Einflug in die Schweiz

Forum - Fliegen & Reisen
  • QuaxC42 schrieb:
    Das ist ja allgenmein jetzt üblich das man den Mund verboten bekommt oder herabgewürdigt wird wenn man auf das ursächliche Problem hinweist.
    Ach je. Du teilst hier aus, bashst dauerhaft rum, und wenn Du mal gesagt bekommst, dass das hier fehl am Platz ist, fällst Du in ein ‚Mimimi‘?

    Du merkst dann nach ein wenig Nachdenken sicherlich schon, was das ursächliche Problem ist.

    Zur kleinen Hilfe: wenn Dir der Mund verboten wäre, hättest Du nicht schreiben können und Dein ursprünglicher Text wäre auch weg.

    Oder Du sogar an anderem Ort…

  • @steffen_E

    Ich bashe hier nicht oder jammer rum. 

    So wie es aussieht gibt ja wohl ein Problem als BRD ULer in die Schweiz zu fliegen? Oder ? :)  Zumindest ist es richtig teuer. 

    Ich spreche halt sachlich genau das an wo das Problem liegt. 

    Nicht bei den Schweizer. Die können ja gerne versuchen sich hier in der EU die Rosinen rauszupicken und was denen nicht gefällt das halten sie an der Grenze auf.  Entspricht das der Vorstellung von einem geeinten freien Eurpopa ? Gegenseitig sich mit Respekt anzuerkennen ?  

    Nach Deutschland fliegen und die Freiheiten nutzen aber umgkehrt maximale Behinderung ?

    Aus Schweizer Sicht vielleicht zu verstehen. 

    Aber müssen wir das aus Deutscher Sicht das akzeptieren?   Ich denke wohl eher nicht. 

  • Es lohnt nicht, sich darüber aufzuregen, ist halt die Regelung und fertig

    Deutschland hat ganz andere Probleme...


    Chris

  • @QuaxC42:

    Ähhm... die Schweiz ist da schon EU-konform.
    Mit einem EU-konformen D-E... Flieger fliege ich in der EU überall problemlos hin - auch in die Schweiz.

    Mit einem nur D-konformen aber Nicht-EU-konformen D-M... Flieger lassen sie mich halt nicht einfach rein - ihr gutes Recht.
    Dafür kommt aber auch kein Schweizer mit einem Schweizer-UL nach Deutschland - denn es gibt keine :-)

    Ist aber eigentlich schon vor Ausbildung und Flugzeugkauf klar (und das seit sehr langer Zeit):

    PPL:                                              Weltweites Fliegen
    LAPL:                                            EU-weites Fliegen
    Luftsportgeräte-Schein:            D-weites Fliegen (mit ein paar good-will-Ausnahmen)

    E-Klasse, K-Klasse, LSA, VLA:    EU-weites Fliegen
    UL:                                                D-weites Fliegen

    Wenn ich mir für mein Reiseprofil die falsche Lizenz und den falschen Flieger ausgesucht habe, ist das alleine mein Problem und nicht das der Schweizer.

  • t-h-w schrieb:
    Wenn ich mir für mein Reiseprofil die falsche Lizenz und den falschen Flieger ausgesucht habe, ist das alleine mein Problem und nicht das der Schweizer.
    Nee ist es nicht, als ich damals meinen Schein gemacht und meinen Flieger gekauft hatte, durfte ich ganz easy in die Schweiz fliegen.
  • Danke T-H-W,

    das war mir alles bereits vorher schon bekannt. Es ist das übliche: "Mach doch den Lapl oder PPL Schein".

    Aber Deine Analyse UL = SPL nur " D- weites Fliegen "  ist schlicht falsch.

    Problemlos kann man nach Polen, Tschechien , Ungarn , Italien , Österreich, Frankreich, Holland, Slowenien, Kroatien, Dänemark, Schweden mit UL fliegen. Für Dänemark ist ein kostenloses Permit notwendig das man in 1 bis 3 Tagen bekommt wenn man Teile vom Flugbuch als PDF da hinsendet. Total easy. Es geht also. 

    Diese Länder leben Europa so wie es sein soll und erkennen jeweils unkomplitziert die Regeln des Anderen an. Machen wir auch sogar mit den Käsköpp, die fliegen hier ohne Rettung. 

    Die aufgeführten Länder sind um Deutschland herum in der typischen Range die ein normales Ul noch gut erreichen kann. Warscheinlich geht auch Spanien oder Griechenland. Aber da kenne ich mich nicht so aus. (Da bräuchte man eher was Schnelleres : )   ) .

    In vielen der oben genannten Länder war ich mit meiner lumpigen C 42 bereits gewesen und es war mit entsprechender Vorbereitung einfach da hin zu fliegen. FP ist ja mit der Navi software wirklich easy, da unterscheiden wir uns nicht von Echo. 

    Es ist also schlicht falsch das man nur mit SPL Lizenz in Deutschland fliegen kann. Da haben die Verantwortlichen ( die Verbände? ) mal einen guten Job gemacht. Man braucht als Hobby Flieger eigentlich keinen anderen Schein. Aber das ist ein anderes Thema.

    Einzig Belgien und Schweiz zicken da rum. England weiß ich nicht, die müssen sich sowieso erst mal finden.

    Sich gegenseitig anzuerkennen ist eine sinnvolle Sache zumal ja die Ausbildung allgemein gut ist und wir alle soweiso im gleichen Luftraum rumfliegen. Beherrschen müssen wir es alle gleich gut da steht der SPL dem PPL in VFR nichts nach.

    Ob man da Einschränkungen bei UL für Zürich Intern. oder für Genf macht ? Warum nicht. Gibt es auch hier welche für UL in Egelsbach. So what, lande ich mit UL eben in Paderborn, Düsseldorf, Stuttgart, Hannover oder Sylt. Geht doch.

    Kein Genf als Beispiel ?   Dann landet der Uler eben in Annemasse, geht doch auch. 

    Die Schweizer sind schon etwas speziell und dürfen es auch gerne bleiben. Wenn die Deutschen Uler denn ein staatsgefährdenes Problem wären könnt man es verstehen. Aber mit 600 Kg ? Wo geht da eine Gefahr für andere aus ? Was ist unterschiedlich zu Östereich oder Frankreich ?  Leise und Umweltfreundlich sind Uls auch. 

    Was ist denn deren Motivation das nicht zu gestatten?

    Ich denke wir ( Unsere Offiziellen) sollten mal ein ernstes Wörtchen mit den Eid- Genossen reden und an die Vernuft appellieren. Das funktioniert dann schon.  

  • Achtung: Zwischen diesen beiden Beiträgen liegen mehr als 3 Monate.
  • Der aerokurier hat zu der Rechtsänderung folgenden Artikel geschrieben:

    https://www.aerokurier.de/ultraleicht/fluege-mit-auslaendischen-uls-fuer-deutsche-lizenzinhaber-verboten/

    Also hab acht ihr Lieben Piloten und hofft nicht erwischt zu werden…😅

  • @MTS, das ist allerdings wiederum ein ganz anderer Sachverhalt als das Fliegen mit deutscher Lizenz + deutsch zugelassenem UL im Ausland. In deinem Link geht es um den Betrieb von ausländisch registrierten ULs mit deutscher Lizenz in Deutschland.

  • Hallo Fledermaus82,

    danke für den Hinweis.

    wenn ich den Artikel richtig verstanden habe, dann gilt das für folgende ULs

    Eigentümer wohnt im Ausland, Ul in Deutschland zugelassen 

    Eigentümer wohnt in Deutschland, Ul im Ausland zugelassen 

    Eigentümer kauft Ul im Ausland und fliegt nach Deutschland, mit alter Zulassung 

    Demnach ist es wohl so, dass die UL Fliegerei für sehr viele Varianten nicht weiter ohne Probleme möglich sein wird. Dem Artikel nach ist eine Strafe immer zu verhängen und eine Ausnahme sehr unwahrscheinlich.

    Das angesprochene Problem ist in allen Ländern gegeben, wobei die Transitflüge in die Schweiz wohl besondere Auflagen mit sich bringen für Uls.

    Da ich eine Lizenz machen möchte, jedoch auch in Ländern der EU fliegen will, bleibt dann wohl der Ul nicht die erste Wahl für mich. Werde wohl den PPL machen und gegebenenfalls eine Ul in DE fliegen. Andere Maschine in der Echoklasse muss ich dann chartern.

    LG

    MTS

  • Nun ja, genau genommen gab es diese Einschränkungen so schon immer, nur wurden sie mehr oder weniger "geduldet" - was unter anderem dazu führte, dass viele in Grenznähe ihr UL z. B. niederländisch oder tschechisch zugelassen haben, um z. B. die Rettungsgeräte-Pflicht (gibt es in Holland und Tschechien nicht) zu umgehen. Da das wohl Überhand nahm, wird nun eben härter durchgegriffen, ist aber auch nur ein Punkt von vielen. Ist natürlich durchaus eine Thematik, über die sich streiten lässt - andererseits ist es im Straßenverkehr ja nichts anderes (wenn auch mit anderem Hintergrund). Aber melde mal dein Auto, das du hauptsächlich hier in Deutschland fährst, in Holland oder Tschechien an - geht auch nicht mal eben so ;-) Ich sehe ehrlich gesagt das Problem nicht, ein UL, das ich hier in D stationiere und auch zum Großteil hier fliegen werde, auch hier anzumelden... Private Flüge in den Großteil des (EU-)Auslands mit selbigem UL sind ja trotzdem - bis auf wenige Ausnahmen - problemlos möglich.

    Warum die Schweizer generell keine ULs wollen, ist aber eben wieder ein ganz anderes Thema und hat mit der "Anmelde-Problematik" in dem Sinne nichts zu tun.

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