Wenn es in Deutschland zu einem Personenschaden kommt (hatte ich leider in der Arbeit schon sehr ernsthaft) prüfen deutsche Behörden zuallererst ab alle Vorschriften eingehalten waren.
In der Arbeit sind dies Gefährdungsanalysen, Sicherheitsunterweisungen, Einweisungen auf dem Gerät etc.
Wenn man hier eine Lücke hat wirds von der Staatsanwaltschaft ernsthaft unbequem.
Beim UL wären dies wohl, Passberechtigung, 2 Jahres Unterweisung, Flugvorbereitung, Wetterbrieving, Weight and Balance u somit Überladung. Wenn da was nicht passt bekommt man ein Problem.
Vor dem Gesetz ist Überladung kein Kavalliersdelikt, sondern ein vorsätzliches und grob fahrlässiges Vergehen.
Dass es angeblich jeder tut ist vor Gesetz keine Entschuldigung, sondern nur ein Eingeständnis, dass man uneinsichtig ist.
Wenn der Unfall auch nur ansatzweise auf Überladung zurückzuführen sein sollte ist wg Vorsatz auch die Deckung der Versicherung weg.
Somit alles kein Spass sondern sollte immer gut abgewogen sein wie alles was man so treibt....
PS:
Viele argumentieren ja damit, dass der Flieger ja für 600kg gebaut ist u in der USA mit 600kg fliegt, somit ist ja alles io.
Gegenbeispiel: Ein Lkw rast mit 50 statt der erlaubten 40 Tonnen in ein Stauende.
Der Fahrer sagt dann, 25% Überladung sind doch kein Problem, weil der LKW in Russland od USA auch mit 50 to fahren darf.
Was wird dazu wohl ein Staatsanwalt od Richter sagen....
In Deutschland gelten halt deutsche Gesetze u Zulassungen und das sind dann halt 472,5 u es ist hierbei völlig egal was man am Nordpol dürfte...