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Neue Lizenzen - ULer vorerst safe In Kürze, naja frühestens 2012, wird die EASA das neue Lizenzmodell bzw. neue Lizenzen einführen. Wir ULer sind prinzipiell safe und bleiben auf unbestimmte Zeit in nationaler Hand, wobei sich die EASA die UL Branche in ferner Zukunft sicherlich auch unter die Fittiche nehmen wird. Vorerst heißt es für uns aber, dass alles so bleibt wie es ist - erstmal. LAPL (Light Aircraft Pilot License) Wie dem auch sei. Es wird viel Neues geben. Die Lizenzen reichen von der Basic LPL (A) für SEP und TMG über die Basic LPL (H) für Helikopter, die LPL (As) für Luftschiffe, LPL (B) für Ballone, die LPL (S) für Segelflieger bis hin zur LPL (A) für Motorflieger (SEP/TMG) und LPL (H) für Helikopter. Das ist die Sparte der sogenannten Leisure Pilot Licence. Wenn ich mich recht entsinne, wurde die LPL aufgrund einiger Kommentare jedoch kürzlich auf LAPL geändert bzw. umbenannt. Das heißt, dass wir eigentlich nicht mehr über die LPL (Leisure Pilot Licence), sondern über die LAPL (Light Aircraft Pilot License) sprechen. Was sich hauptsächlich ändern wird:
Ach übrigens: 100% sicher bin ich mir nicht. Wer also Fehler findet, sollte die schnell mitteilen, sodass die entsprechende Information korrigiert werden kann :) |
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Kenne mich nicht damit aus, daher ist das hier vielleicht ne blöde Frage: wie ist das mit dieser 600 kg Klasse? Sind das dann auch UL′s? |
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Die 600kg Klasse gibt es in Deutschland quasi nicht. Das ganze würde unter die von Truxxon genannte ELA1 (MTOW bis 1000kg) fallen. ULs dürfen maximal 472,5 kg (inkl. Rettung) wiegen und das wird auch erstmal so bleiben, obwohl eine Korrektur durch den Gesetzgeber meiner Meinung nach längst überfällig ist. Das Gewicht soll in Zukunft aber durch die EASA europäisiert werden. Man arbeitet so weit ich weiß an einem Entwurf mit 560kg MTOW. Das Problem ist, dass diese Überlegungen nun schon seit 2005 andauern. Von daher glaube ich nicht daran, dass man in Kürze mit einer MTOW Anhebung rechnen kann. |
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Ja, leider ist das so. Unsere EASA läßt hier wichtige Zeit verstreichen. Mit einer zügigen Festlegung auf 560 kg im geeinten Europa würde auf der einen Seite ein ausreichender Gewichtsspielraum für die gängigen ULs mit ausgewachsenen Europäern und Betriebsstoff möglich sein. Andererseits gibt es eine Abgrenzung zum 600 kg Paket. Ich halte diese Grenze wichtig, da der Sprung zwischen UL und Flugzeug auf diese Art und Weise aufgezeigt werden kann. Die verständliche "Flucht" einiger UL Hersteller auf die 600kg ist durchaus nachvollziehbar. Letztlich zeigt es jedoch, dass die Vorgaben, die gesetzlichen, nicht der Realität entsprechen und nun nachgebessert werden müssen. Bautechnisch gibt es keine Probleme mit den 560 kg. Die meisten würden diese Grenze sofort erfüllen. Auf Versicherungsseite würde dies ebenfalls zu einer Entlastung führen. Die Qualität der Ausbildung lässt sich nicht über das Gesamtgewicht steuern, auch wenn ich persönlich manchmal den Eindruck habe, dass unsere EASA-Nachdenker dies wohl denken. :-) Viele Grüße der_aeronaut PS: Bei 560 kg hätte ich eine Zuladung von 275 kg legal. Super. Was wollte ich mehr? Da brauche ich keine 600 kg, PPL N etc. |
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truxxon schrieb:Auf der DAeC-Seite war zu lesen, dass der Basic-LPL max. 1 Pax und der LPL/LAPL max. 3 Paxe erlaubt. Bezüglich Classrating habe ich nichts mehr in Erinnerung. |
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truxxon schrieb:Ist mir klar. Die Flieger werden aber als Echo-Flugzeug zugelassen. Ob das ganze im PtF Verfahren gemacht wird, ist "eigentlich egal". Die Frage wurde meiner Auffassung nach eher hinsichtlich einer passenden Lizenz für 600kg MTOW gestellt. Ich mag das vielleicht falsch verstanden haben, habe aber so geantwortet. Die 600kg Klasse gibt es Lizenztechnisch in DE nicht. Die benötigte Lizenz ist hier (mindestens) die PPL-N. |
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sukram schrieb: Das hatte ich auch so gemeint. Danke! |
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habe eben bei http://www.pilotundflugzeug.de/ gelesen, dass UL-Piloten mit entspr. Flugerfahrung je nach Einschätzung der Ausbildungsbetriebe 6 Stunden Solozeit und 9 Stunden mit Lehrer zum LAPL brauchen. Wisst ihr mehr darüber? pompax |
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