Für die Trudelhypothese spricht das Wrackbild, und die Orografie.
Die Density altitude ist zweifelsohne ein erschwerender Faktor.
Ebenso sind erschwerede Faktoren der Gerbirgskamm der sozusagen unbedingt überfolgen werden musste. Die Hufeisenform des Gebirges. Der Wind.
Was der Pilot als Zeuge meint, verstehe ich nicht. Meint er etwa eine Pitchänderung? Wäre auch mit der Truderhypothese kompatibel.
Der typische Gedankengang der Linienpiloten ist/wäre kontraproduktiv. Ein exakter Flugplan, exakte Wendepunkte mit vorgegebener Höhe. Der starke Wille den Zeitplan und die Flugstrecke zu erfüllen. Die schweizer Pünktlichkeit ist hier nicht optimal.
Der Gebirgspilot denkt da diametral verschieden. Zuerst kommt die Analyse des Wetters, Wind, Wolken, Besonderheiten. Anhand von diesen Daten wird erst die Strecke ermittelt. Dort landen wo man es vorgesehen hat, ist minderwichtig. Es wird der optimale Landingstrip ausgekoren. Unvorhergesehene 360º nur um ein bisschen Höhe zu gewinnen, sind ganz normal. Und der Kreis wird dort ausgeführt, wo es wirkungsvoller ist, nicht unbedingt auf die vorgesehene Strecke.
Ein sogenannter Experte hat in einer Pressekonferenz auf die Wartung eingedroschen. Alles was nicht ein Linienflug ist, sei gefährlich. Von mir aus völlig daneben gegriffen. Reine Selbstverherrlichung.