Meine 2 Cent:
1. Wenn Du weisst wo Du bist, kannst Du sein wo Du willst!
2. Als alter Militär-Aviatiker weiss ich, daß die ganze Technik Dich genau dann im Stich lässt, wenn Du sie am Dringendsten brauchst. Daher drucke ich mir vor jedem Flug die SD-Routenplanung sowohl als Flightlog als auch als Kartenausschnitte mit max 2 Legs aus. Im Flug laufen immer 2 Stoppuhren mit, eine für Gesamtflugzeit, eine für das jeweilige Leg. Und man möchte es kaum fassen, fast tagtäglich lässt sich dadurch feststellen, daß GPS in diesen wilden Zeiten mal wieder einen schlechten Tag hat bzw. die Amis mal wieder die Genauigkeit reduziert haben - aber ich weiss eben immer noch, wo ich bin.
sburkhar schrieb:
Wenn es dumm läuft kann diese das erdmagnetische Feld aus dem Gleichgewicht bringen und sämtliche Funkverbindungen inkl. den GPS Empfang stören. Die relevante Kennzahl hierfür ist der Planitary K Index, der z.B. von der NOAA publiziert wird https://www.swpc.noaa.gov/products/planetary-k-index. Sonnenflecken häufen sich alle 11 Jahre, das letzte Maximum liegt etwa 2 Jahre hinter uns, so dass der Trend aktuell in Richtung Entwarnung geht.
Das "erdmagnetische Feld" hat nichts mit einer GPS-Störung zu tun,
ebenso wenig die "Sonnenfleckenhäufigkeit" oder der "kp-Index" ;-)
Das Sonnefleckenmaximum beeinflusst u.a. die Reflektion von Mittel- und Kurzwelle an der Ionosphäre, Satelliten-Navigationen sendet jedoch auf 1,1 bis 1,6Ghz.
Diese Satelliten-Navigation vorsätzlich zu stören ist ein erheblicher Aufwand, denn es sind verschiedene Systeme am Himmel ("Multi-GNSS") auf verschiedenen Frequenzbänder ("Multiband") die z.B. von Garmin gleichzeitig ausgewertet werden.
Ausser QZSS, das nur über Japan funktioniert, kann man alle Systeme gegeneinander aufrechnen.
Allerdings gibts auch eine zusätzliche "Plausibilitätsprüfung" der Signale, so ist mal das Garmin im UL mal für ungefähr 10min blind gewesen, denn lieber gar eine Daten als falsche. Allerdings in 3 Jahren nur einmal.
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