Zahlungsmodalitäten beim Neu-Flugzeugkauf

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  • Hallo zusammen,

    erstes Flugzeug dass ich vorhabe EVENTUELL neu ab Werk zu bestellen.

    Lieferzeit über 1 jahr

    was sind eurer Erfahrung nach gängige Zahlungsmodalitäten?

    ich meine in der aktuellen wirtschaftlichen situation kann ja kein mensch wissen was mit dem Flugzeugbauer in nem jahr ist.

    LG

  • Johnny3011 schrieb:
    ich meine in der aktuellen wirtschaftlichen situation kann ja kein mensch wissen was mit dem Flugzeugbauer in nem jahr ist.
    ...und kein Mensch kann wissen, was mit dem Kunden in einem Jahr ist ;-)

    Üblicherweise: Anzahlung - Zwischensumme nach Baufortschritt - Restbetrag bei Auslieferung

  • Andreas_G schrieb:
    ...und kein Mensch kann wissen, was mit dem Kunden in einem Jahr ist ;-)
    Mit einem "kleinen" Unterschied:

    Flieger ist teilweise oder ganz bezahlt und Firma ist insolvent: Kunde hat alles Geld verloren.

    Flieger ist noch nicht bezahlt, aber fertig gebaut und der Kunde ist pleite: Firma kann den Flieger an den nächsten Kunden verkaufen.

  • FlightControl schrieb:
    Flieger ist noch nicht bezahlt, aber fertig gebaut und der Kunde ist pleite: Firma kann den Flieger an den nächsten Kunden verkaufen.
    👍 sehe ich auch so

    zahlung bei Erhalt sollte es sein bzw mittels Treuhandkonto wobei ich einer Bank genau so wenig traue

  • FlightControl schrieb:
    Flieger ist noch nicht bezahlt, aber fertig gebaut und der Kunde ist pleite: Firma kann den Flieger an den nächsten Kunden verkaufen.
    Der Hersteller ist dabei u.a. mit allen Zukaufteilen (Motor, Avionik,...) in Vorleistung gegangen und hat auf "Kundenwunsch" eine Krücke gebaut, welche ev. nur schwerlich einen anderen Käufer findet (Farbwahl, Uhrenladen,...)
  • Der Verkäufer soll eine Bankbürgschaft eröffnen bei normaler Sparkasse oder so. Da liegt dann Deine Einzahlung bis der Vertrag erfüllt ist. Und Du hast Bedingungen wo Du das Geld wieder abholen könntest.

    Ich hatte mir vor Jahren auch so gedacht das ich nicht für ein Jahr so einfach da Geld wohin überweise und was dann…

  • Andreas_G schrieb:
    Der Hersteller ist dabei u.a. mit allen Zukaufteilen (Motor, Avionik,...) in Vorleistung gegangen und hat auf "Kundenwunsch" eine Krücke gebaut, welche ev. nur schwerlich einen anderen Käufer findet (Farbwahl, Uhrenladen,...)
    Das wäre denke ich wenn überhaupt das worst-case Szenario und selbst dann würde eine Neulackierung und der Instrumente-Tausch keinesfalls einen Verlust in der Höhe der "alle Zahlungen sind weg" des Käufer bedeuten.

    Vermutlich wäre beides sogar in den Gewinnspannen des Hersteller mehr als abgedeckt, oder anders herum formuliert: Der Hersteller könnte das Flugzeug sicherlich - wenn auch ohne Gewinn - aber auch ohne Verlust direkt weiter verkaufen.

    Und wenn man wegen einer außerordentlichen Lackerierung oder Instrumenten 20.000 Euro anzahlen muss, dann wird sich sicherlich jeder Käufer damit einverstanden erklären. Aber Kaufsummen von 100.000, 200.000 oder 300.000 Euro sind da ganz andere Hausnummern.

  • Das ist eigentlich recht simpel, entweder du fügst dich den Bedingungen, oder bekommst halt kein Flugzeug.

    Das ist zumindest meine Erfahrung bei den momentan gut laufenden Modellen (VL3, WT9 etc). Wenn du einen Exoten kaufst,

    mag das wieder anders aussehen...

  • philipph schrieb:

    Das ist eigentlich recht simpel, entweder du fügst dich den Bedingungen, oder bekommst halt kein Flugzeug.

    Das ist zumindest meine Erfahrung bei den momentan gut laufenden Modellen (VL3, WT9 etc). Wenn du einen Exoten kaufst,

    mag das wieder anders aussehen...

    lassen die sich auf Bankbürgschaften ein?

  • Hallo,

    Ich wollte eigentlich auch eine neue Maschine kaufen, die so in die Kategorie VL3 und WT9 passt, also im Bereich 250T€. Die Konditionen waren, dass man ca. 20% anzahlen muss, dann bei Baufortschritt einen zweiten deutlichen Happen und den Rest bei Auslieferung. So wie bereits beschrieben.

    Was aber dann der Hammer war (und für mich der Grund, nach was anderem zu suchen) war der Umstand, dass man sich bei einer Lieferzeit von ca. 2 Jahren bereits bei Kauf verpflichten musste, alle bis zur Auslieferung anfallenden Preisanpassungen (auch die vom Flugzeughersteller selbst) mitzutragen. Kann also passieren, dass man 2+ Jahre wartet und sich dann über eine 300T€ Endrechnung freuen darf bei geplanten 250T€.  Das ist sicher nicht bei jedem Hersteller so, aber hier kann ich nur empfehlen, lest vorher auch das Kleingedruckte.

    Michael

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