Maik schrieb:Ich gehe davon aus, dass genau das mit Kollisionsinfo gemeint ist und nicht der Hinweis "du bist gerade mit jemandem zusammengestoßen"Also ich brauche keine Kollisionsinfo; das ist mir etwas zu spät; das merke ich vor FIS.
Was ich brauche sind Verkehrsinformationen über Verkehr, der ein Kollisionsrisiko darstellt.
Aber klar, wenn man bei solchen wichtigen Hinweisen mit FMC nur 2. Klasse ist, wird sich das wohl kaum durchsetzen.
Langen Info, D-Mxxx: wie ist denn die Frequenz für FMC?
Langen: das ist meine, also diese hier.
D-Mxxx: ähm, ja, logisch. Der Squawk ist 3701?
Langen: positiv.
D-Mxxx: rotscher... verlasse die Frequenz... NEIIIN!!!!
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alle haben sich gefreut.
Naja, hilfreich ist das schon, wenn FIS einen darauf hinweist, dass man gerade eben ein Midair hatte ... ;-).
Ansonsten wird man mal abwarten müssen wie sich das in der Praxis tatsächlich einschleift - auf beiden Seiten. Wenn ich mir anschaue, wie diese krude deutsche RMZ/TMZ Sonderlocke funktioniert, dann bin ich nur verhalten optimistisch. *Träum* wenn mal in der Behörde einer mit praktischer Ahnung Vorschriften machen würde ...
Weiß jemand was aus dem "Test" geworden ist?
Ist da schon was "ausgewertet" worden?
Ich bin am 28.3.26 beim Besuchertag der DSF in Langen, da soll es auch die Möglichkeit von "Fachgesprächen" geben, da würde ich gerne auch mal nachfragen.
Ich habe gehört:
Grundsätzlich wird der Versuch bisher positiv bewertet, so dass das Verfahren demnächst auf folgende Gebiete ausgedehnt werden soll:
So soll mehr FIS-Mitarbeitern die Möglichkeit geboten werden, das Verfahren in der Praxis auszuwerten.
Der FIS-Lotse und "Fliegerseelsorger" Arne hatte auf Instagram berichtet, dass es im Team durchaus unterschiedliche Wahrnehmungen gab und daher auch die weitere Erprobung gewünscht ist. Beschriebene Probleme sind Piloten, die dann doch nicht auf Anruf reagieren oder die bei Verlassen des Sektors nicht auf 7000 zurückwechseln. Weiterhin wurde berichtet, dass Piloten bereits vor Beginn des Versuches munter den Spezialsquak sendeten und andere, die nach Beendigung des Versuches munter weitermachten.
Von daher: Es liegt an uns, ob diese sinnvolle Maßnahme Erfolg hat oder nicht. Es ist unsere Chance, ansprechbar zu sein ohne die Frequenz weiter so überfüllt zu haben, dass eine sinnvolle Kommunikation nicht mehr möglich ist.
Bernhard
BravoEcho schrieb:
doch nicht auf Anruf reagieren oder die bei Verlassen des Sektors nicht auf 7000 zurückwechseln.
Natürlich, wenn ich mich aktiv angemeldet habe, muss ich mich auch abmelden zum Landen.
Was ist wenn ein 3701 an Höhe verliert und vom Radar verschwindet?
FIS weiß ja nicht ob der vergessen hat vorm Landen den Squak umzustellen, oder ob der grad ne unplanmäßige Aussenlandung macht?
DIe DFS hat hierzu folgende Information veröffentlicht:
Ich interpretiere das so: Wenn man vom Bildschirm verschwindet ist das eben so. "Es gibt keinen Flugalarmdienst".
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