Das Ganze hat auch einen einfacheren Grund, als man meinen mag. Es ist vergleichbar mit der LAPL. Diese sollte ursprünglich Leisure Aircraft Pilot Licence heißen. Nachdem einige Beschwerden eingingen (schließlich möchte man ja ein echter Pilot und kein Freizeitflieger sein), änderte man den Namen auf Light Aircraft Pilot Licence.
Genauso war es mit der Bezeichnung PNF. Pilot Not Flying suggeriert, dass der Pilot sinnlos dasitzen könnte und während des Fluges keine wichtigen Aufgaben erledigt, obwohl er ja das Gegenteil tut. Aus diesem Grund einigte man sich auf die Bezeichnung PM für Pilot Monitoring. Ist mittlerweile Gang und Gäbe in den Cockpits. Aber ist ja nur ein Schönheitsfehler.
Falsch ist lediglich die Information, dass der nicht erfahrene Pilot in der Regel PF ist. Schon rein rechnerisch könnte ein erfahrener Pilot so theoretisch nie auf seine Erfahrung gekommen sein. PF und PM ist man daher im Wechsel. Ausnahmen bestätigen die Regel. Kommt zum Beispiel bei Destinationen vor, die ausschließlich von Kapitänen angeflogen werden dürfen (z.B. Funchal auf Madeira) o.ä.
Gibt man in Google Segelflieger und Absturz ein bekommt man das Entsetzen wieviele Unfälle es gibt. Segelfliegen hat doch das Image das es sicher ist. Hätte ich so nicht gedacht. Ich denke ein Motor kann nicht verkehrt sein.
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