Untersuchungsbericht 3X083-14

Forum - Unfallprävention
  • Das Schlingern könnte auch erklärt werden durch mangelnde Flugerfahrung die hier offensichtlich vorlag, sonst hätte er Tage davor nicht 2,5h mit Platzrunden fliegen verbracht.

    Solche Tabletten wirken bei jedem anders und es ist einfach nicht feststellbar ob es an den Tabletten lag oder an mangelnder Erfahrung, deswegen finde ich es nicht in Ordnung wenn man hier über einen herzieht obwohl man keine Ahnung hat.

    Die Hauren rein... Schon genommen ?

  • Trix schrieb:
    Die Hauren rein... Schon genommen ?
    Okay, erwischt. Vielleicht hab ich hier Äpfel mit Birnen verglichen aber vor 20 Jahren hab ich gegen ′nen Hexenschuss Tetrazepam bekommen und die abends auf dem Sofa während eines Telefonats eingeworfen. Noch während des Telefonats wurde ich total müde und lallig. Das ging fast so fix wie beim Kiffen.

    Öhömmm... hab ich mal gehört. Glaub ich. Hat man mir erzählt. Ich kannte mal einen... . Hab ich gelesen. ...oder so... *hüstel*

    Gruß Lucky

  • Mr. Lucky schrieb:
    Okay, erwischt. Vielleicht hab ich hier Äpfel mit Birnen verglichen aber vor 20 Jahren hab ich gegen ′nen Hexenschuss Tetrazepam bekommen und die abends auf dem Sofa während eines Telefonats eingeworfen. Noch während des Telefonats wurde ich total müde und lallig. Das ging fast so fix wie beim Kiffen.

    Öhömmm... hab ich mal gehört. Glaub ich. Hat man mir erzählt. Ich kannte mal einen... . Hab ich gelesen. ...oder so... *hüstel*

    Gruß Lucky

    Ich kenne das eben von einer Freundin, die Tabletten mit der Wirkung werden Abends genommen, tagsüber gibt es andere. Spielt auch keine Rolle auf jeden Fall kann das keiner mit Sicherheit auf die Tabletten schieben, kann genauso ein Pilotenfehler sein wie er schon 100x vorgekommen ist.

    Nix für ungut.

    Gruß

  • Moin,

    die Tabletten wurden nicht nur im Hotelzimmer gefunden, es wurde auch im Urin bei der Obduktion festgestellt.

    Zumindest ich ziehe hier über keinen her, allerdings sollte man eben die Finger von dem Zeug lassen wenn man anschließend fliegen will dann kommt auch wenn etwas passiert kein solcher Verdacht auf.

    Stefan

  • Hallo,

    >
    > allerdings sollte man eben die Finger von dem Zeug
    > lassen wenn man anschließend fliegen will
    >

    So sieht′s aus.


    Die BFU ist doch kein Deppenhaufen!

    Da werden maßgebliche Mengen psychoaktiver
    Substanzen im Körper des Piloten nachgewiesen
    und wir stellen uns hier hin und sagen:
    "Die Pillen waren es nicht"?!?

    Hallo...?!

    Wenn einer mit deutlich Alkohol im Blut die Kontrolle
    über sein Auto verliert und es schrottet, dann stellt sich auch
    niemand hin und sagt: "Neee - Das war ′n Typischer Fahrfehler"  ;-)


    Nebenbei hat der Kollege wie es scheint auch beim Medical
    aktiv betrogen und falsche Angaben gemacht.
    Dann setzt er sich noch entgegen aller Beipackzettel-
    Einschränkungen bzgl. "führen von Maschinen" in
    ein _Flugzeug_ das er selbst zu steuern gedenkt...

    :kopfschüttel:

    Jetzt ist es ihm alleine passiert und er hat nur sich
    umgebracht und hohe Sachwerte zerstört - schlimm genug :-/

    Was aber noch viel schlimmer ist: Der Kollege
    wollte in seinem unreflektierten Zustand auch noch
    eine "Passagierflugberechtigung" erwerben!

    - ganz toll! -

    Zumindest diese Gefahr ist für zukünftige Passagiere
    des Kollegen jetzt "nicht mehr existent"...


    BlueSky9

  • Die Geschichte (und auch viele andere Unfallberichte die in letzter Zeit erschienen sind) zeigen vor allem eines: Das Medical ist absolut unnötig und verfehlt seinen Zweck, die Lufttauglichkeit der Piloten sicherzustellen. In vielen Fällen kommen diejenigen, die wirklich gefährdende Krankheiten oder Einschränkungen haben, trotzdem an das Medical, indem bestimmte Details beim Arzt einfach nicht genannt werden. Währenddessen andere, welche möglicherweise problemlos Fliegen können, "aussortiert" werden.

  • Ich denke das alles eine Verhältnismäßigkeit haben muss. Auch  beim Medical.  Das ist ja für einen Berufspiloten sicher  angebracht. Aber für einen 472,5 KG UL Luftsportler ?  Die Wahrscheinlichkeit das durch ihn jemand anderes zu Schaden kommt ist doch sehr gering. Wie leider auch in diesem Fall. Und für das Restrisiko hilft diese sinnlose Hürde auch nicht.  

    Welches Medical hat eigentlich dieser Arbeiter gehabt ?  Der sägt sich mit der Flex durch das Chemiewerk. Ich finde auch unsere Politiker sollten sich einem regelmäßigen Drogentest unterziehen. Nur so ist der viele Schwachsinn zu Lasten großer Teile der Bevölkerung zu erklären. Positive Fälle tauchen da immer mal wieder auf. Wo ist da das Medical ?  

    Aber die elitäre Gruppe der Sportgeräteführer muss man streng überwachen.  

    Sind eigentlich Trump oder die Bürokraten das Problem?  Dann also Medical für alle.  

  • Hallo,

    >
    > Das Medical ist absolut unnötig und verfehlt seinen Zweck
    >

    100% Zustimmung!!!!

    Wer tauglich ist, der zahlt eben und bekommt es.
    Wer untauglich ist, der fliegt irgendwie trotzdem.

    Sinnfrei^10


    BlueSky9

  • Es ist schon bemerkenswert wie über Menschen mit psyschichen Erkrankungen hergefallen wird.Solange diese Medikamente bekommen und funktionieren und somit den Krankenkassen und vor allem dem Staat nicht zu dolle auf der Tasche liegen ist alles gut.

    Passiert dann mal etwas wird sofort wieder allwissend gerichtet...

    Depressionen sind weitverbreitet.

    Psychosen treten häufiger auf als Diabetes.

    Angst und Panikstörungen nehmen steig zu....

    Ich durfte mal ein längeres Gespräch mit einem Flugmediziner führen.

    Dieser sagte ganz klar,das er von sich aus keinen Anlass sehen würde einem Freizeitflieger das Medical zu verweigern

    weil er Antidepressiva nehmen würde. Das heißt doch nicht automatisch das er suizidal ist!

    ( ...das Recht mal außer acht gelassen- nur seine Haltung dazu!)

    Er/Sie kann aus beruflichen Gründen und/oder Dauerstress in eine Krise geraten sein und benötigt einfach Substanzen die sein/ihr Organismus nicht oder unzureichend selber zur Verfügung stellen kann. Also wird nachgeholfen wie bei einer Hypertonie etc...

    Einem Menschen dann sein Hobby zu nehmen aus dem er Kraft, Motivation und Antrieb schöpft fände er kontraproduktiv.

    Zugegeben: Mich würde mal interessieren was die Betroffenen auf sich nehmen müssen um ggf ein Medical zu erhalten wenn sie betroffen sind und AD einnehmen sollen.

  • Hallo,

    >
    > Es ist schon bemerkenswert wie über Menschen mit
    > psyschichen Erkrankungen hergefallen wird.
    >

    Sorry - aber es spielt _keine_ Rolle, welche Art Erkrankung er hat!!

    Er hat, wie es aussieht, falsche Angaben beim Medical
    (zu dem man stehen kann wie man will) gemacht.

    Er hat, wie es aussieht, nach geltendem Stand der Rechtslage
    nie und nimmer fliegen dürfen, nach der Einnahme der Medikamente.

    Fertig.

    Und es geht nicht darum, dass irgendjemand "sein Hobby weggenommen"
    bekommt! Es geht darum, dass jemand, allem Anschein nach, mit einer
    wohl nicht unerheblichen Menge AD o.Ä. im Luftverkehr teilnimmt, in
    dem er nicht alleine ist, in dem andere sich darauf verlassen müssen, dass er
    jederzeit die Lage im Griff hat und in dem auch neben ihm in einem Airspace Charly
    noch ein A320 rumgurkt...

    Wir tun immer so, als sei UL-Fliegen soetwas wie "still und alleine Angeln am Fluss".
    Das ist es aber nicht! Wir agieren in einem Umfeld, in dem vom Modellsegler bis zum A380
    alles unterwegs ist, was Flügel, Rotoren oder eine Heißlufthülle hat...

    Da passieren uns allen schon genug Fehler und Missgeschicke - die muss ich nicht
    noch zusätzlich und vorsätzlich durch Medikamentenkonsum heraufbeschwören, oder?!

    ...nur mal so ein Gedanke am Rande...


    BlueSky9


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