Das Auf und Ab der weltweiten Temperaturen ist nicht von der Hand zu weisen, die wikingischen Siedlungen auf Grönland fanden etwa um 1550 ihr Ende. Ich frage mich, wie die heute schmelzenden Gletscher in der Mittelalterlichen Warmzeit aussahen.
Aber darauf will ich nicht eingehen, auch nicht darauf, dass durch das derzeitige Verschieben der Tundragrenze nach Norden mehr Pflanzenwachstum möglich ist (ob das die weltweite Desertifikation aufwiegen kann lasse ich mal offen).
Was mich eher direkt umtreibt, ist die ständige Behauptung, die Akkus und e-Autos würden auf Sicht billiger werden, weil sie in größeren Stückzahlen produziert werden. Die werden aber doch nur dann in größeren Stückzahlen produziert, wenn mehr Nachfrage da ist. Ist aber mehr Nachfrage da, steigt bei begrenztem Angebot der Preis. Das tritt also zuerst ein? Werden die Dinger nun billiger oder erstmal teurer? Und wie sieht es mit dem Strom aus? Wird mehr Strom nachgefragt, müsste der doch auch erst einmal teurer werden. Und wo kommt der her? Oder bin ich nur zu doof das zu kapieren? Meine Photovoltaikanlage auf dem Dach bringt an besonders hellen Tagen um die 38 kWh, an echt düsteren Tagen gerade mal 0,05 kWh. Dann bräuchte ich aber den Strom um Licht zu haben. Ich bräuchte mit einem e-Auto den Strom wohl erst nachts, wenn ich gar keinen Ertrag habe. Irgendwie alles noch höchst unbefriedigend.
Ich glaube ich gehe lieber fliegen...
Gruß Lucky