GPS Signal gestört - was tun?

Forum - Unfallprävention
  • Steffen_E schrieb:
    Russen und Amerikaner und Europäer und Japaner und Chinesen gleichzeitig?

    Hmm, wenn die das alle gleichzeitig machen, will ich nicht mehr fliegen...

    Nee, dafür reicht der Ami völlig aus und selbst unsere Bundeswehr würde das schaffen.

    Allerdings sehe ich an Deiner Antwort, daß Du meinen Text entweder nicht richtig gelesen oder nicht verstanden hast und wenn das nicht funktionieren würde und man selbst die Signale der "kleinen" Privatflieger nicht stören könnte, wäre ja ein Notam völlig witzlos.

    Sowas aber auch, die Piloten hätten sich von Dir mal zeigen lassen wie man das richtig macht.

    Also sowas, gibts doch gar nicht. Wäre Dir als Vollprofi bestimmt nicht passiert.

    Am 1. September um 16:17 Uhr schlugen die Piloten Alarm. Der Jet mit der EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen an Bord konnte in Bulgarien nicht wie geplant landen. Die Piloten verloren das Signal des satellitengestützten Navigationssystems GPS. Sie griffen zu Papierkarten, warteten fast eine Stunde in der Luft und setzten dann in Plowdiw auf. „Wir können bestätigen, dass es GPS-Jamming gab“, sagte eine Sprecherin der EU-Kommission.

  • Andreas_G schrieb:
    Letztendlich halb so wild ;-)
    So sehe ich das auch.
  • Postbote schrieb:
    Also sowas, gibts doch gar nicht. Wäre Dir als Vollprofi bestimmt nicht passiert.
    Ein Vorteil haben wir UL bzw. VFR Flieger: alle unsere Anflugverfahren funktionieren auch ohne GPS.

    Gruß 
    Maik

  • Soweit ich weiß, ist GNSS (also Navigation mithilfe von Satelliten) bei IFR auf das amerikanische GPS System beschränkt. Zusätzliche Systeme wie SBAS sind zwar regional, erfordern aber weiterhin das ′Hauptsignal′ von GPS (also das amerikanische System).

    Somit haben Smartphones / Tablets hier einen gewissen ′Vorteil′.

    Aber das schützt nicht direkt vor Jamming - wenn es also jemand professionell macht, wird er ohne viel Aufwand alle Systeme lahmlegen können.

    Aber das bezieht sich nur auf Jamming. Spoofing (also absichtlich gefälschte Positionsdaten zu übertragen′) erfordert sehr viel Energie und ist regional stark beschränkt. Die Wahrscheinlichkeit innerhalb von Deutschland würde ich als gering bis sehr gering einschätzen. In Osteuropa sicherlich ein anderes Thema.

  • Postbote schrieb:
    Allerdings sehe ich an Deiner Antwort, daß Du meinen Text entweder nicht richtig gelesen oder nicht verstanden hast
    War ja klar, gleich wieder rumpampen. Kannst Du eigentlich auch sachlich?

    Lies Dich doch bitte erstmal ein, was der Unterschied der verschiedenen Systeme ist und warum man für einige heutige Sensoren alle abschalten müsste, für manche ältere jedoch nur GPS.

    Wenn Du halt nur GPS empfängst (Amerikaner), dann müssen halt nur die abschalten.

    Postbote schrieb:
    Die Piloten verloren das Signal des satellitengestützten Navigationssystems GPS. Sie griffen zu Papierkarten, warteten fast eine Stunde in der Luft und setzten dann in Plowdiw auf.
    Du dürftest mit Deinem Luftfahrtwissen aber schon wissen, dass da mehr passiert sein muss, als ein Ausfall von GPS?

    Flächennavigation und VOR müssten schon auch gestört sein.

    Kann aber sein, dass die Bundeswehr nur mit Skydemon fliegt und einen alten GPS Only Empfänger hat. Ganz bestimmt...

  • Postbote schrieb:
    Sie griffen zu Papierkarten
    Das ist Unsinn. Die sind ganz normal mittels ILS gelandet.


    Chris

  • lucabert schrieb:
    Das wäre so nur bei einem Ausfall des GPS-Signales, die Frage war aber eher um Störung des Signals.
    In dem Fall ist es gut zu erwarten, dass dein Tablet die Position weiterhin aktualisiert, bloß einem Moment bist du z.B. über Dresden und der Moment danach über Berlin oder so was ähnliches...
    Du glänzt in diesem Forum nicht nur mit Halbwissen, sondern mit gefährlichem Nichtwissen und postulierst es auch vehement. Irgendwann habe ich mal gelesen das Du wohl FI bist oder warst, da kann man nur für die Sicherheit der Luftfahrt hoffen, dass Deine Tätigkeit ruht!!
  • Postbote schrieb:

    Also sowas, gibts doch gar nicht. Wäre Dir als Vollprofi bestimmt nicht passiert.

    Am 1. September um 16:17 Uhr schlugen die Piloten Alarm. Der Jet mit der EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen an Bord konnte in Bulgarien nicht wie geplant landen. Die Piloten verloren das Signal des satellitengestützten Navigationssystems GPS. Sie griffen zu Papierkarten, warteten fast eine Stunde in der Luft und setzten dann in Plowdiw auf. „Wir können bestätigen, dass es GPS-Jamming gab“, sagte eine Sprecherin der EU-Kommission.

    Wie häufig fliegst du mit deinem UL einen High-precision GPS IFR Approach? ;-)

    In dem Falle ging es nicht um normale Navigation (wo bin ich hier) sondern um einen High-precision GPS IFR Approach an einem Flugplatz der keinen normalen (alten) ILS mehr hatte. 
  • Tatsächlich hatte ich im Mai letzten Jahres auch einmal einen GPS Ausfall in der Nähe von Limburg an der Lahn. Mein ipad mit der Sky-Map Software zeigte noch immer eine Position in der Nähe von Westerburg an. Meine Position änderte sich tatsächlich in die richtige Richtung, dennoch war ein Offset von etwa 50 km zu boebachten. Zunächst bemerkte ich den Fehler nicht. Da ich die Landschaft jedoch genau kenne, bemerkte ich dann den Fehler schliesslich. Ich erinnere mich auch an die Fehlermeldung 'GPS Signal weak' oder so ähnlich. Da ich die Gegend genau kenne konnte ich problemlos terrestrisch navigieren und sicher in Lützelinden landen. Wäre ich sonstwo gewesen und hätte mich verfranzt, hätte ich wohl FIS um Navigationsunterstützung bitten müssen. Zunächst dachte ich an GPS jamming, gab dann aber dem alten ipad die Schuld und tauschte es schliesslich aus. Seither ist der Fehler nicht mehr aufgetreten. Wahrscheinlich war aber eine erhöhte Sonnenfleckenaktivität an der Störung schuld. Wenn es dumm läuft kann diese das erdmagnetische Feld aus dem Gleichgewicht bringen und sämtliche Funkverbindungen inkl. den GPS Empfang stören. Die relevante Kennzahl hierfür ist der Planitary K Index, der z.B. von der NOAA publiziert wird https://www.swpc.noaa.gov/products/planetary-k-index. Sonnenflecken häufen sich alle 11 Jahre, das letzte Maximum liegt etwa 2 Jahre hinter uns, so dass der Trend aktuell in Richtung Entwarnung geht.

  • sburkhar schrieb:
    war ein Offset von etwa 50 km zu boebachten
    Sowas ist wirklich böse... Ein Ausfall ist nicht schön, Man weiss aber sofort, woran man ist. Eine fehlerhafte Anzeige hingegen ist wirklich worst case.


    Chris

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