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Elektroautos und Elektromotorräder

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1.864Beiträge in diesem Thema
  • EDXJ schrieb:

    Die Harley-Hubraum-Fans müssen jetzt ganz tapfer sein.

    Harley-Davidson baut ab Sommer Elektromotorräder.

    Das ist für ′nen Harley-Fan ein ganz alter Hut, die wurden schon 2014 vorgestellt. Damals hatten die im Werbevideo einen turbinenähnlichen Sound aber beim ′nem Testride hörte es sich eher so an wie ′ne Horde Gabelstapler auf Kaffefahrt...
    EDXJ schrieb:
    Die Kulturlandschaft am Niederrhein ist dagegen unwiederbringlich verloren.
    Ich bin in der Nähe eines Baggersees aufgewachsen und habe es genossen, im Sommer gleich nach der Schule Baden zu gehen und im Winter Eishockey spielen zu können. Ich würde was drum geben wieder ′nen Badesse in der Nähe zu haben.

    Und mal im Ernst, natürlich tut es jedem weh, sein Haus räumen zu müssen aber sooo groß ist der kulturelle Verlust dann auch nicht (der finanzielle dürfte doch ausgeglichen werden). Da wird dann die Agrarkultur gegen eine Badekultur getauscht. Das Kaff aus dem ich komme hätte ich mir mit dem Arsch nicht angekuckt, so langweilig wäre es ohne den Baggersee.

    Gruß Lucky

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  • EDXJ schrieb:
    Die Kulturlandschaft am Niederrhein ist dagegen unwiederbringlich verloren.
    Naja, es wird das rheinische Braunkohlerevier genannt. Niederrhein ist nördlicher.
    Bei uns am Niederrhein haben wir noch echte Steinkohle gefördert. Das sich diese Freiluftschürfer überhaupt "Bergmänner" nennen dürfen ;-)
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  • @Lucky

    Ich vermute du vertust dich da etwas in den Dimensionen. Ich schätze der Tagebau Hambach ist etwa 100mal so groß, wie der größte Baggersee, den du in deiner Gegend kennst. Für eine Tongrube bei euch mussten vielleicht 10 Häuser weichen, im Rheinischen Braunkohlerevier Tausende.

    Und den kulturellen Verlust können nur diejenigen wirklich beurteilen, die in dieser Landschaft gelebt haben.

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  • Hier mal ein aktueller Bericht aus der Praxis mit dem Kona.

    Fazit: Trotz konstanter Autobahnschleicherei mit 120 statt prognostizierter 400km nur 300km Reichweite, stundenlanges rumstehen an Ladestationen, durch andere E-Autos belegte Ladestationen, fehlende Infrastruktur.


    Chris

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  • @Quax

    Das ist ja wirklich ein Paradies. Dann hättest du bestimmt auch nichts dagegen, wenn demnächst die Bagger bei dir anrollen und zuerst dein Haus wegbaggern, dann das deiner Eltern, die Häuser all deiner Freunde, die Kirche in der du getauft wurdest, die Schulen, in die du gegangen bist, deinen kompletten Wohnort, die Nachbarorte und überhaubt ALLES im Umkreis von 10km.

    Aber dafür gibt es in 40 Jahren einen schönen See, der zwar ökologisch eine miserable Qualität hat, aber auf dem RWE-Prospekt sieht er sicher ganz toll aus. 

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  • Danke Chris, für das Video . Empfehle das Fazit bei 16:30   

    Am besten hat mir das neue Wort des Jahres gefallen:   "Ladeweile "

    Genau diese Langeweile beim Warten, das irgend wo hinfahren müssen ,rumhängen im Schnellimbiss ,  das betteln müssen nach Strom im Hotel, das dauernde prüfen "wie lange hälts noch" oder bleibe ich sogar liegen. Das hoffen das keiner die Ladestationen vor mir schon besetzt hat, geht meine Karte an der Säule,  wie komme ich von einer Säule als Zielort zum eigentlichen Ziel , mit Taxi oder Laufen?  Mit 120 Km auf der Autobahn rumschleichen, geht gar nicht.  Das ganze Vorabinformieren:  wo gibts schnellen oder billigen  Strom, passt der Stecker , welcher Anbieter ?   

    Meine Kinder und meine Frau würden so ein Stress-Wochenende nicht mitmachen. 

    Als Lösung empfiehlt er dann mal locker Infrastruktur- Maßnahmen die Milliarden kosten. 

    Das ist doch Steinzeit in einer Gesellschaft wo Zeit Geld oder Lebensqualität ist. 

    QDM  

    P.s. Fakt:  Warum fordern eigentlich die Grünen nicht das das E-Auto frei von seltenen Erden ist, die unter menschenunwürdigsten und naturschädlichsten Bedingungen in Afrika gewonnen werden? Warum muss ein E- Käufer nicht mehrere Tausend Euro bereits als Pfand für die Entsorgung beim Kauf zahlt? Schmeist man die Batterien dann auch in die Landschaft wie es hier immer mehr mit dem Müll um sich greift?   Verlogen ist das alles. Unerträgliche subventionierte  Verasche.  

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  • Lieber Quax der Bruchpilot,

    leider hat das Paradies seinen Preis.

    https://www.welt.de/reise/deutschland/article108759046/Sachsen-baut-sich-fuer-Milliarden-eine-eigene-Ostsee.html

    Franz

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  • @QDM

    Recycling - leider haben wieder die Asiaten die Nase vorn.

    http://www.businesskorea.co.kr/news/articleView.html?idxno=17239

    Franz

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  • EDXJ schrieb:
    Das ist ja wirklich ein Paradies. Dann hättest du bestimmt auch nichts dagegen, wenn demnächst die Bagger bei dir anrollen und zuerst dein Haus wegbaggern, dann das deiner Eltern, die Häuser all deiner Freunde, die Kirche in der du getauft wurdest, die Schulen, in die du gegangen bist, deinen kompletten Wohnort, die Nachbarorte und überhaubt ALLES im Umkreis von 10km.
    Ja und?

    Nach der Schule bin ich ausbildungsbedingt 8 x umgezogen. Das Haus meiner Eltern hätten sie mal damals schon abreißen sollen. Wir hätten gerne ein neues, modernes gehabt. Die Kirche hätten sie auch, am besten mit allen anderen Kirchen im Land zusammen, abgerissen. In dem alten Wohnort war ich die ersten Jahre mal zu Geburtstagen, seit 20 Jahren gar nicht mehr.

    So what?

    Heute wohne ich an einem künstlichen Baggersee (zerstörte Landschft) mit Flugplatz (Fluglärm und sinnloses Benzinvernichten) in der Nähe. Geil oder?

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