Eric schrieb:Das ist genau die wesentliche Beobachtung Eric. Im täglichen Leben stehtst Du Deinem Gesprächspartner gegenüber, der ein Interesse daran hat dass Du ihn verstehst. Sonst würde er keine sinnvolle Antworten bekommen. Deshalb passt er seine Sprache in Deutlichkeit und Geschwindigkeit an.
Ich bin weit davon entfernt, mit Muttersprachlern mithalten zu können, aber in meinem Beruf spreche ich fast täglich englisch und habe diese Probleme vorher nie gehabt.
Im Funk (und das ist weltweit zu beobachten) geht es nicht um Unterhaltung, oder Verhandlung sondern um Meldungen und das Gegenüber ist eine ganze Gemeinde und zudem nicht sichtbar. Dazu kommt der Trieb, standardmässige Floskeln gelangweilt und daher schnell und mundfaul durchzugeben. Und das Macho-Verhalten einiger, die durch schnelles Sprechen nicht Verständigung erreichen, sondern Überlegenheit erzielen wollen.
Diese Mischung macht Funken an unbekannten Plätzen und dies besonders im Ausland immer wieder schwierig. Das unsere Sicherheit dadurch nicht verbessert sondern verschlechtert wird scheint nicht im Vordergrund zu stehen. Deswegen wundere ich mich immer wieder, wenn ich auf solche Schimpansen-Funkerei treffe. Wozu eine Sprache undeutlich aussprechen, wenn der Sinn der Übertragung dadurch konterkariert wird?
Gerd