Wir werden immer wieder gefragt!
Warum verchartert ihr nicht mehr!
Genau aufgrund, unter anderem solcher Diskussionen, es entstehen plötzlich nicht vorhersehbare Mehrkosten, die so auch nicht kalkuliert waren, warum sollen wir, die Flugzeuge kaufen, unterhalten dann auch noch , wie in diesem Fall eklatant gestiegene Treibstoff stemmen. Der Charterkunde erwartet neue gut ausgestattete Flugzeuge, die immer einsatzbereit sind, aber kosten darf das alles nichts, es geht immer nur um den "bösen" Vercharterer , der ja nur dem Kunden das Geld aus der Tasche zieht.
Es steht ja jedem frei sich ein Flugzeug zu kaufen und zu betreiben.
Was sicher richtig ist, es sollte vernünftig Kommuniziert werden, warum es eine Nachberechnung gibt, auch sollte natürlich die Höhe dieser den Mehrkosten angemessen sein.
Viele
Grüße
Carsten
8.33 schrieb:Is ja echt ein Ding, hat nur nichts mit der Ausgangslage zu tun, einfach mal im Nachhinein finde ich auch nicht ok.Genau aufgrund, unter anderem solcher Diskussionen, es entstehen plötzlich nicht vorhersehbare Mehrkosten, die so auch nicht kalkuliert waren, warum sollen wir, die Flugzeuge kaufen, unterhalten dann auch noch , wie in diesem Fall eklatant gestiegene Treibstoff stemmen. Der Charterkunde erwartet neue gut ausgestattete Flugzeuge, die immer einsatzbereit sind, aber kosten darf das alles nichts, es geht immer nur um den "bösen" Vercharterer , der ja nur dem Kunden das Geld aus der Tasche zieht.
Es steht ja jedem frei sich ein Flugzeug zu kaufen und zu betreiben.
Ich stelle mir gerade vor, wenn ein Restaurantbesitzer Dir nach Deinem Besuch eine Rechnung mit der Begründung schickt,
ihm hätten sie den Strompreis erhöht und wenn Du dann aufmuckst sagt der Betreiber: Was willst Du denn, schließlich muß er ja auch immer die neuesten tollsten saubersten Tische und Teller haben.
Du hast ja nicht unrecht, nur passt es eben nicht hier her.
Ja stimmt, was schon verkaufte Charter Pakete anbetrifft ist das natürlich richtig.
Das ist dann schon Unternehmerisches Risiko.
Mir ging es auch ein wenig darum, nicht pauschal immer auf den “Vermieter “ loszugehen.
VG. Carsten
Hallo
Nach dem Gebot der Fairness sollte es dem Vercharterer erlaubt sein, die geänderten Spritpreise an den Kunden weiterzugeben.
Rauf wie runter.
Benzin kostet rund 50ct mehr als vor dem Angriff auf den Iran. Verbrauch ca 15ltr./Stunde, ergibt Mehrkosten von ca. 7,50Euro die Stunde. Oder vielleicht auch 10Euro. Bei geschätzt 150 -200 Euro pro Charterstunde kann man sich wegen weiteren 10 Euro natürlich schon aufregen, wenn man will.
Der Vercharterer muss kostendeckend arbeiten und soll auch etwas verdienen. Sonst gibt es bald keine Vercharterer mehr.
Ich persönlich würde mich da nicht aufregen, und es weiter genießen mit einem Flieger zu fliegen bei dem ich mich um nix kümmern muss...........
Gruß Hans Peter
hb vom alpenrand schrieb:Du vergisst aber eine wichtige Sache: der Vercharterer hat im Voraus kassiert! d.h. er profitiert von dem Geld u.U. Monate vor den Flüge.
Der Vercharterer muss kostendeckend arbeiten und soll auch etwas verdienen. Sonst gibt es bald keine Vercharterer mehr.
lucabert schrieb:Und sehr wahrscheinlich würde er das dann nicht an den Kunden weitergeben, sondern sich in die Tasche stecken.
Dafür profitiert er wiederum, wenn der Sprit billiger wird...
Chris
lucabert schrieb:Ja, aber was ist die Alternative?
Geld im Voraus zu kassieren und trotzdem Nachschlag berechnen ist auf jedem Fall blöd, denn der Vercharterer muss letzten Endes auch sein Geschäftsrisiko tragen...
a) den 10er Block für die Zukunft deutlich verteuern (und glaubt mal nicht das der wieder billiger wird, wenn der Spritpreis sinkt!), oder
b) die 10er-Karte komplett abschaffen, oder
c) im schlimmsten Fall, wie Du schreibst Geschäftsrisikio, den Betrieb einstellen müssen (ich kenne den Betrieb und die Finanzen nicht!), aber dann hat keiner was davon.
Bei uns gibt es einen Vielflieger-Tarif: Du zahlst einen deutlich höheren monatlichen Betrag als im Basis-Tarif, dafür ist die Motorminute etwas günstiger. Fliegst Du wenig zahlst Du logischerweise drauf. Je nachdem welcher Flieger macht es sich erst ab so ca. 25h/Jahr bezahlt. Ist vllt. ne Alternative zu zwei, drei 10er Blöcken.
Die Spritpauschale ist bei uns auch gerade wieder gesenkt worden, weil der Tankstellenbetreiber bei uns die Preise gesenkt hat. :-)
Chris_EDNC schrieb:Selbstverständlich!
Und sehr wahrscheinlich würde er das dann nicht an den Kunden weitergeben, sondern sich in die Tasche stecken.
Wie gesagt: Pilot und Vercharterer sollen bei Charterblock Vor- und Nachteile akzeptieren!
Für den Pilot sind ist der Nachteil, wie gesagt, dass er u.U. Monaten vor den Flug bezahlt. Sollten die Flüge nicht stattfinden, z.B. wegen Krankheit oder anderes, hat er das Geld nicht mehr. Dafür soll er die Maschine an den selben Bedingungen fliegen, wie beim Bezahlen des Charterblocks.
Der Vercharterer hat der großen Vorteil von sofortigen Liquidität ohne gleichzeitigen Geldausgabe, sowie größeres Gewinn beim Sinken der Spritpreisen. Dafür muss er aber akzeptieren, dass wenn der Sprit teuer wird, hat er ein kleiner Verlust.
Die Alternative ist, immer sofort nach dem Flug zu bezahlen.
Ich vermute die Nachberechnung hat keine rechtliche Grundlage, ausser es gibt einen entsprechenden Passus im Kleingedruckten.
Ich persönlich bin immer für fairen Umgang u Leben u Leben lassen.
Gespräch suchen u ohne rechtlichen Zwang 50% aus Kulanz u Fairness übernehmen wäre mein Ansatz.
Sagen wir mal so, meist hat man ja nicht viel Auswahl am eigenen Platz an Vercharterern, will man es sich denn dann mit dem womöglich einzigen auch noch verscherzen? Dann bekommst demnächst keinen 10erBlock mehr und wenns ganz dumm läuft gar keinen Flieger mehr. Der kann bestimmt auf einen mehr oder weniger verzichten, erst Recht wenn einer mit Anwalt kommt, so nen Kunden braucht man nicht.
Genau genommen fliegst ja trotzdem immer noch günstiger im 10er Block. Beim normalen chartern hättest ja jetzt auch insgesamt nen neuen, höheren Preis.
Eine Alternative für beide wäre: man zahlt 1.000€ und kann für 1.100€ fliegen. Also kein Stundenblock, sondern 10% Rabatt. Wenn dann die Charterstunde mehr kostet kann der Kunde ja trotzdem für 100€ mehr fliegen, die Zeit ist dann halt weniger, hat aber trotzdem gegenüber Einzelbuchung/-zahlung gespart. Hatten wir vor laaaanger Zeit auch mal.
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