Flugpraxis, Planung & Reisen Diskussion

VFR Flugplan entlang lower airspace IFR

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11Beiträge in diesem Thema Jetzt antworten
  • Ich plane meinen ersten VFR Flugplan für den Grenzübertritt Frankreich-Deutschland. Ich plane entlang den lower airspace IFR Routen zu fliegen, jedoch 1000" niedriger. Ich denke, das ist gängige Praxis. (falls nicht bitte anmeckern) Meine Frage ist, was richtigerweise im "Route" Feld eingetragen werden muß. z.B. für folgendes Segment: VOR SAU zum VOR LMG unterhalb der Route R10 via VELIN NORON auf FL055. Was ist richtig:  SAU FL055 R10 VELIN NORON LMG ? oder würde das als IFR FPL unter VFR Regeln als fehlerhaft abgewiesen, oder

    SAU F055 DCT VELIN DCT NORON DCT LMG

    Vielen Dank im voraus

    hk

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  • Am besten den Flugplan online eingeben dann sagt er dir vor dem abschicken schon ob das richtig ist. Ist eh das einfachste und dann kannste auf der FIS direkt mit minimaler kommunikation ohne einleitungsanruf losquatschen "D-xxxx VFR Flightplanflight von nach takeoff minute yy open flightplan". 

    Das FL brauchst du nicht da du als Höhe ja generell VFR eingibst. Da du im FPL die Flugregel VFR auswählst wird es kein IFR Plan.

    Nicht zu viele Wegpunkte angeben (auch bei IFR Route nicht notwendig). Es reicht TO - DCT - Grenzübertritt - DCT - LDG. Alle 200km sollte ein Punkt angegeben werden. 

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  • Belchman schrieb:
    Nicht zu viele Wegpunkte angeben (auch bei IFR Route nicht notwendig). Es reicht TO - DCT - Grenzübertritt - DCT - LDG. Alle 200km sollte ein Punkt angegeben werden.

    NfL 1-1629-19

    "Aus Gründen des Such- und Rettungsdienstes sind bei allen Flügen au-
    ßerhalb von veröffentlichten ATS-Streckenführungen die Punkte anzuge-
    ben, an denen Richtungsänderungen vorgesehen sind, oder an denen ei-
    ne Flugzeit von 30 Minuten, bzw. eine Flugstrecke von 200 NM überschrit-
    ten wird.[...]"

    https://www.dfs.de/dfs_homepage/de/Services/Customer%20Relations/Kundenbereich%20IFR/14.05.2019%20-%20Eintrag%20STS-ATFMX%20im%20Flugplan/NfL%20Nr.%201-1629-19.pdf

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  • Von FR nach DE kannst Du den FP auch ganz bequem beim AIS-C eingeben. Hab ich bisher immer so gemacht. Die geben das nach FR weiter. Wenn etwas nicht paßt rufen die dich superfreundlich an und helfen bzw korrigieren.

    Grenzübertritt und grob alle 30 min einen WP.... mhmnaja, hatte mir einer vom AIS mal gesagt, jede Stunde sollte es schon sein.
    Du mußt keine VORs eintragen oder 5Buchstaben waypoints... als VFR-Flieger hab ich ja auch keine IFR-Karte.

    Flugplätze die grob am Weg liegen sind ok, aber auch Städtenamen die man kennt, also nicht gerade ′Ubstadtweier′. Oder bekannte Geländemerkmale: ′Montblanc′.
    Fertig.



    Per OLIVIA geht natürlich auch.
    IM FLUG ab Ausland hab ich noch nie nen FP aufgegeben. Ist viell. etwa stressiger als on gnd im Ohrensessel.
    "fliege unter den lower airspace IFR Flugrouten"  interessiert mich, das kenne ich nicht. Auf der VFR-Karte sehe ich keine, nur die LF-Rs wo das Militär durchfetzen könnte.  Fliege also ′Luftlinie′ oder mal über/unter den LFRs oder dran vorbei.  Gern Informationen dazu, wenn es den post nicht allzusehr versaut, oder wir machen einen neuen.  Danke.

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  • Erfahrungsgemäß sagt man in Frankreich dem Lotsen, wo man hinwill und in welcher Höhe und bekommt dann ein Direct To, vorausgesetzt man bleibt auf der Frequenz und kann ggf. reagieren, sollte eine geänderte Anweisung erfolgen. Die Planerei über IFR-Waypoints würde ich mir sparen.

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  • Hast Du das auch mal in der Woche so probiert?   Mir wäre das zu heiß, ′einfach losfliegen und mal sehen, wird schon klappen′.   Aber viell. ich ich auch zu deutsch-vorsichtig. 

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  • Japp... sowohl am Wochenende als auch unter der Woche. War nie ein Problem. Und ist tatsächlich deutsch-vorsichtig ;-)

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  • Frankreich ist total entspannt. Was das durchfliegen von kontrollierte und insbesondere beschränkte Lufträume angeht ist gerade Deutschland in Europa eher weniger entspannt. Eine aktive ED-R mal durchfliegen hab ich nie geschafft, aber sehr wohl wurde ich durch aktive LF-Rs gelotst, oder auch schon in Dänemark durch aktive TRAs.

    Wäre zu schön, wenn Langen auch einfach mal ein “cleared direct” geben konnte. Aber nun ja, in Deutschland sitzen bei FIS leider nunmal keine Fluglotsen. In Frankreich ist FIS und Approach i.d.R. die gleiche Funkstelle, also VFR und IFR auf eine Frequenz.

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  • So isses, exakt. Deshalb kommt man auch immer überall problemlos durch, selbst, wenns aktiv ist. Lediglich Paris ist tricky. Ich empfehle www.fliegen-in-frankreich.de

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  • Interessant.  Also guckt ihr Euch garnicht an, was  aktiv ist/sein könnte, sondern fliegt einfach, und FIS  FR  regelt das ′on the fly′?  Mussich mal probieren.
    Bisher hab ich mich immer bemüht, die roten Bereiche zu vermeiden, und auch brav bei SIA geguckt, was wann aktiv ist.

    ′Fliegen in FR′ ist bekannt.

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