Persönlich verstehe ich die Herangehensweise an unsere Ögobilanz nicht. Anfang der 80er hatte ein Golf Gti (Porsche 924) ein Leergewicht von um die 900 kg. Bastelt man da noch ein paar der heute üblichen Airbags und sonstiger Lebensretter hinzu (die ich für sinnvoll erachte) und hängt dann noch einen Motor mit heute üblicher PS-Zahl (mehr als 200 :-) ) hinein (der auch nicht mehr wiegt, als der damalige 1800er) dann hat man eine echte Waffe mit Spaßfaktor Hoch 10. Nutzt man die heute möglichen Leichtbautechnologien, dann dürfte die Karre noch immer unter 900 kg wiegen. Man hätte dann zwar 200 oder mehr Stellmotoren weniger an Bord und auch den ganzen anderen Tinneff nicht.
Aber man hätte ein Gerät mit echtem Spaßfaktor, was auch noch deutlich weniger verbraucht und weniger Dreck rausschleudert.
Und nochmals Aber! Man hätte dann einen, (achso) gefährlichen Menschen mehr auf der Straße. Oder mehrere Millionen untrainierte Vollpfosten, die zu spackig sind, um noch analog, wirklich schnell zu fahren.
Und ein weiteres Aber. Das Eierfön, Tablett, etc. darf man dann auch gleich zuhause lassen. Denn autonom, zum zwischendurch aufs Tamagotchi schielen, fährt so ein Karton natürlich auch nicht. Aber ich ich glaube, man könnte Verbräuche von deutlich unter 5 Liter per 100 km realisieren. Benzin verbrennen würde endlich wieder Laune machen. Nebenher würde der Verkehr auch wieder etwas besser fließen, denn leichte Fahrzeuge haben weniger Ruheträgheit.
Vorstehendes schreibt ein durchgeknallter, realitätsentrückter Ostfriese, der sein 600 kg schweres, extrem gut motorissiertes, komplett analoges Auto einfach nur liebt.