Den C-22 Rumpf habe ich komplett in den LKW hineinbekommen. Müßte ich eine C-42 transportieren, dann würde ich entweder das HLW ausbauen oder notfalls, nur die Höhen- und Seitenruterklappen an den Scharnieren ausbauen und das Leitwerk eben hinten rausgucken lassen. Dazu sollte man aber klären, ob der LKW mit teilweise aufgefahrener Heckklappe (mit massiven Spanngurt sichern), überhaupt gefahren werden kann. Nicht, dass so eine technische Bevormundungseinrichtung verhindert, dass man in dieser Konfiguration fahren kann. Überbrücken läßt sich ja so einiges.
In dieser Jahreszeit ist der LKW die zuverlässigere Alternative. Was nützt es Dir, wenn Du nur die halbe Strecke fliegen kannst und dann hängt der Karren irgendwo tagelang (oder mit Pech, auch noch Wochen) fest. Es soll ja auch Piloten geben, die arbeiten müssen und nur begrenzte Zeitfenster für solche Projekte haben.
Später im Jahr ist das kein Problem, aber jetzt kann man vermutlich lange warten, bis man einmal von Süd nach Nord durch die Republik donnern kann.
Einziger Wermutstropfen sind die hohen Kosten (Miete, plus rund 20 Liter Diesel auf 100 km). Das läppert sich.
Gruß
Edgar
PS: Im nachhinein war ich froh, dass ich den Vogel nicht auf eigenen Flügeln überführt habe, denn just nachdem der Vogel hier in Leer eine Stunde geflogen war, haben sich die scheiß Spritfilter, mit Filterpapier angefangen aufzulösen. Dadurch hat sich ein Schwimmernadelventil verstopft. Hier in Leer war das kein großes Problem, sondern nur ärgerlich.