edhs schrieb: Aber keiner soll sich abschrecken lassen, und als Avanzato oder Basico Italien erkunden. Es ist ein herrliches Land mit unglaublicher Gastfreundschaft sobald man die Touristenzentren meidet. Aufgrund der vielen Agritourisme mit Landebahn ist es DAS Land für UL′s.
Naja, Italien ist ein schönes Land für den Urlaub, ja... Aber zum Leben... ;)
Egal, ich habe schon entschieden, dass ich als Avanzato fliegen werden. Aber die Idee bei dem Garten meinen Eltern zu landen (was in Italien auch nicht ganz verboten ist, so wie ich verstanden habe), hat ein gewisser Charme...
lucabert schrieb: Aber die Idee bei dem Garten meinen Eltern zu landen (was in Italien auch nicht ganz verboten ist, so wie ich verstanden habe), hat ein gewisser Charme...
Wenn der Garten 300 Meter lang und 20 Meter breit ist.... ;o)
G3-Flieger schrieb: Plan B - als Avanzo mit Flugplan und guter Vorbereitung der Wegpunkte und den Controller nicht mit zu vielen Wegpunkten überfordern.
Nur weil ich ein Krümmelkacker bin...
Avanzato (fortgeschrittener), nicht Avanzo (Müll, Speiserest)... :D
Bis Bozen kannst Du Padua rufen, aber das nutzt nix da gibt schon mal Kontakt Probleme in den Bergen. Bei schönem Wetter am Wochenende überschlagen sich die Italiener wie hier an der Nordsee. Man muß sich da durchsetzen. Dann das ganze Routing aus dem FP runtersprechen.( liegt das denn nicht vor?) Dann folgen in Anständen die Way points mit ETA , oft nicht die Namen Padova Est sondern PZW1, dann wird man auch mal auf einen Höhe geholt unten bei Padova schon mal 1500ft . Ja da kann ich doch gleich als Basico fliegen. Squark, QNH bekommt man hin wenn man vorher gut zuhört.
Es kam dann auch mal eine Frequenz Übergabe ( ich glaube es war Thiene oder Vicenca oder so ) Warum weiss ich bis heute nicht . Man wurde auch mal nach ETA gefragt die ich gar nicht vorgesehen hatte. da ist schnelles suchen angesagt und halt mit der IFR Abkürzung. Auch einer Abkürzung in der Route wurde mir angeboten, dann war schnelles suchen im SD angesagt.
Für einen Geübten ist das alles kein Problem. Es kommen halt die Störgeräusche, Ausblocken bei hoher Traffic hinzu. Und hoffentlich keine Wolken auf der gleichen Höhe.
Dann ist das die Herausforderung die einem erfahrenen UL Piloten erst richtig Spass macht.
Der Ungeübte sollte bei dem Work Load halt den Höhenmesser und den Fahrtmesser ab und zu mal im Auge behalten, :) .
Und nicht vergessen FP immer bei FIS zu machen bevor man landet!
Allen anderen empfehle ich nehmt die Groß- Glockner Route( östlich) > 11000ft , Plöckenpass , Tagliamento runter bis zum tanken -super plus- in Al cassale, dann an der Küste weiter. Als Basico. und wenn ihr keine Lust habt dann braucht ihr von Hamburg bis an die Adria mit niemanden reden. in Italien Transponder aus, und an die 1000 ft gewöhnt man sich schneller wie man denkt. In den Bergen/ Alpen misst da eh keiner nach, da ist auch nix den man stört. Da kriecht keine in 1000ft durch die Täler, man bleibt an den Flanken der berge. unten dann ft 1000 oder 1200 ft auch Banane.
Italien kann so einfach sein. Schön ist es eh und Spass machtes auch.
Vorbereitung ist alles.
QDM
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