Ultraleichtpilot verletzt RMZ, übersieht ein Stahlseil und verletzt zwei am Boden

Forum - Unfallprävention
  • Den vorsätzlichen Einflug in eine ED-R mit einer versehentlichen Luftraumverletzung gleichzusetzen, ist einfach nur hochgradig dämlich. Sorry für das deutliche Wort, was schwächeres fällt mir nicht ein.

    Chris

  • MOIN schrieb:
    Sei mir nicht bös, das Geschwurbel irgendeiner Situation der Vergangenheit interessiert mich nicht. Ich bewerte den aktuellen Fall und da ist es relativ eindeutig. 
    Es ist tatsächlich wenig erbaulich zu einem Thema zu diskutieren, wenn nur eine geringe Abstraktionsfähigkeit vorhanden ist. Du schriebst unspezififisch: "rgendeiner Situation der Vergangenheit interessiert mich nicht." IN DER VERGANGENHEIT haben Leute ihren Hintern riskiert um zu beweisen, dass Motorflug möglich ist. Viele sind dabei drauf gegangen und zwei haben es geschafft. Aber was interessiert Dich das? Es ist nur irgendeine Situation der Vergangenheit, who cares? Etwas weniger vergangen haben Leute den Wunsch gehabt, mit weniger Zertifizierung und weniger Aufwand leicht in die Luft zu kommen. IN DER VERGANGENHEIT wurden ganz dicke Bretter gebohrt, damit DU und viele andere hier ultraleicht in die Luft kommen. Es ist nur irgendeine Situation der Vergangenheit, who cares?

    Ich denke, zu dem Thema ist alles gesagt, vielleicht noch nicht von jedem.

    Dämliches EDIT:
    Ich fühle mich hinreichend gedämlicht. Eigentlich lebe ich ja in so eine 2-Leute, 2-Meinungen-Welt, kann aber knapp damit Leben, dass meine Ansicht der Dinge nicht Deine Zustimmung findet.

  • Chris_EDNC schrieb:
    Den vorsätzlichen Einflug in eine ED-R mit einer versehentlichen Luftraumverletzung gleichzusetzen, ist einfach nur hochgradig dämlich. Sorry für das deutliche Wort, was schwächeres fällt mir nicht ein.
    Da hast du völlig recht. Diese Gleichsetzung macht keinen Sinn.

    Denn um bewusst in eine ED-R einzufliegen um einem höheren Ziel zu dienen (ziviler Ungehorsam) und dafür eine Bestrafung in Kauf zu nehmen, dazu gehört Mut und sicher auch etwas Können.

    Unbeabsichtigt in eine ED-R einzufliegen dagegen, dass bekommt jeder Volltrottel hin.

  • Nordseepilot schrieb:
    Denn um bewusst in eine ED-R einzufliegen um einem höheren Ziel zu dienen (ziviler Ungehorsam) und dafür eine Bestrafung in Kauf zu nehmen, dazu gehört Mut und sicher auch etwas Können.
    Die Strafe zahlt Greenpeace für ihn und was der Einflug in eine ED-R mit „Können“ zu tun hat müsstest du mir erklären. Gibt es dafür eventuell spezielle Kurse, wo man das erlernen kann?

    Chris

  • Wahnsinn wie wenig Empathie existiert wenn es vordergründig um „ Klima“ geht aber eigentlich gegen geltende Gesetze verstossen wird. Da klatschen dann alle Beifall und finden eine kriminelle Handlung supi. Ich bezweifle zudem stark das eine „Mehrheit“ der Bevölkerung  existiert die das supi finden. Dazu gibt es gar keine Belege.

    Es ist ja nichtmal eine „Mehrheit“ an der EM interesiert. Mir zum Beispiel geht das gekicke von überbezahlten auf den senkel.Meine Frau findets super.

    Insofern bei uns schon 50/50 meine Frau findet Umweltschutz super, die Aktion trotzdem scheisse.

    Und jetzt?

  • MOIN schrieb:
    Wahnsinn wie wenig Empathie existiert wenn es vordergründig um „ Klima“ geht aber eigentlich gegen geltende Gesetze verstossen wird. Da klatschen dann alle Beifall und finden eine kriminelle Handlung supi. Ich bezweifle zudem stark das eine „Mehrheit“ der Bevölkerung  existiert die das supi finden. Dazu gibt es gar keine Belege.
    Ich habe nicht behauptet, dass eine Mehrheit der Bevölkerung speziell diese Aktion "supi" findet, sondern dass allgemein Aktionen des zivilen Ungehorsams bei einer Mehrheit der Bevölkerung auf Zustimmung stoßen, sofern sie höheren Zielen dienen.

    An deinem Leseverständnis sollte du dringend mal arbeiten.

  • Ich verstehe die ganzen "Sympathien" oder das Verständnis für den Typen mit dem Motorgleitschirm und/oder dessen Aktion nicht.

    Solche Aktionen ziehen oft unangenehme Gesetzesänderungen für die Leute nach sich, welche sich an die bestehenden Verordnungen halten.

    Siehe z.B. ein paar Motorradraser nutzen bestimmte Strecken als Rennstrecke = überzogene Geschwindigkeitsbegrenzung für alle Verkehrsteilnehmer. Oder illegale Schußwaffen in der Clankriminalität = Waffenrechtsverschärfung.

    Die Aktion von GP wegen CO2-Ausstoß gut heißen bedeutet aber in letzter Konsequenz auch für das Abwracken der völlig unnötigen motorgetriebenen Spaßflugzeuge zu demonstrieren.

    Wer das Auto mit (mittlerweise sauberem) Verbrennungsmotor verbieten will, dem fällt bald auch auf, dass da ein paar reiche Leute mit ihren von in keiner Weise abgasgereinigten und massig CO2 ausstoßenden Verbrennungsmotoren angetriebenen Fliegerchen Spaß haben. Und was dann kommt möchte ich mir garnicht vorstellen (müssen). Wie wärs mit Aktivisten die auf die Startbahn von gerade startenden Flugzeugen marschieren? Wäre das dann auch tolerierbarer ziviler Ungehorsam?

    mfg hb

  • hb vom alpenrand schrieb:
    Wie wärs mit Aktivisten die auf die Startbahn von gerade startenden Flugzeugen marschieren? Wäre das dann auch tolerierbarer ziviler Ungehorsam?
    Nicht nur das, das wäre dann sogar „mutig“ und zeugte von hohem „Können“ 😂😂

    Chris

  • Nordseepilot schrieb:
    Generell ist mir keine Aktion von Greenpeace bekannt, bei denen bewusst Leib und Leben von Dritten riskiert worden wäre.
    Mir schon, ich erinnere nur an das wiederholte Abseilen von Autobahnbrücken. Wenn Dir dabei so ein Greenpeace-Aktivist oder auch nur dessen Kletterkarabiner durch die Windschutzscheibe fliegt, reden wir noch einmal drüber.

    --> https://taz.de/Gegen-den-Ausbau-der-A49/!5720789/

    --> https://www.handelsblatt.com/politik/deutschland/koerperverletzung-diebstahl-sachbeschaedigung-wie-greenpeace-mit-provokanten-aktionen-die-grenze-zur-straftat-ueberschreitet/27292618.html?ticket=ST-19159003-Zy1tor0z0lu6IFBDXlZv-ap5

    Auch verstehe ich nicht, wie es die Greenpeace-Aktivisten schaffen auf AKW-Gelände zu kommen. Denn das, was ein Greenpeace-Aktivist schafft, schafft ein Terrorist mit einem Sprengstoffgürtel auch. Das kann man selbstverständlich nicht Greenpeace vorwerfen, daß sie das schaffen. Da muß man den örtlichen Sicherheitskräften vorwerfen, daß sie versagt haben.

  • cbk schrieb:
    ich erinnere nur an das wiederholte Abseilen von Autobahnbrücken. Wenn Dir dabei so ein Greenpeace-Aktivist oder auch nur dessen Kletterkarabiner durch die Windschutzscheibe fliegt, reden wir noch einmal drüber.
    Sie nehmen Personenschäden zumindest billigend in Kauf. Was ein in ein Stauende rasender LKW anrichten kann, scheint denen egal zu sein. Rein rechtlich gesehen ist das ein gefährlicher Eingriff in den Strassenverkehr. Problem dürfte sein, dass diese Idioten dafür nicht empfindlich bestraft werden. Geldbussen werden von Greenpeace direkt bezahlt, Freiheitsstrafen sind nicht zu erwarten. Also gehen sie faktisch straffrei aus.

    Ich hoffe sehr, dass sie den Vollpfosten vom Olympiastadion verknacken, die bayerischer Justiz ist nicht komplett links-grün versifft wie z.B. in Berlin. Mal schauen... Aber einknasten werden sie den kaum und damit geht auch er straffrei aus.


    Chris

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