50 Stunden bis Kabul

Forum - Plauderecke
  • Ja, der Flug und die Bilder sind toll.

    Das Motiv und die Durchführung fand ich ziemlich naiv. Spontan mit einem Uraltflugzeug in Richtung Afganistan, mit der wagen Vorstellung, da einem Mädchen zum Fliegen zu verhelfen.
    Ohne Ahnung von den Gegebenheiten vor Ort, von den Sitten, von den Steinzeitgesetzen der dortigen Männergesellschaft. Die Kleine hätte schon mögen gewollt, nur trauen hat sie sich nicht gedurft.

    Und die Pilotin bohrt und bohrt. Verblüffenderweise hat sie auch teilweise Erfolg, und 2 weibliche Oberste der afg. Luftwaffe sind kooperativ, nachdem sie ihre Vorgesetzten gefragt hatten.
    Dennoch scheitert alles am Abblocken der Familie des afg. Mädchens. Also macht sich die dänische? Heldin mit hängenden Ohren wieder mit genau so planlosen Vorstellungen auf den Heimweg.

    So ist meine Erinnerung an diese Sendung, als sie vor einigen Monaten im TV lief. Hab ich was verpasst oder war alles ganz anders?
  • DAL4 schrieb:
    Ja, der Flug und die Bilder sind toll.

    Das Motiv und die Durchführung fand ich ziemlich naiv. Spontan mit einem Uraltflugzeug in Richtung Afganistan, mit der wagen Vorstellung, da einem Mädchen zum Fliegen zu verhelfen.
    Ohne Ahnung von den Gegebenheiten vor Ort, von den Sitten, von den Steinzeitgesetzen der dortigen Männergesellschaft. Die Kleine hätte schon mögen gewollt, nur trauen hat sie sich nicht gedurft.

    Und die Pilotin bohrt und bohrt. Verblüffenderweise hat sie auch teilweise Erfolg, und 2 weibliche Oberste der afg. Luftwaffe sind kooperativ, nachdem sie ihre Vorgesetzten gefragt hatten.
    Dennoch scheitert alles am Abblocken der Familie des afg. Mädchens. Also macht sich die dänische? Heldin mit hängenden Ohren wieder mit genau so planlosen Vorstellungen auf den Heimweg.

    So ist meine Erinnerung an diese Sendung, als sie vor einigen Monaten im TV lief. Hab ich was verpasst oder war alles ganz anders?

    Hallo DAL4,


    nichts verpasst, genau so war es.


    Zu Anfang ist das Ganze ja total verrückt. Hat was aus der Anfangszeit der Fliegerei. Ein echtes Abenteuer in der heutigen Zeit. Naiv, volles Risiko, verantwortungslos, positives Ergebis ungewiss. Sie hatte sicher viel Glück.( und es auch später nicht wieder herausgefordert !)  Aber das ist auch der Reiz der Sache.   Besonders am Ende, wo doch alle auf ein Happy End warten, wird sie  (und auch wir Zuschauer)  von der Realität eingeholt.  Das Erlebnis mit dem Mädchen zeigt deutlich,  dass es sich um einen anderen Kulturkreis handelt, den wir nur schwer verstehen und wir nur schwer akzeptieren können.  Wir müssen lernen, dass wir denen nichts aufzwingen können.  Das war überraschend ehrlich von ihr dokumentiert worden. Ich denke auch der Weg und die spontanen (fliegerischen ) Ereignisse  waren  das Ziel. Somit doch ein Erfolg (übrigens jetzt mit eigener Maschine im Museum !) Grüße


    Peter  

  • Hi DAL4,

    mal ehrlich. Wäre das Mädel nicht so Naiv gewesen, dann hätte sie das Ding wohl kaum angefangen. Mit dem Wissen was ich heute von der deutschen Luftwaffe dort unten habe, würd ich niemals da runter fliegen wollen...

    Dennoch, schöne Bilder und wenigstens hat sie uns an ihre Naivität teilhaben lassen;-)

    Übrigens, ein ganz ähnliches "Projekt" ist unter Luftsafari.ch zu sehen. Der Film, also die Doku, ist echt lohnenswert, zumal die wirklich mit nem UL geflogen sind. Wer da noch von Zuladung und MTOM redet....

    Greets!
  • Schade, ich habe leider nur einen Teil gesehen und ARTE plant vorerst keine Wiederholung. Dabei hätte ich die Doku so gerne komplett gesehen - mir gefielen die Bilder und auch die Aktion (vermutlich besonders aufgrund dieser naiven und unbedachten Art) sehr gut
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