Gefahren im Hochgebirge

Forum - Unfallprävention
  • Hallo,

    >
    > Was mit Brainstorming zum Thema Flugunfälle zu tun hat, sollte
    > nicht als Vorverurteilung interpretiert werden.
    >

    Der Grad ist schmal - und je nach Leseart auch
    deinerseits schon durchaus überschritten.

    Zumindest könnte man den Verweis auf die Unfehlbarkeit
    des sozusagen allwissenden Segelfliegers im Gegensatz zu den
    nur mangelhaft befähigten Airliner Piloten in der Ju52 durchaus
    so deuten, oder?!   ;-)))

    ...aber egal - wir meinen es ja alle "nur gut" (vermute ich jedenfalls)   :-)

    BlueSky9

  • BlueSky9 schrieb:
    Zumindest könnte man den Verweis auf die Unfehlbarkeit
    des sozusagen allwissenden Segelfliegers im Gegensatz zu den
    nur mangelhaft befähigten Airliner Piloten in der Ju52 durchaus
    so deuten, oder?!   ;-)))
    Es ist "Außenstehenden" nicht leicht zu vermitteln, was es bedeutet, wenn jemand viele Jahre praktischen Segel-Streckenflug in den Bergen betrieben hat. Diese Erfahrungen kann man nicht mal annähernd damit vergleichen, als wenn jemand motorisiert hin und wieder die Berge befliegt, oder die Alpen überquert. Das hat mit "Allwissenheit" nichts zu tun, sondern einfach nur mit praktischem Fliegen bei oft sehr schwierigen Windverhältnissen nahe am Berg, also meist in "Bodennähe". Damit richtig umzugehen, ist wahrlich eine hohe Kunst des Fliegens.

    Ich behaupte das, weil ich beide Welten kenne, obwohl ich die meisten Jahre im TMG oder Motorflugzeug unterwegs war.

  • Gemäss einen anderen Zeitungsbericht plant JU Air die Betriebsaufnahme im März 2019. Von der zuständigen Behörden wird dieser Vorhaben als „sehr ambitioniert“ betrachtet nicht zuletzt weil auch zusätzlich alle betriebliche Abläufe bei der Ju Air genau überprüft werden.

  • Was mich bei so was immer ärgert ist, dass alles bis ins letzte kleinste Detail totgeregelt wird, in der Praxis wird aber das einfach nicht beachtet. Vor lauter Detailversessenheit liegt gar nicht mehr der Fokus auf den wesentlichen Themen.  

    Es scheint der Zeitgeist zu sein, dass man sich Vorteile verschafft wenn man sich einfach über grundsätzliche Dinge hinwegsetzt. Wir brauchen da wieder eher die Rückbesinnung auf das Wesentliche. 

    Staune immer wieder über Skandale die ich nie für möglich gehalten hätte. 

    QDM 

  • schrieb:

    Der Steigflug in ein ansteigendes, enger werdendes Tal muss immer mit reichlich Höhenreserve angesetzt werden. Es gab immer wieder schwere Unfälle, weil das Flugzeug vor dem Tal-Ende in einen Abwind geriet und der Pilot dort dann versuchte, eine Umkehrkurve zu steuern. Diese ist dann sehr heikel zu fliegen (vielleicht unmöglich) und wer sie nicht perfekt beherrscht, wird verunglücken.

    In diesem Zusammenhang erinnere ich an eine Diskussion hier, wo es um grenzwertige Situationen ging (beherrschen des Flugzeuges bei Strömungsabriss). Gerade im oben geschilderten Fall ist es mehr als wichtig, dass man niemals den Fehler begeht, den Kurvenradius durch Seitenruderunterstützung in Kurvenrichtung zu reduzieren!

    Aus gegebenem Anlass nochmal ein Auszug aus meinem Start-Thread.

    Hier das schockierende Ende der Ju 52, zufällig auf Video gebannt. Dazu ist auch der Kommentar aufschlussreich.

    https://www.blick.ch/news/schweiz/exklusiv-augenzeugin-filmt-crash-am-piz-segnas-hier-stuerzt-die-ju-52-ab-id15044750.html



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