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hat einer von euch Erfahrung, wie viel Flugschulung man braucht, um von einem Flächen-UL auf Gyrocopter umzuschulen? Habe mich heute mit einem Gyrocopter-Fluglehrer unterhalten und der meinte, dass man 12-20 Praxis-Stunden braucht, bis man den Gyro ausreichend gut beherrscht. Außerdem noch eine Stunde Theorie plus Prüfung. Das war doch mehr, als ich gedacht habe. Eigentlich dachte ich, es wäre nur eine Art Einweisung nötig. Grüße pompax |
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In der Theorie musst Du Technik und Verhalten i. b. Fällen machen, in der Praxis gibt es keine Mindeststundenanzahl. Es muss aber jeder Ausbildungsabschnitt durchlaufen werden, sodass die Einschätzung des Fluglehrers schon passt... |
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Hallo popmax, -> Das war doch mehr, als ich gedacht habe. ja - damit Gyrofliegen langfristig schmerzfrei bleibt, müssen sich Flächenflieger z.T. liebgewonnene Reaktionen "wegtrainieren". Ganz klassicher Fall: Schnelles Nachdrücken um Fahrt aufzuholen. Was bei der Fläche problemlos geht, _kann_ beim Gyro fatal enden... BlueSky9 |
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dann scheint das Umlernen doch nicht so einfach zu sein. Danke für die Infos soweit ... |
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Hallo,
ein Gyrocopter Pilot antwortete mir mal auf die Frage wie so ein "Ding" fliegt und zu Steuern ist, dass es absolut kein Problem wäre, wenn man die Eigenheiten und die Grenzen kennt. Wenn einem sein Leben lieb ist, reicht nur eine Einweisung von Fläche in Gyro sicherlich nicht aus!
Bernd |
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Man sollte die technik schon verstehen und das Ding in möglichst allen (!) Situationen beherrschen. Da reichen zwei bis drei Stunden nunmal nicht aus. Ich wäre vermutlich selbst nicht einmal zufrieden, wenn mir der Ausbildungsleiter nach zwei oder drei Einweisungsstunden den "Lappen" in die Hand drücken würde. |
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Hallo zusammen, Gyro fliegen ist bestimmt eine geile Sache (bin schonmal mitgeflogen)...wenn man es von Anfang an gelernt hat. Ein Fluglehrer (Fläche) aus unserem Verein hat auch diese "Umschulung" hinter sich, und hat sich letztes Jahr einen eigenen Gyro gekauft. Beim ersten Flug (Start) ist ihm genau das passiert, was weiter oben beschrieben wurde, in einer kritischen Startsituation falsch reagiert (eigene Angabe des Verunglückten), eben der Reflex des typischen Flächenfliegers, und schon war es passiert...Resultat: Maschine Schrott, etliche Monate Krankenhaus...zum Glück gerade noch mit dem Leben davon gekommen. Ich möchte mit dieser kleinen Story niemanden das Gyrofliegen vermiesen wollen, aber ich möchte eindringlich auf die Gefahr hinweisen, in die sich ein gestandener Flächenflieger begibt. Es ist nunmal so, egal was man gelernt hat, Autofahren, Fahradfahren, sobald die Routine eintritt, und die Handlungen unterbewußt geschehen, wird es schwierig, etwaige Gegensätze zu erlernen bzw. Antrainiertes abzugewöhnen. Ein einfaches Beispiel: Ein jahrelanger Motorradfahrer setzt sich auf ein Quad, oder eine Beiwagenmaschine...ich kann aus eigener Erfahrung sagen, es hat seine Zeit gedauert, bis ich es konnte. Nur bei der Fliegerei werden etwaige "Fahr" -Flugfehler direkt bezahlt...und selten verziehen. In diesem Sinne, viel Glück.
Gruß, Volker |
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Da kann ich Volker-P nur recht geben.
Liebgewonne Verfahren von der Fläche müssen beim Gyro ganz anders bewertet werden und das ist nicht immer einfach. Es gab mal eine Zeit da hatten Umschüler mehr Unfälle als reine Fußgänger. Aus eigener Erfahrung kann ich nur jedem empfehlen der Gyro fliegen lernen will sich äußerst intensiv mit dem theoretischen Hintergrund zu beschäftigen, das hilft möglicherweise Fehler zu vermeiden. So schnell mal nebenbei den Schein machen, das wird nix!! Gruß flyingdoc |
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