Unterhaltskosten UL im Vergleich zur PPL

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  • Moin,

    da braucht man nicht lange zu rechnen, so lange wie man so wie es fast alle machen maximal zu zweit fliegt, wird ein UL im Unterhalt immer günstiger sein. die Meisten fliegen doch sowieso nicht nachts und noch weniger IFR, dann allein der Unterschied für die Jahresnachprüfung, mein Kumpel hat gerade 4000 Euro für eine 182er Cessna auf den Tisch gelegt, 20 Mal so viel wie ich für meine Postkutsche, dann der hohe Spritverbrauch von mindestens 30 Liter AVGAS a`2,80 zu 15 Litern Mogas ab 1,85 Euro und je nach UL ist der Sitzkomfort locker mit einer PA28 teils sogar mit einer 172er zu vergleichen.

    Driver924 hat da schon eine gute Rechnung aufgemacht, da kann man als Echo-Besitzer nur von träumen.

  • Moin, eigentlich ist diese Frage zu früh gestellt.

    Sobald Du den Schein hast einfach mal verschiedene Muster fliegen dann den SPL über die Einweisung machen da bekommt man die UL Erfahrung gleich mit und merkt den Unterschied ( Z B in der Thermik, ggfs auch in der Steigleistung, etc. )

    Es kommt viel mehr auf Dein „persönliches Flug Hobby Profil“ an welches sich ja erst noch herausbildet. Wunsch und Wirklichkeit liegen da oft weit auseinander.

    Hast Du den überhaupt flexibel Zeit die wenigen VFR Tage zu nutzen ? auch über mehrere Tage? Die meisten teuren Renner stehen doch in der Halle rum. Viel Geld aber keine Zeit. Da nützt dir eine VL3 genauso wenig wie eine P 28 oder eine C 42.

    Aber meine gebrauchte c 42 ( wenn sie stehen würde) kostet nur den halben Preis. Vielleicht sogar noch weniger.

    Geht’s tatsächlich mal auf Reise ist Geschwindigkeit immer von Vorteil egal ob P 28 oder UL. Je mehr Geschwindigkeit ist aber umso teurer.

    Ich komme mit meiner gebrauchten c 42 da in Europa auch überall hin wo ich will. Wieder halber Preis aber ich sitze halt dafür ein paar Stunden länger und habe einen Tankstopp mehr. Da stellt sich wieder die Frage wie oft mach ich das im Jahr und was ist es mir wert ? Habe ja auch noch andere teure Hobbys. Und mal Ski fahren soll ja auch noch drin sein.

    Eine gebrauchte c 42 verkauft sich auch leichter als eine 300 000 UL Rennkiste oder eine Echo Kiste. Ich bräuchte nicht mal Vollkasko da ich unter 60 000 Euro das Risiko selber tragen könnte. Geht aber ab 100 000 nicht mehr. Schon kommt die satte Versicherungsrechnung. Tanke aus Kanistern Super Benzin , wieder billiger. Landegebühren auch.

    Ich würde Dir vorschlagen schau mal ein paar You Tube Videos mit Piloten mit unterschiedlichen „ „Hobby Profilen“an.

    Hier Echo nach Afrika

    https://www.youtube.com/watch?v=IyvtuuWgRII

    und hier mit schnellem UL auch nach Afrika :

    https://www.youtube.com/watch?v=LD1mSqIp3FQ&t=213s

    Ich mach das billig so nach Italien: https://www.youtube.com/watch?v=mX6D6GHY2Pk

    Und dieser mit der CT ans Nord Kap: https://www.youtube.com/watch?v=owv2Ww9uj6s&t=840s

    Es gibt für jeden das passende. 

    Dann mit mehr Erfahrung, Flugstunden , probe sitzen, probefliegen kennst Du Dein „Hobby Flieger Profil“ und stellst die Frage dann mit mehr Informationen nochmal. 

    Die Entscheidung ist sowieso meist subjektiv und wird nur vom Geldbeutel begrenzt.

    Grüße Peter

  • Genau darum ging es mir eigentlich nicht. Ich versuche einfach nur herauszufinden, wie es sich kostentechnisch pro Jahr - in etwa - zwischen Echo (PA28 / C172) und UL (VL3, WT9, oder auch andere "günstigere") unterscheidet.

    Es geht explizit nicht um die Unterschiede der Klassen, denn die sind mir geläufig. Natürlich würde ich das nicht fragen, wenn mir zwei Plätze grundsätzlich nicht reichen würden. Und auch die Frage danach, ob ich überhaupt Zeit habe die wenigen VFR Tage zu nutzen, ist da nicht zielführend. Ich hätte nicht gefragt, wenn ich keine Zeit hätte. Ich muss meine Frage dann auch nicht irgendwann mit mehr Erfahrung nochmals stellen. Ich würde gerne heute wissen, wie die Kosten sich in etwa unterscheiden... eben gerade bei so Themen wie 100h / JNP, Kosten die anfallen, falls man den Motor wirklich mal komplett überholen lassen muss. Für Echo habe ich dazu bereits Infos und kann das in etwa einschätzen - für UL eben noch nicht. 

  • afool schrieb:
    wie es sich kostentechnisch pro Jahr - in etwa - zwischen Echo (PA28 / C172) und UL (VL3, WT9, oder auch andere "günstigere") unterscheidet.
    Da Echo nicht gleich Echo und UL nicht gleich UL ist würde ich den Unterhalt grob folgendermaßen angehen.

    Billige Echo (Alte C172, PA28 oder so) zu billigem UL (C42, FK9, ... ca. 50 -80 k€): Echo etwa doppelt so teuer wie UL

    Billige Echo zu High Performance UL (VL3, WT9, ... ca. 150-250 k€): etwa selbe Kosten

    Hochwertige Echo (C182, Mooney Turbo, Beech Bonanza, Cirrus, ...) etwa doppelt bis drei mal so teuer wie Billig Echo.

  • BravoEcho schrieb:
    C 42 ist z.B mit ca. 60.000 versichert und kostet 1250 Vollkasko CSL + ca. 300 Haftpflicht.
    check mal Deine Versicherung, ich zahle bei gleicher Versicherungssumme  700 € Vollkasko.

  • Das sind meine Kosten für ein UL

    Ich habe eine FK 9 Mark VI Baujahr Mai 2023. Die Kosten in einem Jahr  sind bisher immer so um die 9000.-€ die ich für die FK 9 ausgegeben habe. Dazu muß man natürlich auch Abschreibung oder Wertverlust noch dazu rechnen. Der Flieger ist bisher 285 h geflogen, sind also ca 100 h im Jahr.

  • 924driver schrieb:
    Für eine JNP zahle ich ich um die 100,-- Euro
    Die DAEC/DULV Verwaltungskosten betragen schon 80€ + USt.. Welcher Prüfer macht das für 10€? Vielleicht noch inkl. Avionik und Wägung? Das UL ist in diesem Punkt deutlich günstiger, aber schönrechnen brauchen wir uns das auch nicht. Gerade bei den angefragten hochwertigen UL (WT9, VL3) werden viele Halter die 100h Kontrolle und dabei auch die JNP beim Hersteller/Betreuer machen lassen und da werden ganz andere Preise aufgerufen.
  • Jetzt muss ich mich auch mal melden. Ich habe auf UL angefangen und bin dann auf Echo gewechselt. Hauptgrund war, dass meine Tochter mitfliegen sollte und ich so einen 3. Sitz benötigte. Dann die Kosten. Für ein UL hätte man min. 60k€ ausgeben müssen. Meine Echo kostet keine 30k€. Beim Verbrauch liege ich natürlich deutlich höher, aber für 30k€ Preisdifferenz kann man viel verbrauchen. Wartung und Reparaturen mache ich selber, JNP liegen weit unter 1000. 

    Gewichtsprobleme habe ich nicht. 

    Es kommt eben immer auf den Einzelfall an. Möchte man auf UL-Plätze, ist die Entscheidung klar. Möchte man was modernes/schnelles, bleibt glaube ich nur das UL.

    Braucht man mehr als 2 Sitze, ausgereifte Technik, robuste Technik, hat Wissen über Technik, kann man eine alte Echo nehmen. Das ist meist Treckertechnik und leicht zu warten.  

  • afool schrieb:
    wie es sich kostentechnisch pro Jahr - in etwa - zwischen Echo (PA28 / C172) und UL (VL3, WT9, oder auch andere "günstigere") unterscheidet.
    Auch wenn ich mich wiederhole: Ein Vergleich 4-Sitzer zu 2-Sitzer macht überhaupt keinen Sinn. Entweder ich benötige einen 4-Sitzer, dann ist die Fragerunde bereits beendet, oder nur einen 2-Sitzer, dann sollte man aber sowas wie Katana oder Aquila mit einem UL vergleichen. Dann Anforderungsprofil ausfüllen (will ich NVFR? Ganz Europa ohne Papierkram bereisen? Auch nach Frankreich fliegen mit 600 kg?). DANACH erst macht eine Kostenüberlegung überhaupt Sinn.


    Chris

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