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Ein seltsamer Traum

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52Beiträge in diesem Thema Jetzt antworten
  • Ich wage nach 2  Jahren nochmals hier mein Traum- Gedicht zu veröffentlichen.

    Rotax -König 

    1. Wer fliegt noch so spät durch Nacht und Wind?
    Es ist der ULer, nach Hause, geschwind.
    Er sucht in der Karte, das Garmin fiel aus,
    nun welcher Kurs, wo geht´s denn nach Haus?

    2. Mein Pilot, was birgst du so bang dein Gesicht?
    Gleich ist es sunset und der Airport macht dicht!
    On top, über den Wolken in glasklarer Luft.
    Da drunten wird’s dunkel, dann geht´s in die Gruft.

    3. "Du lieber Pilot, komm bleib noch hier oben!
    Nur ein paar Kreise, komm lass uns toben.“
    Der Sorgen frei, grüß mir die Sonne
    in unbeschwerter Glückeswonne.

    4. Hallo Pilot, und hörest du nicht,
    was FIS dir leis ins Headset spricht?
    „Nun mach mal hin, gleich ist hier Schluss-
    vorbei mit entrücktem Fliegergenuss.“

    5. "Willst du nicht endlich landen gehn?“
    Am Platz sind nur noch Lichter zu sehn.
    Im Hangar schon der nächtliche Reihn.
    Alle quetschen flugs die Flieger rein.

    6. Mike Tango, Mike Tango,  wo bleibst Du bloß?
    Der Türmer will heim, doch seine Sorgen sind groß.
    Dort drunten, dort drunten, ich seh es genau;
    in  der Platzrunde, die alten Weiden so grau.

    7.“ Ich muss jetzt runter,“ die Faust am Knüppel geballt,
    „und bist du nicht willig, so brauch ich Gewalt."
    Im Sturzflug, Vmax,  jetzt pack ich es an.
    Hoffentlich hab ich dem ULchen kein Leid angetan.

    8. Dem Piloten graust es, er flieget  geschwind.
    Der Motor ist heiß und ächzet im Wind.
    Erreicht die Piste mit Mühe und Not;
    Der Uler lebt, der Rotax ist tot.

    Direkt verlinkter Beitrag
  • :-)
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  • Der Uler lebt, der Rotax ist tot.
    Ist aber völlig unrealistisch....
    :-)
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  • Ihr scheint mir so in Eurer Realwelt eingeschlossen zu sein dass Euch der Begriff "Traum vom Fliegen" im eigentlichen Sinne nicht viel sagen wird. Ein Mittel der Fortbewegung, sonst nichts?Wenn Ihr mit solchen Geschichten nichts anfangen könnt dann auch nicht mit den Texten von Autoren wie Antoine de Saint Exupéry:"Les premiers bonds sur l′air élastique s′amortissent et le pilote, qui mesure sa vitesse aux réactions des commandes, se propage en elles, se sent grandir.Le sol maintenant paraît se tendre, filer sous les roues comme une courroie. Ayant enfin jugé l′air d′abord impalpable puis fluide, devenu maintenant solide, le pilote s′y appuie et monte...."Oder das Lied "Icare" von Frederik Mey, bei Euch besser bekannt als Reinhard Mey. Ein Traum.Vielleicht liegt es auch genau daran dass ich es tausendmal bevorzuge allein zu fliegen. Also, lieber Geschichtenerzähler, weiter damit... es gibt sie noch unter den Fliegern, die Träumer:-)
    Gruss Stephan
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  • Moin,
    der "Geschichtenerzähler" hat kein Märchen erzählt, sondern in fürchterlich verquaster Sprache folgendes gesagt:

    Ein Mann in Jeans und und Bundeswehr Fliegerjacke kommt zum Flugplatz, holt sein Tiefdecker UL aus dem Hangar. Er steigt ein, startet den Motor, rollt zur Bahn und startet in die etwas thermische Luft. Später landet er und guckt etwas blümerant aus der Wasche.

    Das ist keine Literatur, sondern ein herrlicher Quark.

    Achim
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  • hm... ein Fleispunkt ist aber locker drin...!

    Herr Goethe wäre aber vermutlich nicht sehr erfreut über den Missbrauch seines Erlkönigs... ;-)
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  • Die Kernpassage des Ursprungsbeitrags ist: "irgendwie entrückt" ;-)
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  • ich träum da immer etwas anders... irgendwie handfester ... wenn auch utopisch :-)

    oder sowas:

      ;-)

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  • also mir gefällt der traum vom geschichtenerzähler. mach weiter so! ich seh da eine nette zeitreise: kommt einer aus dem mittelalter hier bei uns vorbei und erlebt dann sowas. ist doch herrlich.

    das ist halt bei dir, fl95, nicht so angekommen. und wie du das in verkürzter form darstellst, wäre es nicht mal im ansatz erwähnenswert.

    jedenfalls freue ich mich, wenn es unter diversen simpeldödeln auf unseren flugplätzen auch träumer und kleine philosophen gibt. die grossen sind für mich exypery und richerd bach, der vor allem mit der möve jonathan, ein herrlicher excurs in mut und ärodynamic.

    servus, adam
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  • Ich kann mit diesem "Traum" auch nix anfangen... Es wurde lediglich etwas voellig alltaegliches in seltsame Worte gepackt. Ein Fliegertraum schaut bei mir anders aus. :)


    Chris
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