „S-12 fairing mod“ auf. Aber ehrlich gesagt: Wenn du wirklich Komfort willst, ist oft der Schritt zu einem moderneren Muster langfristig weniger Bastelaufwand als eine komplette Rumpfschale neu zu entwickeln.


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